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@estrella Guten Morgen liebe Estrella! Herzlich Willkommen und gutes Einfinden in diesem Forum. Hab einen guten Neustart, ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben! Vielleicht magst Du uns an Deinem weiteren Prozess teilhaben lassen?
Wie auch immer, alles Liebe und "Glück auf" für Runde 2, Birgitta 🤗
@estrella Guten Morgen estrella und danke für deine ausführliche Vorstellung. Wie du schon schmerzlich feststellen konntest, klappt es leider nicht bei uns allen, nach 1-2 Gläsern aufzuhören, immer muss die ganze Flasche rein in den Kopf, manchmal auch die zweite 😬. Ich habe auch einige vergebliche Versuche hinter mir, den Alkohol in Maßen zu genießen und am Ende dann ihn ganz weg zu lassen. Es hat nie funktioniert, bis ich vor 16 Monaten das Buch Alkohol adé, das Nem Protokoll und dieses Forum gefunden habe, das war eine Offenbarung. Plötzlich hatte ich die Lösung für das Alkoholproblem und von da an war es wirklich ✌️ganz einfach für mich. Ich hatte vorher u.a. auch schon viele Jahre unter z.T. schweren Depressionen zu kämpfen, welche medikamentös behandelt wurden. Nach Rücksprache mit meinem Neurologen habe ich mich seit Anfang diesen Jahres aus dem Medikament ausgeschlichen und es geht mir ausgesprochen gut. Ich kann freudige Zeiten genießen, dem tristen Alltag noch was Schönes abgewinnen und ziemlich emotional gefestigt durch schwere Zeiten gehen. Ich wünsche dir genau das auch, das Leben mit all seinen Facetten wieder mit Vollgas annehmen zu können. GlG Kerstin 😊🤗🍀🌹
@estrella Es gibt immer mal Zeiten, die sind herausfordernd. Und Yoga ist keine Pille, die mit Einwurf wirkt 😉 Manchmal braucht es eben mehr als das.
Erst einmal schön, dass Du hier bist, das Du soviel von Dir erzählt hast. Und so vieles machst Du super, Du hast Erfahrung und weißt, was Du tun kannst. Gerade ist es eben etwas aus den Fugen geraten...
Den wichtigsten Satz hast Du gesagt: Ich will das nicht mehr!
Zwei Monate sind großartig.
Vielleicht darfst Du Dir noch bewusster darüber werden, wann es zu viel ist, und wann Du Dir mehr Ruhe gönnen darfst. Was kannst Du Dir dann Gutes tun, was macht Dir Spaß und gute Laune? Und was machst Du, in Akut-Situationen? Hast Du vielleicht einen "Notfallkoffer" für Dich parat?
Ist es immer leicht? Hm, das glaube ich nicht, das es den meisten "immer" so easy peasy gelingt. Jeder hat ein anderes Stresslevel, eine andere Stressresilienz und dann hilft ein Bewusstsein sehr, was Dich runterfahren lässt. Das ist bei jedem anders.
Mir haben diese Listen sehr gut getan, Dinge in dieser Art aufzuschreiben. Dadurch waren sie mehr in meinem Kopf und in akuten Situationen habe ich mehr oder weniger fast automatisch so gehandelt.
Ganz liebe Grüße
Liebe @birgitta
danke dir für deine lieben Wünsche! Ich schreibe viel in mein Tagebuch und hier werde ich ganz sicher schreiben, wenn es eher brenzlig wird. Geburtstagsfeier meiner Mutter, dann steht in ein paar Wochen ein Wanderurlaub an, auf den ich mich schon sehr freue. Allerdings eben ohne Wein! Weihnachten, Silvester und und und... Dein "Glück auf" für Runde 2 nehme ich gern mit 😍
LG, Estrella
Liebe Kerstin mit den @lieblingsfellnasen 🙂
genau, das Buch "Alkohol adé" habe ich Anfang meines zweiten Monats entdeckt und "Offenbarung" ist wirklich das richtige Wort! Tatsächlich hat mich der Abschnitt "Alkohol und die Gene" am meisten interessiert. Habe nie verstanden, warum die eine Schwester das dritte Glas Sekt dankend ablehnt, während die andere Schwester und ich überlegen, wie wir unauffällig unsere Gläser ein weiteres Mal auffüllen. Wir haben alle drei den gleichen Vater, der leider auch nicht aufhören konnte.
Es freut mich zu lesen, dass es dir wieder so gut geht, Kerstin! Depressionen sind die absolute Hölle... War mehrfach in Therapie, hat eher nicht geholfen (mir ist aufgefallen, dass Psychotherapeuten nie nach dem Alkoholkonsum fragen). Momentan geht es mir nach mehren Wochen der Trostlosigkeit auch wieder besser.
Also, ich arbeite am "Vollgas", vermute aber, erst mal runterschalten zu müssen. Bin mitten am Tag so bleiern müde, als hätte ich die Nacht durchgemacht. Ich hoffe auch, bald emotional gefestigt die Höhen und Tiefen des Alltags zu erleben, und zwar weiterhin ohne Alkohol!!!
LG
Estrella
Liebe @cairni ,
mit dem Gedanken des Sich-Ruhe-Gönnens sprichst du was absolut Wahres an! Mir machen viele Dinge Spaß, aber wenn es zuviel wird, kann ich schlecht einen Gang runterschalten. Wenn ich so meine durchgetakteten Wochen und -enden anschaue, drängt sich der Gedanke der Belohnung immer wieder auf. Hier haben bisher die Drinks beim Kochen (und danach) immer gut gewirkt. Das ging Anfang des Jahres für einige Monate auch gut ohne Alkohol, aber dann wurde der Stresspegel zu hoch. Und Zack...! Mir wurde klar, dass ich für Runde zwei mehr Unterstützung brauche. Allein hier zu schreiben, bringt sowas wie "Verbindlichkeit" in mein Vorhaben. Vorher habe ich meine Abstinenz komplett mit mir selbst ausgemacht. Und ja, viel, viel mehr auf mich achten, ... Eine Lebensaufgabe für mich!
Liebe Grüße,
Estrella
@estrella Guten Tag Estrella
Willkommen im Forum! Ich kann so einiges sehr gut nachvollziehen. Mit 74 Jahren und einer lebenslangen Alkoholkarriere fällt es mir auch nach 9 Monaten alkoholfreiem Leben nicht immer leicht, auf Alkohol zu verzichten. Das soll dich nicht entmutigen, sondern dir aufzeigen, dass du nicht allein bist. Es wird allerdings vieles besser: ich habe weniger oft depressive Phasen und meine Ängste sind zwar noch da, aber weniger heftig.
Halt durch, es lohnt sich!
Herzlich Trine
@estrella, liebe Estrella, natürlich Vollgas erst, wenn die Akkus wieder aufgeladen sind und dann nach dem Aktionismus wieder Ruhe einkehren lassen. Ich habe mich da eventuell etwas falsch ausgedrückt. Ich genieße mittlerweile die Zeit, die ich für mich alleine hab, also ich bin gerne alleine. Psychotherapie hatte ich auch, 2 Mal jeweils über 2 Jahre mit mäßigem bzw. keinem Erfolg. Der erste hat mein Ansprechen auf den Alkoholkonsum mit dem Einwand vom Tisch gefegt, dass ja mehr oder weniger all sein Klientel trinken würde und Nummer 2 hat gefragt warum ich trinken würde wenn doch Gott all meine Sorgen tragen könne . Da war ich raus. Also kümmern wir uns um uns selbst und mit großer Sorgfalt. In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute. 😊
@lieblingsfellnasen Liebe Kerstin,
mir ist auch aufgefallen, dass sowohl in der psychischen als auch leiblichen Diagnostik die Frage nach Alkohol meist keine Rolle spielt. Ich selbst bin noch nie darauf angesprochen worden, auch wenn ich der Meinung bin, das man es mir durchaus hätte ansehen können. (Zumindest dann und wann..)
Fast alle meiner mentalen und körperlichen Probleme hätten, bei richtiger Diagnose und Abstinenz, viel früher in die Heilungsphase starten können.
Aber gut, nun sind wir hier, also voran, voran🤗





