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Hallo zusammen,
ich geselle mich hier in diesem Forum dazu, denn heute ist der 4. Tag an dem ich keinen Alkohol getrunken habe. Vorhin habe ich mir auch das bUch Alkohol ade bestellt.
Kurz zu mir…ich habe ungefähr jeden Tag 1 Flasche Wein getrunken, auch ab und zu 1-2 Gläser Sekt in der Badewanne. Geschätzt trinke ich inzwischen ca. 15 Jahre.
Bier habe ich selten getrunken weil es mir nicht schmeckt und hochprozentiges auch eher nur selten mal ein kleines Glas.
Wein war so mein Getränk. Hat mir immer gut geschmeckt, schick in nem schönen Glas, aber leider mit Alkohol. Wein ohne Alkohol habe ich auch versucht, aber der ist wie Traubensaft und für mich wegen Fruktoseintoleranz recht unbekömmlich.
Nun steht aber meine Gesundheit auf dem Spiel wo der Alkohol vermutlich eine große Rolle spielt.
Deshalb habe ich mich vor 4 Tagen entschieden, keinen Alkohol mehr zu trinken. Beim Stöbern was ich für meine Gesundheit Gutes tun kann bin ich auf das oben genannte Buch gestoßen und habe es mir bestellt und auch die Homepage besucht. Da bin ich dann auf dieses Forum gestoßen.
Gegenseitiger Austausch kann sicher helfen weiter Tag für Tag keinen Alkohol mehr zu trinken und der Sucht stand zu halten.
Ich habe es schon öfter geschafft mal ein paar Tage keinen Alkohol zu trinken. Auch sogar schon mehrere Wochen. Aber letztendlich bin ich immer wieder rückfällig geworden.
Nun habe ich das Ziel gar keinen Alkohol mehr zu trinken und hoffe, meine Gesundheit wieder auf Vordermann bringen zu können.
Ich glaube, es lohnt sich es auszusitzen.
Am Anfang konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen ein leckeres und besonderes Essen ohne guten Wein und Genussverlust zu verspeisen. Ich habe mir daher einige prämierte alkoholfreie Rot- und Weissweine bestellt. Sie sind durchaus zum empfehlen, bieten aber nicht hat das Geschmackserlebnis, das die Kombi Top-Essen mit Top-Wein bietet. Das scheint eine eingeprägt Erinnerungsvariante im Gehirn zu sein, die sich nicht ersetzen lässt. Für mich als Genussmensch eine ernst zu nehmende Rückfallgefahr.
Glücklicherweise scheint das aber, zumindest bei mir, zu verblassen. Ich komme inzwischen recht gut mit reinem Wasser oder alkoholfreiem Cider klar. Die zuckerhaltigen Softdrinks meide ich.
Also, komme ich zu dem Schluss, das Durchhalten sich lohnt. Liebe Grüsse, Birgitta
@birgitta du hast Recht, wenn ich so überlege, dann kommen Gedanken an Wein mit in Zusammenhang mit Essen. Da bin ich noch nicht wirklich sattelfest. Aber an Rückfall denken wir einfach nicht. Dann denke ich lieber hier an euch, dass ihr ja in solchen Situationen auch was anderes trinkt. Bezüglich der Gedanken an Rotwein ist mir tatsächlich der Epstein mit seinem Waldmeister Limo eingefallen. Ich habe so überlegt was er alles so trinkt beim Essen. Einfach der Gedanke an andere Getränke. Oder am Wochenende als wir campen waren und abends bei Italiener saßen, da habe ich mir ein alkoholfreies Bier bestellt. Da dachte ich, dass Soberrebell immer gerne alkoholfreies Bier trinkt. Ich versuche dann den Geschmack von Wein zu vergessen. Es hilft mir in dem Moment komischerweise nicht an meine Gesundheit zu denken.
@birgitta Hallo Birgitta, magst Du die von Dir probierten Weine in dem separaten Thread zum Thema alkoholfreie Getränke mal vorstellen? Ich und sicherlich andere sind an alkoholfreien Alternativen ernsthaft interessiert 😊
Ich weiß nicht wie man den Thread verlinken kann, aber er ist gut zu finden, denke ich.
LG, Marlina
Ja klar, mach ich gerne! Ich suche es mal raus 🤗
Ich weiß nicht wieso, aber ich glaube, dass ich z.Z. in einem kritischen Stadium bin. Alles läuft gut, habe schön abgenommen und für mein Wunschgewicht fehlen nur noch 700 g, Gesundheit verbessert sich, Freiheit, klarer Kopf usw. Jede Menge positive Vorteile.
Nun kommt aber das große ABER ….Ich bin nicht überm Berg.
Ich denke seit einigen Tagen dauernd an Wein. Selbst wenn ich nen alkoholfreien Wein trinke, dann ist das nur ein schlechter Ersatz. Denn ich meine Wein mit Alkohol. Ich merke, dass diese Gedanken nicht nur kurz sind und wieder verschwinden, auch Ablenkung nützt nicht lange. Heute war ich den ganzen Tag unterwegs, nirgends war ein Trigger. Aber auf der Autobahn waren die Gedanken auch schon wieder da. Nach dem langen Tag schön auf der Terrasse sitzen und Wein trinken. Ich denke da auch nicht nur an 1 Glas sondern 3. Selbst wenn ich mir die ganzen tollen wunderbaren Vorteile, die das Nüchtern sein gebracht haben, vor Augen führe, sind die Gedanken stärker. Aktuell bin ich richtig unsicher und kann für nix garantieren. Wieso ist das den gerade so heftig? Jetzt bei dem Sommerwetter würde ich zu gerne am Rhein sitzen und Wein trinken. Oder wenn ich koche und mit Gewürzen experimentiere, dazu ein Glas Rotwein. Die Gedanken sich so heftig, das ich das fast so vor mir sehe. Ich nehme nach wie vor GABA und trotzdem ich das gerade fast täglich ein innerer Kampf. Gerade trinke ich stilles Wasser mit viel Pfeffer und Gewürzen drin.
Ich bin auch mega dankbar, dass ich keine schlimme Krankheit habe (ich meine ne richtig schlimme Krankheit) Für alle anderen Wehwehchen belese ich nicht und suche nach alternativen Heilmethoden statt Schulmedizin. Ich ruhe mich genug aus und tue mir viel Gutes. Aber trotzdem kann ich die Gedanken an Wein nicht abstellen. Ich weiß genau, wenn ich beim Einkaufen so drauf bin und evtl. ne Flasche kaufe, dann trinke ich die leer und blende alles Erreichte und Schöne aus.
Ist das in der Abstinenz nach ca. 2-3 Monaten normal? War das bei euch (wer schon länger trocken ist) auch mal phasenweise so? Gibt’s Tricks wie man seine Gedanken wieder auf Spur bekommt? Mir ist das ziemlich mulmig, ich kenne mich und diese ständigen Gedanken darf ich nicht verharmlosen. Ich will auf keinen Fall einen Rückfall. Aber ich komme von den Gedanken nicht richtig weg. 🤨🤯
Gerade ist schlimm, ich kopiere den Text mal und den Notfall Tread. Das ist Wahnsinn. Ich habe Tränen in den Augen, fühle mich überfordert.
Heute Abend fahre ich nicht mehr weg, gehe auch bald ins Bett. Dann ist der Tag geschafft und save, aber morgen ist ein neuer Tag. Ich nehme mal noch GABA.
@harley ich hatte eine Flasche alk-freien Wein letztes Wochenende im WoMo mitgenommen. Aber die Flasche ist noch zu. Da trinke ich eigentlich so gut wie nie was, das schmeckt zu sehr nach Traubensaft und hat scheinbar auch viel Fruktose.
Ich hatte alkoholfreien Cocktail dabei, der hatte sehr süß geschmeckt. Das ist nicht so mein Ding. Ich weiß nicht genau was die Ursache für diese Gedanken ist. Kommen in stinknormalen Alltagssituationen. Oder sind es Erinnerungen an früher. Da hatte ich ja z.B. beim Kochen Wein getrunken. Jetzt trinke ich beim Kochen Tee.
ich habe in einem Discounter eine neue Marke von alkoholfreiem Secco entdeckt und auch mitgenommen. Der schmeckt mir wirklich gut und würde ich wieder kaufen.
Das kann man vergleichen mit gutem alkoholfreiem Bier. Da ist mir aber dann auch bewusst, dass es ein alkoholfreies Getränk ist. Das hat jemand mal hier so ähnlich geschrieben.
Ich habe nicht die geringste Ahnung wieso diese Gedanken seit ein paar Tagen so massiv kommen. Das ist auch nicht nur einen Moment so. Gestern abend war das richtig schlimm, ich hatte Tränen in den Augen und war total unruhig. Ein Glück, dass es schon recht spät war und alle Geschäfte zu hatte . Außer der Bahnhof. Aber das wäre mir zu weit zu fahren.
Allen ganz herzlichen Dank für‘s DA sein. Fühle mich gut aufgefangen. Ich habe nun gute Ideen an der Ha d und werde die umsetzen Jedenfalls habe ich gerade keine Angst mehr vor diesen Gedanken und fühle mich gewappnet.
Also Danke an alle 💐🪷





