Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo ihr lieben
habe heute den restlichen verbliebenen Alkohol wegeschüttet. Meine größten Sorgen sind momentan die zittrigen Hände beim Mittagessen. Habe heute Vormittag noch 2 letzte Bier getrunken um weniger zu zittern. Denke und hoffe morgen ist es dann weg.
meine zweite Sorge sind die Ängste, dass Nachbarn mitbekommen haben, dass ich die letzten tage sehr besoffen war und dies meiner familie erzählen..
das Abenteuer beginnt also...
danke für die Aufnahme im Forum
Patrick
@patrick90 Guten Tag und herzlich willkommen hier im Forum. Vielen Dank für Deine Vorstellung. Eine Frage: Steigst Du aus dem Alkohol ohne jegliche Hilfe aus? Weiß jemand von Deinem Entzug. Nicht, dass das Ganze gefährlich wird.
In jedem Fall Glückwunsch zu Deinem Entschluss. Schreib' in den kommenden Tagen, wie es Dir geht. Wenn Du möchtest.
LG, KRis
@patrick90 Welcome und schön, dass du hierhergefunden hast! Du schreibst, dass du die letzten Tage viel getrunken hast ... Möchtest du nicht lieber einen begleiteten Entzug machen? Das geht ja auch ambulant. Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg!
Halt, STOP! Du spielst mit Deinem Leben! Lieber Patrick, bitte, sei vernünftig. Wenn Dir mittags schon die Hände zittern, dann bist Du auch körperlich abhängig. Ein kalter Entzug, wie Du ihn vorhast, ist lebensgefährlich. Krampfanfälle, Delir, ein Blutdruck, der durch die Decke geht, Unterzuckerung. Es gibt viele Möglichkeiten, allein im kalten Entzug zu sterben. Das Fiese: Das kommt von jetzt auf gleich, denk also mal gar nicht, Du hast noch Zeit, einen Notarzt zu rufen.
Sei bitte vernünftig, tu es nicht! Geh in einen qualifizieren Entzug, lass das ganze von Profis begleiten. Vor allem: Ohne einen sehr klaren Plan, wie Du dann auch stabil trocken bleiben kannst, funktioniert es nicht. Der Rückfall ist vorprogrammiert - und wozu dann also das eigene Leben risikieren? Im Entzug werden Dir dann schon Dinge nahegebracht, die Dir dann auch später weiterhelfen.
Ich bitte Dich: Trink weiter, nicht exzessiv, aber so, dass Du nicht zitterst. Und dann gehst Du morgen entweder zu Deinem Hausarzt und besprichst die Lage mit ihm, er soll Dich einweisen. Oder Du wendest Dich an eine Suchtberatungsstelle.
Du musst Dich nicht schämen. Du bist krank. Wir alle hier kennen das. Aber bitte: Wenn Du Dir das Bein brechen würdest, würdest Du Dir auch helfen lassen.
Sei bitte vernünftig.
Bitte melde Dich zurück.
Liebe Grüße
Gaby
werde morgen zum hausartzt gehen
danke für die hilfe
PS: bis dahin lese ich dein Buch
Sehr gut, ich freue mich sehr und bin mega erleichtert.
Bleib bei uns, wir helfen Dir mit allem anderen. Nur den Entzug, der muss real in Profihände. Wirklich.
Bitte berichte weiter.
Liebe Grüße
Gaby
@patrick90 sehr gut! Hab gerade deinen ersten Post gelesen und bin auch über die zitternden Hände gestolpert. Gut, dass du morgen zum Arzt gehst. Bitte tu es auch wirklich.
Wir sind hier und warten auf dich. Und dann packen wir es an. Bitte vergiss nicht, wir sitzen alle im gleichen Boot und jeder Rat, den du bekommst, ist von Menschen, die von dort kommen, wo du noch bist.
Liebe Grüße von der Mermaid 🧜♀️
@patrick90 Es gibt von @cairni einen langen Thread, in dem sie detailliert ihren qualifizierten Entzug beschreibt. Sehr lesenswert in Deiner Situation.





