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genauso war das
wieso kann ich 4 Wochen, 15 Wochen ebenso nicht einmal an Alkohol denken und bin ich nicht mehr unter Kuratel , fange ich sofort wieder an zu saufen.
Ich habe jetzt noch Nachsorge.
Eine Freundin hat gefragt : „Warum tust Du Dir das noch mal an „
Hat sie recht?
Nein, natürlich nicht. (Obwohl die Wallachhei, die Umgebung, wie Du es nennst, erstmal sehr schön war. 30 cm Schnee im Januar.....war schon ein Highlight für mich. Wann hab ich das letzte Mal sooooo viel Schnee gesehen....😏). Die idyllische Lage der Klinik hat mich überhaupt 9 Wochen aushalten lassen, weil ich wandern, dadurch mein vorher schlechtes Laufen deutlich verbessern konnte.
Allerdings hebt das allein das mangelnde Therapieangebot nicht auf. Ich hatte mich wirklich auf diese 15 Wochen gefreut, mir sehr viel davon erhofft. (im Hinterkopf gar die wohl eher utopische Hoffnung, aber sie war eben da, wieder erwerbsfähig, wenn auch eingeschränkt sein zu können!) Es sollte die Klinik schlechthin sein, die nicht allein ausschließlich auf das eigentliche Problem, den Alkoholkonsum, sondern explizit auch im Bereich Sport, Beweglichkeit usw. Patienten wie mich angeblich dabei unterstützen könnte, wieder fitter, beweglicher (Arthrose in allen Gelenken, Ersatzteile ohne Ende), zu werden. Sie hatte vor einigen Jahren auch einen sehr guten Ruf, allerdings bevor das Management gewechselt, die Klinik von einer Krankenhauskette übernommen wurde. Es waren PatientInnen dabei, die vor mehreren Jahren bereits einmal dort die Therapie durchlaufen sind. Wenn man sie von dem früheren Aufenthalt hat erzählen hören, hat man nur denken können "falscher Film", kann nicht dieses Haus gewesen sein.
Ich habe bewusst, absichtlich etwas getrunken, einen Rückfall gebaut, in der Hoffnung das man mich garantiert rausschmeißen würde, einfach weil ich zu feige war, meiner RV gegenüber sagen zu müssen... "War wirklich nett gemeint, großes Danke dafür, ich weiß das sehr zu schätzen, konnte es leider nicht aushalten ". Ich bin noch immer selbst verantwortlich für mein Verhalten; ich hätte lediglich mir gegenüber konsequenter sein müssen, ganz besonders deshalb, weil im telefonischem Vorgespräch all das, was wichtig für mich war, zugesichert wurde. Wie gesagt, große Auswahl hatte ich aufgrund der Morphiummedikation nicht, musste theoretisch dankbar sein, überhaupt eine Klinik gefunden zu haben. War ich auch erst einmal.
Es gibt mit Sicherheit sehr gute Therapieeinrichtungen, und natürlich spielt nach wie vor Corona eine große Rolle. Aber dadurch wird der Mangel an Therapieangeboten (7! Std. die Woche, inkl. allem) nicht gerechtfertigt. Mittlerweile weiß ich, stehe mit meiner RV im Kontakt, dass diese Klinik auf dem "absteigenden Ast" sitzt, demnächst geschlossen werden soll. Scheinbar bewusst "an die Wand gefahren" wie man es so nennt. Im Nachhinein macht es dann natürlich "Sinn", zumindest für die Betreiber der Klinik. Nicht umsonst hat sich während meines Aufenthaltes die Mitarbeiteranzahl bereits drastisch dezimiert.
Wieder viel zu viel Text, aber es macht mich immer noch wütend so mit Hoffnungen und Erwartungen der PatientInnen umzugehen.
@alingo Sieben Therapiestunden pro Woche - das ist ja unfassbar. 😡 Da war der Misserfolg doch wohl vorprogrammiert.
da waren wir ja wohl zur selben Zeit am selben Ort. In Ruhleben?
Ich hatte mich auch „gefreut „. Mehr oder weniger, zumindest.
Hat sich aber schnell rausgestellt, das man eben „nicht alles haben“ kann.
Die Bezugstherapeutin Frau K. habe ich abgelehnt; ich habe zwar nicht gekotzt, wie andere vor mir, aber ich „konnte nicht mit ihr“
Ihr unmittelbarer Vorgesetzter Prof. V. hat mich gefragt : was können wir Ihnen Gutes tun“ so ein Schwachsinn. Das diese Klinik sich auf dem absteigenden Ast befindet war mir nicht bekannt. Es gab viele Rückfälle während meines Aufenthaltes, viel Therapeuten waren krank, wie zum Schluss auch viele Mitpatienten. Corona eben. Corona hatte an allem schuld. was für ein Armutszeugnis.
Naja, ich habe es überstanden und nach meines, leider durch eigene Schuld, verursachten Saufgelages, bin ich zur Zeit im Honigland der Nüchternheit. Ich versuche mir selbst einzuverleiben, Lenachen, Deine Gesundheit ist jetzt wirklich und endlich vorrangig!
Mal sehen……
Lena
Nein, war nicht Ruhleben sondern Daun, in der Eifel. Hört sich aber sehr vertraut an.
Ja, Lenachen, weiter so....👍👍👍
@lillan ich hab mal eine Frage war noch nie in einer Klinik, doch tgl.eine Stunde Therapie, ist doch viel, wenn ich an ambulante Einrichtungen denke, da kommt man höchstens wöchentlich zu einer Sitzung.
Ist nur meine Einstellung. 1 Stunde Therapie - und was wird am Rest des Tages gemacht ? Da sollte doch mehr angeboten werden. Ich war vor zwei Jahren zur Herz Reha. Und selbst da hatten wir um die drei Therapien täglich.
@lillan das ist ein Missverständnis, ich dachte 1 Std. Gesprächstherapie, bin davon ausgegangen das für den Rest des Tages gesorgt ist, Schwimmen, ode sonstige gemeinsame organisierte Aktivität, Vorträge etc. So stelle ich mir das vor





