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Hallo alle zusammen,
ich bin hier als Angehörige gelandet. Seit 31 Jahren bin ich mit einem Suchtkranken Mann verheiratet. Substitution,Heroin, Alkohol/Bier und Internet Games bestimmen das Leben hier. Aus Interesse habe ich mir das Buch Alkohol ade' geholt auch mit der Hoffnung das mein Mann es lesen wird . Mit der Aussage das der Wille nicht entscheidet gehe ich konform aber nichts desto trotz muss der Wille da sein etwas zu verändern. Und da ist schon der Haken. Denn gewisse Dinge will mein Mann gar nicht ändern,u.a. z.B. die Zockerei . Ganz nach dem Motto weitermachen wie immer nur ohne Konsum. Ich bin nun an einem Punkt an dem null Toleranz herrscht egal welcher Konsum von allen. Aber es ist so verdammt schwer für mich nun die Grenze zu ziehen. Mittlerweile leider ich auch schon an Angst und Panikstörungen und muss da auf mich aufpassen. Wie ich so treffend in einem Kommentar gelesen habe,es fühlt sich an wie sterben diese Schritte nun zu gehen. Vielleicht geht es ja jemanden hier genauso. Herzliche Grüße
Herzlich willkommen! Schau Dich um hier, es fragen immer wieder Angehörige um Rat. Manchmal habe ich das Gefühl, für Angehörige ist es schwieriger als für unsereinen.
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@isabel, @sophia48, @mermaid, @krokodil_, @cairni
Upsi muss mich hier noch zurecht finden 😄
Vielleicht geht es ja jemanden hier genauso.
Oh ja, hier sind einige - ich gehör auch dazu. 26 Jahre zusammen mit einem ALkoholiker, der sich bereits krank getrunken hat und jetzt um sein Leben rudert ...
Denn gewisse Dinge will mein Mann gar nicht ändern,
So ist es und so wird es bleiben. Da hilft leider kein Buch, das herumliegt, da helfen keine Gespräche. Solange er nicht will, kannst du nichts anderes tun als eben das, was dir am schwersten fällt (und was ihm unter Garantie nicht gefällt, denn er braucht eine Co-Abhängige): Die Grenze ziehen. Ist auch genau mein Thema. Es ist höllisch. Und man kommt sich selbst oft grauenhaft vor und "gemein" ... du bist bereits bei Angststörungen und Panikattacken angelangt - es wäre natürlich gut, wenn du dir jemand suchst, der dir helfen kann, professionell, am besten wäre eine gute THerapeutin (ich weiß, schwer zu finden, und Termine irgendwann ...), oder hast du Freundinnen, bei denen du dich aussprechen kannst und die ihn und eure Beziehung kennen?
Ich weiß, die meisten sagen auf so eine GEschichte hin: Lass ihn, lass die Finger von ihm. Verlass ihn. Und man selbst kommt sich auf diesen Vorschlag hin furchtbar blöd vor, weil man - egal aus welchen Gründen - das einfach nicht kann und nicht tun will und wird. Aus LIebe, Anhänglichkeit, "Ehevertrag" ... Aber wenn jemand schon so weit ist wie du - dass er mit Heroin und Zocken zu tun hat ... du meine Güte, das geht über Alk weit hinaus. Und es ist gefährlich, für dich leider auch. Das weißt du.
Ich kann dir keinen Rat geben, niemand kann das - dieses Problem, das du in deiner Beziehung hast, musst du auf irgendeine Weise lösen; aber Punkt 1, ganz oben auf der Liste, muss stehen: Rette dich selbst. WEnn du ihn nur irgendwie "retten" könntest (was zweifelhaft ist), ihm auch nur irgendwie helfen willst, musst du zuerst dich selbst retten und selbst STARK werden! Nur du kannst dich ändern, ihn kannst du nicht ändern. Aber das weißt du wohl auch, ich sag dir nichts Neues.
Bleib hier im Forum, lies einschlägige Berichte, beschäftige dich weiter mit dem Thema, so schmerzhaft es ist. Augen schließen und Kopf in den Sand hilft nicht, kennst du sowieso schon längst - du kannst nur den Tatsachen, der Situation ins Auge blicken und sie dann benennen. Sie erkennen. Und dann, langsam, DEINE SChlüsse daraus ziehen. Was wirst du tun. Und dann gehts ans Umsetzen ... Schritt für SChritt.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und es ist sicher immer jemand da, der etwas dazu sagen wird!





