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Hallo,
ich bin 57 Jahre alt und habe 40 Jahre jedes Jahr ca 500 Liter Bier getrunken. Ich war der typische Feierabendtrinker und habe am WE und in den Ferien gerne auch mal 6-8 Biere getrunken. Mein Sohn, der schon lange nüchtern lebt, brachte mich auf die Idee, keinen Alkohol mehr zu trinken.
Seit dem 1.1.2021 trinke ich nix mehr. Ab und zu ein alkoholfreies Bier, was mir auch gut schmeckt.
Sehr geholfen haben mir folgende Punkte:
6x Sport/ Woche
Wim Hof Methode jeden Morgen: 10 Minuten Atemtraining, 3 Minuten kalte Dusche
sehr viel Input über Bücher und Podcasts zum Thema
positive Effekte: alles läuft besser…Sport, Schlaf, Beruf
Probleme mit Rückfällen hatte ich bisher nicht.
Ich wünsche Allen viel Kraft und Liebe im Kampf gegen diese doofe Droge
Beste Grüße
Jay
@rumpelheinzchen Und andere fanden es damals schon cool, dass du ein Motorrad hattest 😉 Es sind wirklich nicht alle Menschen Sportler. Und wer weiß, vielleicht findet du einfach was anderes, was dich aktiviert, vielleicht die Motorradreise. Und sonst sehe ich es auch so wie unten geschrieben, mal langsam machen. Vielleicht darfst du gespannt sein,w as für Impulse im Verlauf plötzlich auftauchen.
Vielleicht darfst du gespannt sein,w as für Impulse im Verlauf plötzlich auftauchen.
@rumpelheinzchen Persönlich bin ich ja so ein Bauchtyp, probiere gerne aus, lasse dann auch wieder fallen. Bei mir hat wirklich der Bauch zu mir gesprochen, als ich einen Yogalehrer kennenlernte und mir ein wenig erzählte. So habe ich spontan bei ihm einen Yogaurlaub gebucht und hatte die erste Begegnung mit diesem mir fremden Thema. Es war für mich überraschend, wie gut mir das gefiel, wie gut es mir tat: Atmen (hä, machen wir doch immer, wa?), Gedanken schweifen lassen (konnte ich echt nicht, ruhig sitzen und Gedanken kommen und gehen lassen) und Bewegungsabläufe einfach tun.
Das war spannend und ich bin hängengeblieben.
Fasziniert hat mich, diese Mischung zwischen körperlicher Anstrengung (ja, es gibt Yogaarten, da kommt der Kreislauf richtig in Wallung und es könnte sein, dass sogar SChweiß fließt 😉 ) und der Entspannung.
Was ich damit eigentlich "nur" sagen wollte:
Probiere Dich aus, versuche mal Dinge zu tun, die Du noch nie getan hast.
WEnn es nicht gefällt, so what, Du hast es probiert und kannst sagen, dass es nichts für Dich ist.
Probieren geht über studieren.
Wat die Buur nich kennt, dat freit he nich (plattdeutsch: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht)
Manchmal gibt es auch eine Diskrepanz zwischen Annahme und Ablehnung, vielleicht mal etwas, was Du schon probiert hast, noch ein zweites Mal oder drittel Mal versuchen, bevor Du es wirklich abhakst.
Ein Punkt, der in meiner "Sportkarriere" auch nicht zu verachten war: Das Zusammenkommen mit anderen Menschen, mit denen ich beruflich nichts zu tun hatte.
Ok, das ist vielleicht als Arzt in der Region wo Du tätig bist nicht ganz so einfach, und irgendwann gewöhnen sich die Menschen auch daran und würden Dich nicht permanent zu ihren Beschwerden befragen in Deiner Freizeit.
Es sind dadurch nicht unbedingt Freundschaften entstanden, das ist auch nicht mein Ziel gewesen. Bekanntschaften sind auch nett und vorallem ermöglichen sie GEspräche über andere Themen, so dass ich zumindest nicht immer in meiner eigenen Brühe rumstochern musste. Wenn Du/ihr verstehen könnt, was ich meine.
Wie gut, dass das jetzt auch langsam wieder möglich ist.
Hallo Jay, herzlich Willkommen hier,
es ist toll, dass Du den Weg hierher gefunden hast - und mit Deinen Beiträgen auch vielen anderen hier bestimmt helfen kannst. Außerdem ist die Beschäftigung mit dem Thema sicherlich auch für Dich ein Pfeiler, auf dem Du die Abstinenz ein wenig absichern kannst.
Schön, dass Du hier bist.
Viele Grüße
Gaby
@trosinette Für mich ist Sport gerade am Anfang der Wiederherstellung ein zentraler Baustein. Wichtig dabei ist das man sich nicht übernimmt und übertreibt. Die ersten Wochen ging bei mir auch gar nichts und ich musste mich auch überwinden überhaupt strukturiert anzufangen. Jeder kann was machen, egal ob spazieren gehen, schwimmen, nordic walking, joggen,usw.,jeder so wie er mag und kann, man muss halt die Komfortzone verlassen. Ab dem zweiten Monat laufe ich 4mal die Woche 5-6 km (35-40 Min) moderates Tempo 7Minuten/ km, wichtig für mich das ich gut durchgeschwitzt bin, das Gefühl danach ist tausendmal besser als ein lächerliches Glas Wein. Dann gehe ich 2-3 die Woche zum Kiesertraining, Muskelaufbau ist auch wichtig, kurzes Training 30-35 Minuten, ihr seht 30-40 Minuten am Tag, mehr ist es nicht und ich fühle wirklich gut damit, Dopamin und Endorphinausschüttung garantiert.





