E. M. Jellinek prägte mit seinem Krankheitsmodell viele Jahrzehnte der Suchttherapie von Alkoholikern – basierend auf 98 Fragebögen ausschließlich von AA-Mitgliedern, ohne Kontrollgruppe. Frauen wurden gleich ausortiert, weil “zu erratisch und unordentlich”. Moderne Großstudien zeigen ein völlig anderes Bild.
Das Jellinek-Modell: Genialer Meilenstein oder wissenschaftlicher Blindflug?
Wer sich mit Alkoholabhängigkeit beschäftigt, stößt früher oder später auf einen Namen: E. M. Jellinek. Seine Idee, Alkoholismus sei eine chronisch fortschreitende, letztlich unheilbare Krankheit, hat die Suchtbehandlung über Jahrzehnte geprägt – und tut es in weiten Teilen der deutschsprachigen Therapielandschaft bis heute. Die Anonymen Alkoholiker, das 12-Schritte-Programm, die Vorstellung vom lebenslangen „trockenen Alkoholiker”: All das geht auf Jellinek zurück.
Das Problem: Die Studien, auf denen dieses Modell steht, würden heute keiner wissenschaftlichen Prüfung mehr standhalten. Und moderne Großstudien zeichnen ein völlig anderes Bild von Alkoholabhängigkeit. Eines, das für Millionen Betroffene deutlich mehr Hoffnung bereithält, als Jellinek es je formuliert hat.
Jellineks Studie: Nur 98 Fragebögen als Fundament einer Ära
Im Jahr 1946 veröffentlichte E. M. Jellinek seine Studie „Phases in the Drinking History of Alcoholics” (“Stadien in der Trinkgeschichte von Alkoholikern”). Die Arbeit erschien im Quarterly Journal of Studies on Alcohol – und wurde zur Blaupause für fast alles, was danach in der Suchttherapie passierte.
Was kaum jemand weiß oder wissen will: Die Datengrundlage dieser Studie war haarsträubend dünn, die Auswahlkriterien für die Aufnahme in die Endauswertung vorsichtig gesagt abenteuerlich. Jellinek nutzte einen Fragebogen mit 36 Fragen, der in der Zeitschrift Grapevine veröffentlicht wurde – dem offiziellen Organ der Anonymen Alkoholiker.
Insgesamt 1.600 Fragebögen wurden verschickt. Zurück kamen 158. Davon wurden 45 als unleserlich oder unbrauchbar eingestuft. 15 stammten von Frauen und wurden deshalb (!) gleich komplett aussortiert. Am Ende blieben 98 Fragebögen übrig – handverlesen von Jellinek selbst.
45 angeblich unleserliche Fragebögen – also beinahe jeder dritte zurückgesandte Bogen. Bei einem schriftlichen Fragebogen, den die Teilnehmer zu Hause in Ruhe ausfüllen konnten, sind fast 30 Prozent bemerkenswerte Quote. Normalerweise liegen solche Fehler im einstelligen Prozentbereich.
Jellineks Frauenproblem: Die “erratischen” und “unordentlichen” Frauen flogen raus
Warum keine Frauen? Das ist fast die skurrilste Stelle der ganzen Geschichte. Jellinek sortierte die 15 Fragebögen von Frauen nicht etwa aus, weil sie unleserlich waren oder weil die Stichprobe zu klein gewesen wäre – das hätte man methodisch noch irgendwie begründen können. Nein. Er sortierte sie aus, weil die Antworten der Frauen nicht in sein Stadienmodell passten. Ihre Verläufe seien „erratischer” als die der Männer, befand er. Zu unordentlich. Zu wenig linear. Zu wenig kompatibel mit seiner wohl bereits vorgefassten Meinung, mutmaßen nicht wenige.
Man stelle sich das mal vor: Ein Wissenschaftler hat Daten vor sich liegen, die seinem Modell widersprechen. Er könnte sich jetzt als nächstes fragen, ob vielleicht das Modell nicht stimmt. Stattdessen aber wirft er die Daten weg, die nicht passen. Und nicht irgendwelche Daten – er wirft die Hälfte der Menschheit aus der Studie. Weil Frauen anders abhängig sind als Männer.
Die heutige Forschung weiß längst, dass Frauen tatsächlich andere Konsummuster, andere Vulnerabilitäten und andere Krankheitsverläufe entwickeln. Aber für Jellinek war es offenbar nur ein kosmetisches Problem – oder es störte ihn beim “Beweis” seiner bereits vorgefassten Meinung.
Die Geschichte mit den aussortierten Frauen hat noch eine weitere Pointe. Jellinek schloss weibliche Daten nicht nur 1946 aus – er wiederholte das 1952 ausdrücklich und machte es zum Prinzip. Weder er noch irgendjemand nach ihm versuchte über Jahrzehnte, sein Stadienmodell auf Frauen zu erweitern. Die halbe Menschheit war aus der Alkoholismusforschung methodisch verbannt, weil ihre Verläufe dem Altmeister nicht ordentlich genug waren.
Als Piazza und Kollegen 1989 endlich das nachholten, was Jellinek unterlassen hatte, stellten sie fest: Die Verläufe der Frauen waren nicht „erratisch”. Sie waren schneller. Frauen fangen im Schnitt später an zu trinken als Männer, aber der Weg vom regelmäßigen Konsum zum Kontrollverlust ist kürzer. Das Phänomen heißt seitdem Telescoping – die Abhängigkeitsentwicklung wird zusammengeschoben wie ein Teleskop.
Es ist aber keine “Unordnung” oder “erratisches Verhalten”. Es ist ein eigenständiger biologischer Befund, der andere Vulnerabilitäten, andere Stoffwechselwege und andere Behandlungsstrategien erfordert. Jellineks „erratisch” war eine Fehlinterpretation, die eine ganze Forschungsrichtung um 43 Jahre verzögerte.
Man muss dazu wissen: Die deutschsprachige Psychiatrie erklärte steigenden Frauenalkoholismus in den 1950er- und 60er-Jahren allen Ernstes mit der Frauenemanzipation. Frauen tranken demnach nur, weil sie gleichberechtigt sein wollten …
So prägten schlechte Daten die Suchttherapie für Jahrzehnte
Zusammengefasst also die Daten für die “Studie”, die fast 100 Jahre Suchttherapie dominierte: 98 Fragebögen. Nur von AA-Mitgliedern. Keine Kontrollgruppe. Keine repräsentative Stichprobe. Keine Frauen, weil erratisch.
Jellinek war kein Anfänger. Er war ein versierter Biostatistiker und wusste also genau um die Schwächen seiner Daten. Die kanadische Wissenschaftshistorikerin Mariana Valverde schrieb später, ein Mann mit Jellineks Expertise sei sich des unwissenschaftlichen Status dieser Erhebung durchaus bewusst gewesen. Trotzdem publizierte er – und das Ergebnis entwickelte ein Eigenleben.
Gewaltige Schlussfolgerungen aus armseliger Datenbasis
Aus diesen 98 Fragebögen destillierte Jellinek die Idee, dass Alkoholismus in vorhersagbaren Stadien verläuft – von gelegentlichem Erleichterungstrinken über den Kontrollverlust bis zum völligen körperlichen und sozialen Zusammenbruch. Die berühmte „Jellinek-Kurve” wurde daraus, später ergänzt durch den britischen Psychiater Max Glatt um eine aufsteigende Erholungsseite.
1960 folgte Jellineks Hauptwerk „The Disease Concept of Alcoholism”, in dem er fünf Typen des Alkoholismus beschrieb – Alpha bis Epsilon. Der Gamma-Typ mit klassischem Kontrollverlust wurde zum Prototypen: einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker. Unheilbar. Chronisch fortschreitend, nicht zu stoppen.
Historisch war das ein Fortschritt. Jellinek holte Alkoholabhängigkeit aus der moralischen Ecke und erklärte sie zur Krankheit. Das war mutig und richtig. Nur stimmte die Schlussfolgerung nicht – jedenfalls nicht so pauschal, wie sie formuliert war. Und die Methodik, die dazu führte, war von Anfang an brüchig.
Warum sich das Modell trotzdem so hartnäckig hielt? Weil es perfekt zu den Anonymen Alkoholikern passte, die es auch gefördert hatten. Weil es der entstehenden Suchttherapie-Industrie ein Krankheitsmodell lieferte, das fortwährenden Behandlungsbedarf begründete. Und weil niemand es mit besseren Daten widerlegte – bis die NESARC-Studien kamen.
Die NESARC-Studien: 43.000 statt 98 Probanden
Die NESARC-Studie (National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions) ist die größte bevölkerungsbasierte Untersuchung zu Alkohol und psychischen Störungen, die je durchgeführt wurde. Auftraggeber war das US-amerikanische National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), also die oberste Behörde der USA zum Thema Alkoholforschung.
Die erste Welle lief 2001–2002 mit über 43.000 Teilnehmern. Bevölkerungsrepräsentativ. Keine nach undurchsichtigen Kriterien handverlesenen AA-Mitglieder, sondern ein Querschnitt durch die gesamte erwachsene US-Bevölkerung. Die zweite Welle folgte 2004–2005 als Längsschnittstudie, die dritte (NESARC-III) ab 2012 mit aktualisierten Diagnosekriterien.
Was dabei herauskam, hat das Jellinek-Modell in seinen Grundfesten erschüttert – auch wenn das in der deutschsprachigen Therapielandschaft bis heute nicht überall angekommen ist.
Die Kernbefunde der NESARC
Erstens: Rund 30 Prozent der erwachsenen US-Bevölkerung erfüllen irgendwann im Leben die Kriterien einer Alkoholkonsumstörung. Das sind keine Randexistenzen, keine obdachlosen Säufer unter der Brücke. Das ist fast jeder Dritte.
Zweitens – und hier wird es für Jellineks Modell richtig unbequem: 72 Prozent der Menschen, die eine Alkoholabhängigkeit entwickeln, erleben eine einzige Episode. Diese dauert im Schnitt drei bis vier Jahre. Danach klingt sie ab – und kommt nicht wieder. Nicht automatisch chronisch. Nicht automatisch fortschreitend. Nicht automatisch lebenslang.
Drittens: Die kumulative Lebenszeitwahrscheinlichkeit, aus einer Alkoholabhängigkeit in Remission zu gehen, liegt laut NESARC bei über 90 Prozent. Neun von zehn schaffen es also raus. Die meisten davon ohne professionelle Hilfe – nur etwa 15 Prozent der Betroffenen nahmen jemals eine Behandlung in Anspruch.
Das heißt nicht, dass Therapie unnütz wäre. Es heißt, dass Jellineks Bild vom unaufhaltsamen Abstieg schlicht nicht der Realität entspricht. Die meisten Betroffenen bewegen sich in einem Spektrum – und ein erheblicher Teil findet den Weg raus, auch ohne jemals in einem Behandlungszimmer gesessen zu haben.
Das Spektrum-Modell: Willenbring räumt auf
Dr. Mark Willenbring leitete die Forschungsabteilung des NIAAA – also genau jener Behörde, die die NESARC-Studie in Auftrag gab. Er zog aus den Daten Konsequenzen, die der Branche nicht gefielen.
Seine Analyse in Kurzform: Das gesamte Suchthilfesystem ist auf den schwer Abhängigen am Ende der Fahnenstange ausgerichtet. Auf den, der schon alles verloren hat. Aber drei Viertel aller Betroffenen werden von diesem System nie erreicht – weil sie noch funktionieren, weil sie sich schämen, weil sie nicht ins Klischee des „Alkoholikers” passen, weil sie (noch) keine Hilfe suchen.

In seinem 2010 publizierten Artikel „Vergangenheit und Zukunft der Forschung zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit” legte Willenbring den Finger genau in diese Wunde. Wenn sehr unterschiedliche Therapieformen ähnliche Ergebnisse erzielen, argumentierte er, dann sei wahrscheinlich nicht die Therapie der entscheidende Faktor – sondern die Entscheidung des Betroffenen, überhaupt etwas zu ändern.
Willenbring ging noch weiter. In einem Interview aus dem Jahr 2022 sagte er: „Was wir brauchen, ist ein netter Bulldozer, damit wir die gesamte Suchtindustrie einmal platt machen und komplett von vorne beginnen können. Ein anderer Ansatz wäre Dynamit.” Deutlicher kann man es kaum formulieren.
Kurz nach seiner Breitseite räumte Willenbring seinen Posten bei der NIAAA. Das Thema einer von ihm organisierten Konferenz hatte gelautet: „Alkoholismus ist nicht, was wir bislang immer glaubten.” Möglicherweise war das dem Establishment der eine Schritt zu weit.
Was das für Dich bedeutet
Wenn Dir jemand erzählt, Du seist unheilbar krank und werdest es für den Rest Deines Lebens bleiben – dann ist das Jellineks Welt. Abgeleitet aus 98 Fragebögen von AA-Mitgliedern in den 1940er-Jahren. Widerlegt durch eine Studie mit 43.000 Teilnehmern, die zeigt: Die Mehrheit der Betroffenen erlebt eine begrenzte Episode und kehrt danach in ein stabiles Leben zurück.
Das ist kein Freibrief. Das bedeutet nicht, dass Alkoholabhängigkeit harmlos wäre. Du weißt vorher nicht, ob Du nicht zu denen gehören wirst, die immer weiter abrutschen. Wer tief drin steckt, weiß, wie brutal sie zuschlägt – biochemisch, neurologisch, emotional, sozial. Harmlos ist das nicht.
Aber die Vorstellung, dass es nur den einen Weg gibt, stimmt in der bisherigen Form nicht. Die aktuelle Diagnostik-Leitlinien (DSM-5) sprechen längst nicht mehr von „Alkoholismus” als monolithischer Krankheit, sondern von einer Alkoholkonsumstörung mit fließenden Schweregraden – leicht, mittel, schwer.
Jellinek hat Alkoholismus aus der moralischen Ecke geholt. Dafür gebührt ihm Respekt. Aber sein Modell gegen die modernen Daten von heute zu verteidigen wäre ungefähr so, als würde man Blinddarmentzündungen noch mit Aderlass bekämpfen.
Die Medizin ist weiter. Die Suchtforschung auch. Es wird Zeit, dass die Suchttherapie nachzieht.
Häufig gestellte Fragen zu Jellinek-Modell und NESARC (FAQ)
Das Jellinek-Modell geht auf den US-amerikanischen Physiologen E. M. Jellinek zurück und beschreibt Alkoholismus als chronisch fortschreitende, unheilbare Krankheit. Es bildet bis heute die theoretische Grundlage vieler Behandlungsprogramme und der 12-Schritte-Bewegung. Zentral ist die Idee des Kontrollverlusts: Nach dem ersten Glas könne ein Abhängiger nicht mehr aufhören.Was ist das Jellinek-Modell?
Jellineks Studie von 1946 basierte auf einem Fragebogen, der über das AA-Organ Grapevine verschickt wurde. Von 1.600 versandten Fragebögen kamen 158 zurück. Davon sortierte Jellinek 45 unleserliche und 15 von Frauen stammende aus. Die Analyse stützte sich am Ende auf 98 handverlesene Fragebögen von männlichen AA-Mitgliedern – ohne Kontrollgruppe und ohne repräsentative Stichprobe.Auf welcher Datengrundlage basiert Jellineks Modell?
Jellinek befand, die Verläufe der Frauen seien „erratischer” als die der Männer – sie passten nicht in sein Phasenmodell. Statt das Modell zu hinterfragen, entfernte er die abweichenden Daten. Heute weiß man, dass Frauen tatsächlich andere Konsummuster und andere Krankheitsverläufe entwickeln als Männer. Das ist ein relevanter Befund – kein Grund, eine ganze Bevölkerungsgruppe aus der Analyse zu streichen.Warum hat Jellinek die Fragebögen der Frauen aussortiert?
Die NESARC-Studie (National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions) ist die größte bevölkerungsbasierte Untersuchung zu Alkohol und psychischen Störungen weltweit. Sie wurde vom US-amerikanischen NIAAA durchgeführt und umfasste über 43.000 Teilnehmer – einen repräsentativen Querschnitt der erwachsenen US-Bevölkerung.Was ist die NESARC-Studie?
Die NESARC-Studie zeigt, dass 72 Prozent der Menschen mit Alkoholabhängigkeit eine einzige Episode erleben, die im Schnitt drei bis vier Jahre dauert und danach abklingt. Die Lebenszeitwahrscheinlichkeit einer Remission liegt bei über 90 Prozent. Nur etwa 15 Prozent der Betroffenen nehmen jemals professionelle Hilfe in Anspruch – die Mehrheit schafft es ohne Therapie.Was zeigt die NESARC-Studie über Alkoholabhängigkeit?
Dr. Mark Willenbring war Forschungsdirektor am NIAAA und zog aus den NESARC-Daten den Schluss, dass das herkömmliche Suchthilfesystem veraltet sei. Er kritisierte, dass sich die Behandlung auf schwer Abhängige konzentriere, während drei Viertel der Betroffenen nie erreicht würden. Willenbring fordert ein grundlegend neues Behandlungssystem, das Alkoholabhängigkeit als Spektrum begreift.Wer ist Mark Willenbring und was hat er mit der Kritik am Jellinek-Modell zu tun?
Laut den NESARC-Daten nicht. Die Mehrheit der Betroffenen erlebt eine begrenzte Episode und kehrt dauerhaft in ein stabiles Leben zurück. Das aktuelle Diagnosesystem DSM-5 spricht deshalb auch nicht mehr von „Alkoholismus” als monolithischer Krankheit, sondern von einer Alkoholkonsumstörung mit fließenden Schweregraden – von leicht bis schwer.Ist Alkoholabhängigkeit wirklich unheilbar?

Literatur und Quellen
Jellinek, E. M. (1946): „Phases in the Drinking History of Alcoholics: Analysis of a Survey Conducted by the Official Organ of Alcoholics Anonymous.” Quarterly Journal of Studies on Alcohol, 7, 1–88.
Jellinek, E. M. (1960): The Disease Concept of Alcoholism. Hillhouse Press, New Haven.
Grant, B. F. et al. (2003/2006): National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC), Wave 1 und 2. National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism.
Lopez-Quintero, C. et al. (2011): „Probability and predictors of remission from life-time nicotine, alcohol, cannabis, or cocaine dependence: Results from the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions.” Addiction, 106(3), 657–669.
Willenbring, M. L. (2010): „The Past and Future of Research on Treatment of Alcohol Dependence.” Alcohol Research & Health, 33(1–2), 55–63. Online beim NIAAA
Dawson, D. A. et al. (2005): „Recovery from DSM-IV alcohol dependence: United States, 2001–2002.” Addiction, 100(3), 281–292.
Valverde, M. (1998): Diseases of the Will: Alcohol and the Dilemmas of Freedom. Cambridge University Press.
Venner, K. L. et al. (2006): „Natural History of Alcohol Dependence and Remission Events for a Native American Sample.” Alcoholism: Clinical and Experimental Research, 30(8), 1352–1360.
Rutgers Center of Alcohol Studies, Archives: „Phases of ‚Phases of Alcohol Addiction’ – The story behind Bunky’s Doodle.” Online bei Rutgers
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