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[Geschlossen] 4 Tage ohne Alkohol

379 Beiträge
25 Mitglieder
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11 K Ansichten
schukat
(@schukat)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 455
Topic starter  

Hallo zusammen,

ich geselle mich hier in diesem Forum dazu, denn heute ist der 4. Tag an dem ich keinen Alkohol getrunken habe. Vorhin habe ich mir auch das bUch Alkohol ade bestellt.

 

Kurz zu mir…ich habe ungefähr jeden Tag 1 Flasche Wein getrunken, auch ab und zu 1-2 Gläser Sekt in der Badewanne. Geschätzt trinke ich inzwischen ca. 15 Jahre. 

Bier habe ich selten getrunken weil es mir nicht schmeckt und hochprozentiges auch eher nur selten mal ein kleines Glas.

Wein war so mein Getränk. Hat mir immer gut geschmeckt, schick in nem schönen Glas, aber leider mit Alkohol. Wein ohne Alkohol habe ich auch versucht, aber der ist wie Traubensaft und für mich wegen Fruktoseintoleranz recht unbekömmlich.

Nun steht aber meine Gesundheit auf dem Spiel wo der Alkohol vermutlich eine große Rolle spielt.

Deshalb habe ich mich vor 4 Tagen entschieden, keinen Alkohol mehr zu trinken. Beim Stöbern was ich für meine Gesundheit Gutes tun kann bin ich auf das oben genannte Buch gestoßen und habe es mir bestellt und auch die Homepage besucht. Da bin ich dann auf dieses Forum gestoßen.

Gegenseitiger Austausch kann sicher helfen weiter Tag für Tag keinen Alkohol mehr zu trinken und der Sucht stand zu halten.

Ich habe es schon öfter geschafft mal ein paar Tage keinen Alkohol zu trinken. Auch sogar schon mehrere Wochen. Aber letztendlich bin ich immer wieder rückfällig geworden. 

Nun habe ich das Ziel gar keinen Alkohol mehr zu trinken und hoffe, meine Gesundheit wieder auf Vordermann bringen zu können.



   
10
(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@schukat Gute Entscheidung und schönen Sonntag. 👍😎



   
1
mermaid
(@mermaid)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1230
 

@lichtkind genau das gleiche wollte ich auch schreiben. @schukat wenn dir das Schreiben hier was bringt und dich abstinent hält, dann finde die Zeit. Zu JEDEM Thema, dass dich beschäftigt. Denn auch dafür ist das Forum da. Und das hier ist DEIN Thread. Gerade um den 2. Und 3. Monat ist die Rückfallgefahr besonders hoch (ich weiß,  wovon ich rede..) Geh das Risiko nicht ein, gerade nach deinem Beitrag zum Weintrigger.



   
3
(@marlina)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 179
 

@schukat kannst du dich von der Arbeit freistellen lassen? Es gibt ja auch Pflegeurlaub, aber das ist glaube ich nicht so viel. 
Aber aus der Arbeit ausklinken wäre ggfs eine Möglichkeit 



   
1
(@marlina)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 179
 

@lichtkind Gute Idee mit dem Krankschreiben! Da komme ich nie drauf weil ich mich das nicht trauen würde 😏

@schukat  Ich gebe Lichtkind in der Überlegung recht, dass man in der Situation arbeitsunfähig ist. Ich kenne das auch, da musste ich für meine Oma einen Heimplatz organisieren usw. Meine Gedanken kreisten nur um dieses Thema. Ich musste so viel telefonieren, schreiben, organisieren, da war der halbe Arbeitstag weg. Dir andere Hälfte war ich total unkonzentriert. Und, auch wenn wir uns das nicht gerne eingestehen, wir sind auf der Arbeit alle nicht unersetzlich… 😉

Achte Deine Bedürfnisse . Alles Gute Dir! 🍀



   
4
schukat
(@schukat)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 455
Topic starter  

@marlina Ich nehme erstmal alle Überstunden und werde auch in Minusstunden gehen. Dann schaue ich weiter und passe mich dem Verlauf der Dinge an. Zu weit voraus kann ich nicht denken. Da kann noch viel Wasser denRhein runter laufen. So behalte ich den Überblick.



   
1
lichtkind
(@lichtkind)
Mitglied
Nüchtern: 6 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 590
 

@marlina ❤️



   
(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
 

@schukat erst mal will ich dir meinen größten Respekt aussprechen. Sehr bewundernswert, wie du dich den Herausforderungen der letzten Tage stellst und auch bisher gemeistert hast. Auch dass du Hilfe annimmst. Du wirkst eher wie jemand, der die Dinge gerne selbst in die Hand nimmt und erst wenn es gar nicht mehr anders geht mal ganz leise ein Hilfe in den Raum wirfst. Das scheint etwas in Umbruch zu geraten...  nochmal Chapeau an der Stelle! Und genau an dem Punkt möchte ich dir einen Gedanken schicken: krank sein, arbeitsunfähig sein, sich krank fühlen, das ist alles nicht unbedingt dasselbe. Ich bin auch mein Leben lang mit dem Kopf unterm Arm zur Arbeit. Aktuell werde ich, bevor ich den neuen Job antrete, erstmals in meinem Leben ins Krankengeld kommen. Ich bin körperlich und geistig fit. Aber absolut nicht mehr in der Lage, im alten Job auch nur noch eine Stunde zu arbeiten. Vorbei das Quälen. Auf was ich hinaus will: eine Krankschreibung wäre gesamtheitlich in deinem Fall nun wirklich kein krank feiern. Definitiv nicht. Wenn der Draht zu deinem Arzt gut ist, sag ihm die Wahrheit. Ist es eher ein dauerhaft zu kurz angebundener, zieh die Alk Karte und sprich von Rückfallgefahr. Die meisten Hausärzte, so ist mein Eindruck, haben von Sucht keine Ahnung. Bevor sie einen Rückfall zu verschulden haben, schreiben sie dich krank solange du es brauchst.

Alles alles gute für dich und deine Mama!



   
4
schukat
(@schukat)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 455
Topic starter  

@alex7 danke schön. Habe vorhin schon Inder Firma geklärt, dass ich meine ganzen Überstunden am Stück nehme. 
und ich werde das auch so machen wenn ich noch freie Tage brauche, dann melde ich mich krank. Meine Ärztin schreibt nicht gerne und lange krank. Notfalls sage ich dass ich Corona habe.



   
(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@schukat liebe schukat,  ich hoffe,  jeder halbwegs vernünftige Hausarzt/ätin schreibt doch in so einer Situation krank, wenigstens mal 1 Woche um Geist/Psyche auf Linie zu bringen.  Du bist in einer psychischen und leider auch logistischen Ausnahmesituation, dass müsste jeder menschlich denkende Mediziner/in (😬) problemlos hinbekommen,  auch ohne Alkkarte.  Deine Überstunden wirst du noch gut gebrauchen können.  Ich drücke dir die ✊✊✊✊🙏🍀



   
2
schukat
(@schukat)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 455
Topic starter  

11 Wochen nüchtern. Normal würde ich schreiben: 11 närrische Wochen und helau 😀

Bin heute morgen mit ganz normaler Geschwindigkeit zur Arbeit gefahren, ich mache alles einen Gang langsamer, ich laufe sogar etwas langsamer 🤣

Während der Fahrt bekam ich die Idee mich nicht mehr von Gedanken an Wein überraschen zu lassen, sondern bin in die Offensive gegangen. Habe mir ein schönes Glas Wein vorstellt, wie es auf nem Tisch steht, am Rhein, sonnig und warm, ich trinke den ersten Schluck und genieße das und noch ein Schluck. Da ist in der Visualisierung nicht alleine da sitze trinke ich langsam und kleine Schlucke, statt schnell zu kippen. Alles ich herrlich, dann wird das Glas langsam leerer. Nur noch etwa 1 cm dein. Ich spüre wie langsam die Nervosität und Panik hochkriecht. Der letzte Schluck ist auch geleert. Um nicht als Suchti zu wirken sitze ich augenscheinlich gelassen da und genieße den Rhein. In Wirklichkeit genieße ich gar nix, überlege nur wann ich mir das nächste Glas holen kann. Endlich steht das zweite Glas vor mir. Bin glücklich. Trinke es wieder langsam. Wieder nur 1 cm, oh mein Gott. Mit dem Wissen, dass andere Leute nur 2 Gläser trinken. Ich will ja nicht als Alki rüberkommen. Der letzte Schluck ist weg. Mist. Meine Gedanken sind schon zuhause bei meinem heimlichen Weinvorrat. Ich schmore. Dann zuhause gleich an den versteckten Vorrat und mal auf die Schnelle 1-2 Gläser getrunken. Das geht dann so weiter. 
Dann mit Matschkopf ins Bett und sofort schlafen, aber nicht lange. Nachts Herzrasen, Unruhe, gute Vorsätze. Morgen dröhnender Kopf, benommen, im Bad mit Schminke kaschieren, ab zum Job.

Ich habe einfach nur  „zu Ende“ gedacht. Nicht bei dem schönen Glas am Anfang aufgehört.

Das mache ich nun regelmäßig. Visualisiere alle möglichen Situationen, im Restaurant, nem Fest usw. 

Dann können die Gedanken ruhig kommen. Ich bin ihnen einen Schritt voraus.

Und die Realität kann auch kommen, ich bin vorbereitet.

Ich möchte ein nüchternes Leben führen, frei und fit. Möchte einfach genießen wenn ich irgendwo bin.

Ich werde mich auch mit alk-freien Getränken anfreunden. Aber erstmal keine alkoholfreien Ersatz. 

Mein Entschluss steht definitiv fest, ich entscheide mich für ein nüchternes Leben. Einfach weil es mir gut gefällt nüchtern zu sein.

Verbesserte Gesundheit on Top noch dazu.

 

 



   
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