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Guten Tag, einen herzlichen Gruß in die Runde!
Bisher habe ich im Forum „nur“ ein paar Anfänger-Fragen zu den NEMs gestellt und heute möchte ich mich dann offiziell im Forum vorstellen, weil ich beabsichtige, künftig öfter im Forum aktiv zu sein und euch – wenn ihr es lesen möchtet - an meinem Weg teilhaben zu lassen.
Ich bin fast 73 Jahre alt, weiblich, seit 46 Jahren mit dem gleichen Mann verheiratet, ohne Kinder.
In den vielen Jahren meiner Berufstätigkeit war ich so ab 34-35 in Führungspositionen und später dann Selbstständig. Mit allem was dazu gehört (Erfolg, Freude, gesellschaftliches Ansehen, Stress, Dienstreisen, Fast-Burnout, Druck von mir selbst und von außen usw. usw.). Mittlerweile bin ich Rentnerin mit viel weniger Belastungen, aber verstehe es nach wie vor sehr gut, mir das Leben „stressig“ zu gestalten. Gelernt ist Gelernt.
Und was nimmt bzw. mindert den Stress - zumindest vermeintlich?
Jeder der sich hier im Forum aufhält kennt die „Denke“: Alkohol – der Problemlöser aus der Flasche.
So auch von mir zelebriert: nach getaner Arbeit „ein“ Glas Wein, das ich mir tagsüber redlich „verdient“ habe. Und dann noch eins, dann zwei, weil jetzt endlich habe ich Zeit dafür und es tut mir einfach gut…
OK, wie die Geschichte weiterging wisst ihr ALLE.
Es waren wohl insgesamt 54 Jahre mit zunächst moderatem, dann aber zunehmendem Alkohol-Genuss bis letztlich Alkohol-Missbrauch. Am Anfang Bier, dann immer häufiger Rotwein und auch Obstbrände habe ich gerne genossen.
Und dann:
am Morgen des 29.12.22 - nach einem Vorabend, der etwas aus dem Ruder gelaufen ist und einem nachfolgenden Tag der Reue und Einsicht - hat es im Oberstübchen KLICK gemacht und ich habe seit dem 30.12.22 keinen Schluck Alkohol in jeglicher Form mehr getrunken. Seit 20 Tagen also.
Es geht mir gut damit und ich bin stolz auf mich.
Trotzdem weiß ich, dass ich noch lange nicht „über den Berg“ bin – aber der Anfang ist gemacht!!
Ich habe mich bei meinem Mann „geoutet“ – erstmals laut auszusprechen, was ich schon länger „wusste“, war eine große Erleichterung. Auch meine Änderungspläne trafen auf offene Ohren.
Vorher bereits hatte ich mich im Internet kundig gemacht und u.a. das Alkohol-ade-Konzept gefunden. Ich lese mich seither täglich quer durch Buch und Forum, habe hier Fragen gestellt, alle NEM geordert und seit dem 13.01.23 unter größten Mühen eingenommen, mich auch anderweitig vorbereitet und nun bin ich bereit für die nächsten Schritte:
Morgen am 20.01.23 beginnt mein Alkohol-ade-Coaching und ich bin riesig gespannt, was mich erwartet bzw. wie ich mich selbst überrasche auf meinem Weg.
Ich bin mir bewusst: Wunder dauern etwas länger… deshalb werde ich wohl eine Weile mit euch gemeinsam hier unterwegs sein und freue mich sehr darauf.
So, das wurde jetzt doch viel Text – aber ich bin ja auch schon älter; da gibt es einfach mehr zu berichten 😉
Ich wünsche euch und mir eine gute, gemeinsame Zeit!
Frei-23
Hallo und herzlich willkommen. Auch ich freu mich, mehr von dir zu lesen - so klar und erfrischend!
Bin jetzt seit 19 Monaten "trocken" - ein herrliches gefühl👏
Es waren wohl insgesamt 54 Jahre mit zunächst moderatem, dann aber zunehmendem Alkohol-Genuss...
bei mir waren es auch ein kleines bisschen über 50 Jahre mit kaum nennenswerten Pausen darin.
Nach so langer Zeit -so habe ich anfangs gemutmaßt- ist das Kind doch schon lange in den Brunnen gefallen, und wenn ich es nicht schaffe, dann ist dies doch mehr als verständlich und auch gut nachvollziehbar...
So habe ich mir noch eine Weile die Hintertüre aufhalten wollen, damit ich für den Fall des Rückfalls möglichst unschuldig dastehen konnte... hab ich mir so gedacht.
Aber nix.
Mit Hilfe dieses Forums wurden mir diese Flausen in meinem Kopf zunehmend widerlegt, und da die körperliche Abhängigkeit dank der Einnahme der Aminosäuren und Vitamine und vor Allem dem GABA überhaupt nicht auftrat, ist die Psyche letztlich dem Körper gefolgt und hat zunächst eingesehen, daß die ganze Trinkerei keinen Sinn macht und danach verspürt, wie toll sich ein permanent klarer Kopf anfühlt.
50 Jahre im Nebel sind Geschichte. Seit eineinhalb Jahren schaffe ich mir nun noch eine schöne verbleibende Vergangenheit.
Viel Erfolg dir
Dein Rumpel
Hallo Rumpel, auch deinen Berichten folge ich mit großem Interesse.
Ich denke auch "besser spät als nie" und das Alter kann keine Ausrede sein.
Ich bin guten Mutes...
In diesem Sinne: danke für die nette Begrüßung, ich freue mich, Teil dieses tollen Forums zu sein.
@rosine123
vielen Dank für den Willkommensgruß, ich freue mich auf einen regen Austausch.
19 Monate - das ist schon eine Nummer aus meiner jetzigen Perspektive.
Danke für die schöne Begrüßung und lass uns ein Stück des Weges gemeinsam gehen.





