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Frau markiert eine weitere Woche auf einem Kalender am Küchentisch im Morgenlicht und blickt zufrieden auf mehrere bereits abgehakte Wochen.

Vom dry january nahtlos in die Fastenzeit – von der Alkoholpause zur Abstinenz

Durch einen längeren Klinikaufenthalt in einer psycho-somatischen Klinik, in der Alkohol strengsten verboten war, habe ich gelernt, wie gut es mir “ohne” gehen kann. Dann habe ich aus Leichtsinn wieder etwas getrunken und war sofort wieder “drin” in der Spirale und es ging mir entsetztlich schlecht. Mit dem 1. Jänner habe ich mir einen “Trocknen Januar” auferlegt und den gleich nahtlos in die Fastenzeit übergehen lassen. Klappt bislang super und ich bin über jede gute Nacht dankbar. Die Erfahrung, wie gut es ist nüchtern zu leben, trägt mich hoffentlich auch bei möglichen “Ausrutschern” schnell wieder in die Abstinenz! Und ich zähle stolz jede Woche …

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Fachliche Einordnung durch Dr. med. Bernd Guzek

Warum fühlen sich viele Menschen schon nach wenigen alkoholfreien Wochen deutlich besser?

Nach einigen Wochen Abstinenz beginnt sich die gestörte Hirnchemie zu stabilisieren. Alkohol beeinflusst wichtige Botenstoffe wie GABA, Glutamat, Dopamin und Serotonin. Solange regelmäßig getrunken wird, gerät dieses Gleichgewicht immer wieder aus der Bahn.

Schon eine mehrwöchige Alkoholpause – etwa im Rahmen eines Dry January – kann deshalb spürbare Veränderungen auslösen: Der Schlaf verbessert sich, nächtliche Stressreaktionen nehmen ab und das vegetative Nervensystem beruhigt sich.

Viele Menschen berichten in dieser Phase erstmals seit Jahren wieder von echtem, erholsamem Schlaf. Genau diese Erfahrung kann ein entscheidender Motivationsfaktor sein, die Abstinenz über den Januar hinaus fortzusetzen – zum Beispiel bis zur Fastenzeit oder dauerhaft.

Häufig gestellte Fragen zu dry january und Alkohol-Abstinenz (FAQ)


Warum fühlen sich viele Menschen schon nach wenigen alkoholfreien Wochen besser?

Weil sich das gestörte Gleichgewicht wichtiger Nervenbotenstoffe langsam stabilisiert. Alkohol beeinflusst unter anderem GABA, Glutamat, Dopamin und Serotonin. Wenn der Konsum wegfällt, beruhigt sich das Nervensystem häufig innerhalb weniger Wochen. Viele Menschen berichten deshalb schon früh über besseren Schlaf, mehr Ruhe im Kopf und eine stabilere Stimmung.

Kann ein Dry January tatsächlich der Einstieg in dauerhafte Abstinenz sein?

Ja. Eine zeitlich begrenzte Alkoholpause senkt die Einstiegshürde. Viele Menschen erleben in dieser Phase zum ersten Mal bewusst, wie gut sich ein Leben ohne Alkohol anfühlen kann. Diese positive Erfahrung motiviert oft, die Abstinenz über den Januar hinaus fortzusetzen.

Warum reicht manchmal schon ein Glas Alkohol, um wieder in alte Muster zu geraten?

Nach einer Phase der Abstinenz reagiert das Belohnungssystem im Gehirn häufig besonders empfindlich auf Alkohol. Schon kleine Mengen können deshalb wieder alte Trinkmuster aktivieren. Genau deshalb entscheiden sich viele Betroffene bewusst für vollständige Abstinenz statt für kontrolliertes Trinken.


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