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Hallo, ich bin Doro, 42 Jahre alt und habe wohl ein Problem mit dem Thema Alkohol sowie Angststörungen. Letzte Woche bin ich auf das Buch gestoßen und zum ersten Mal habe ich davon gelesen, dass es nicht meine Schuld ist, so schwach zu sein und nicht aufhören zu können. Heute kommt ein Teil meiner bestellten Nahrungsergänzungsmittel, seit letzten Samstag habe ich nichts mehr getrunken und möchte nun sehen wohin die Reise geht. Hoffentlich in die ewige Abstinenz.
@dorothea02 es ist gut, die Reißleine zu ziehen. Um den freien Fall zu stoppen. Mir ist das vor zwei Jahren auch gelungen. Du kannst das auch schaffen. Hier noch m Forum gibt es viel zu lesen. Tu das - und probiere aus. Und gib Dir Zeit.
@dorothea02 Hallo dorothea02, Willkommen im Forum und Glückwunsch zum Entschluss, den Alkohol zum Teufel zu schicken. Ich kann dir versichern, die Angststörungen werden sich in Luft auflösen, wenn das Nervengift keine Rolle mehr spielt in deinem Leben, war bei mir vor über einem Jahr auch so. Mit der Einnahme der Nems hilfst du deinem Körper ungemein dabei, das Lesen des Buches Alkohol adé und das Schreiben hier im Forum sind ebenfalls eine wichtige Säule beim Nüchtern werden und bleiben. Alles Gute für dich
Danke euch. Ich trinke bereits seit knapp 20 Jahren, nicht jeden Tag aber so alle 7-8 Tage und kann dann einfach nicht aufhören. Ich trinke um Gefühle wie Freude oder Glück zu verstärken, als Belohnung für harte Arbeit oder aber auch zum herunterkommen oder das abmildern meiner Angst. Ich leide seit zig Jahren an Hypochondrie, was eigentlich total irre ist, sich dann mit Alkohol gesundheitlich zu schädigen, wo doch die Angst vor Krankheiten so riesig ist.
Bisher dachte ich immer, es sei mein schwacher Wille es nicht einfach sein lassen zu können, dazu kommt eine unglaubliche Scham, sollte Gott bewahre mein Umfeld mitbekommen, dass ich nicht "auf Spur" laufe. Denn warum auch immer, konnte ich es bisher gut verstecken. Ich trinke niemals vor anderen Leuten. Ich bin perfekt in allem was ich tue, optisch, arbeitsmäßig, im Haushalt, verbal...etc. Und eigentlich stimmt dass gar nicht. Ich funktioniere gut nach außen hin und innerlich geht es mir oft so schlecht.
Ich hoffe sehr, dass es an jetzt an bergauf geht und ich die Kurve bekomme.
Einen schön en neuen Tag wünsch ich Dir. Liebe mitbetroffene.
Wie Du bin ich in derselben Alkohol-stop Phase. Die Angststörung kenne ich ebenfalls nur zu gut und Alkohol dämpft diese nur zu gut. Das Protokoll zum aufhören funktioniert gut mit den NEMS. Rückfälle hatte ich mehrere besonders in schwierigen Situationen. Mit Alkohol wollte ich Sorgen ertränken doch diese können schwimmen und werden nur grösser. Es sind hier viele die diesen Dämon bezwungen haben . Warum nicht wir?
Liebe Grüsse Mina😏
@dorothea02 Liebe Doro, wenn Du dabei bleibst, wird es bergauf gehen, das kann ich versprechen. Du solltest vielleicht mal überlegen, bei welchen Gelegenheiten Du anfängst zu trinken, was sind die Auslöser? Das ist ja anders als bei mir zum Beispiel, ich habe einfach jeden Tag ziemlich genau um 17.00 Uhr angefangen und meine Dosis getrunken. Ich mußte nur ein paar Tage diese kritischen Stunden schaffen, dann wurde es besser. Da hat mir GABA sehr geholfen. Aber wenn bei Dir das Bedürfnis zu trinken nach ein paar Tagen so um die Ecke kommt, musst Du gewappnet sein. Ich denke, vielleicht ist es die Erschöpfung nach mehreren Tagen "Perfektseins", Du willst entspannen, loslassen, weich werden, nichts mehr denken. Dann wäre das Ziel auch, solche Gefühle anders zu erzeugen als mit Alkohol.
Sobald man nicht mehr trinkt, schafft man es auch, sich damit auseinander zu setzen. Vorher verdrängt man nur.... Liebe Grüße!
@dorothea02 Herzlich Willkommen hier, wenn man lange trinkt verstärkt der Alkohol nur die Angst die er am Anfang reguliert hat. Nach 40 Jahren täglicher Trinkerei und mehr als drei Jahren Abstinenz, kann ich sagen, dass sich meine Ängste in Luft aufgelöst haben. Das wünsche ich dir auch.
@forevergreen ich kann gar nicht genau sagen woher dass manchmal so plötzlich kommt. Es passiert ja nicht nur an Tagen wo ich müde, erschöpft und überfordert bin sondern auch wenn etwas tolles passiert ist oder kurz bevor steht. Ich war z.b. etwas tolles shoppen....ein neues Möbelstück z.b., ein Buch, ein Parfum, neue Blumen für den Garten etc. Dass muss dann alles "gefeiert" werden.
Umgekehrt ist es genauso....Ich hatte Stress, der Tag war voller Arbeit....also versuche ich herunterkommen. Am nächsten Tag, fühle ich mich selbstverständlich schlecht und vollkommen fertig, schwöre ein "Nie wieder!" Dass geht eine Woche sehr gut und plötzlich ist alles wieder da. Dieses Bedürfnis nach Glück, Unbeschwertheit, Freude, vergessen, loslassen....und auch meine Ängste für zumindest einen halben Tag zu vergessen.
@dorothea02 die Freude, das Glück, die Unbeschwertheit, die sich mit Hilfe von Alkohol einstellt, ist ja nur von kurzer Dauer, dann kommt das große Jammern, Selbstvorwürfe und die Angst, immer, nach jedem "Saufen". Freude, Glück, Unbeschwertheit, Dankbarkeit, Leichtigkeit in der Abstinenz aber sind von Dauer, in guten wie in schlechten Zeiten. Man kann in guten Zeiten alles genießen und ist in schlechten Zeiten, die ja genau so zum Leben gehören, viel belastbarer und rationaler ohne Zuhilfenahme von Alkohol. Du wirst das sehr schnell merken. Es ist einfach nur befreiend, keinen Alkohol mehr trinken zu müssen, egal in welcher Situation. LG Kerstin 😊
@lieblingsfellnasen Das hast Du sehr schön gesagt. Liebe Grüße!





