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Hallo alle miteinander.

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(@dorothea02)
Mitglied
Nüchtern: 5 monate
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 62
Topic starter  

Hallo, ich bin Doro, 42 Jahre alt und habe wohl ein Problem mit dem Thema Alkohol sowie Angststörungen. Letzte Woche bin ich auf das Buch gestoßen und zum ersten Mal habe ich davon gelesen, dass es nicht meine Schuld ist, so schwach zu sein und nicht aufhören zu können. Heute kommt ein Teil meiner bestellten Nahrungsergänzungsmittel, seit letzten Samstag habe ich nichts mehr getrunken und möchte nun sehen wohin die Reise geht. Hoffentlich in die ewige Abstinenz. 



   
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@dorothea02 Toll, dass du standhaft geblieben bist, kannst echt stolz auf dich sein! Zu deiner Frage: Ich hatte nie das Gefühl, dass L-Phenylalanin so direkt Wirkung zeigt, wie Gaba das zB tut, sondern eher nach einigen Tage der Einnahme. Wenn du allgemein mit Antriebslosigkeit zu kämpfen hast, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, dass du parallel zu den NEMs des ersten Monats noch Phenylalanin nimmst ... 

Ich finde jedoch das, was  @forevergreen schreibt, sehr wichtig: auf seinen Körper, seine Bedürfnisse zu hören, auch mal fünf gerade sein zu lassen ... Insbesondere jetzt am Anfang. Später half mir auch, meine Einstellung zu gewissen To-dos zu verändern. 

Weiterhin alles Gute für dich, bleib dran, es lohnt sich 🧡



   
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@dorothea02 Erstmal Gratulation das du die Situation erkannt und auch gelöst hast. Die NEMs sorgen ja letztlich nicht für eine Verhaltensänderung,  sondern regulieren nur deine Biochemie und dein Nervensystem. Zu denken man schluckt einige NEMs und das Verhalten ändert sich automatisch,  ist ein Missverständnis. Ich halte Gabys Plan da schon für richtig und sinnvoll, die ersten Wochen mit viel Gaba, um überhaupt in die Ruhe zu kommen und mal über sich und sein Verhalten nachzudenken, ist ja auch die Basis für Veränderung. Phenylalanin und auch Tyrosin sind ja eher Dopaminbooster, die dann in der zweiten Phase wirklich wichtig sind. Die ersten Wochen sind unabhängig von den NEMs hart, Stimmungsschwankungen und Übellaunigkeit kenn ich noch gut aus meiner Anfangszeit. Das geht vorbei, ganz bestimmt. Viel Erfolg weiterhin.



   
3
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@dorothea02 Guten Morgen dorothea,  bezüglich der Nems kann ich dir auch nicht weiter helfen, aber ich denke und das ist zu 💯 % so,  dass sie so ausgeklügelt und der Stresssituationen,  in der sich Körper und Geist im Stadium des Trocken werdens befindet angepasst sind, dass dies alles seine Richtigkeit hat in Sachen Ruhe und Antrieb.  Wie @forevergreen schon geschrieben hat,  mal einen Nachmittag die Hausarbeit sein zu lassen wird dein Domizil nicht in eine Räuberhöhle verwandeln. Gerade in der ersten Zeit ist es sehr wichtig,  auf das Körperchen zu hören.  Der Antrieb kommt wieder, auf alle Fälle,  aber lass dir Zeit.  Gratulation zum Meistern der brenzligen Situation.  Schönen Sonntag für dich und den Staubsauger 🤗🍀



   
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(@dorothea02)
Mitglied
Nüchtern: 5 monate
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 62
Topic starter  

Danke euch. Es stimmt schon, ich sollte lernen auch mal etwas liegen zu lassen oder auf später zu verschieben und mich mal um mich selbst kümmern. Der Ausflug gestern war schön aber ich war danach sehr müde und erschöpft. Normalerweise, hätte ich mir dann einen Wein genehmigt um die Kraft zu bekommen noch etwas zu schaffen und glaubt mir, bei uns ist immer unglaublich viel zu tun, da wir einen kleinen Hof haben.

Was ich also heute nicht geschafft bekomme, gibt's morgen in doppelter Belastung. Da muss also Ruhe und eine andere Angehensweise her. Grundsätzlich ist es ja so, es passiert nichts schlimmes, wenn ich mal Arbeit verschiebe. Aber dies ist wohl ein Lernprozess, da ich normalerweise super nervös werde, wenn etwas nicht sofort und zufriedenstellend erledigt wird.

Auch im Hinblick auf andere ist dies ein "Problem!" Was könnten die Nachbarn denken, wenn der Vorgarten nicht tiptop aussieht!? Obwohl mir dass ja grundsätzlich egal sein sollte, was andere denken. 

Somit habe ich heute Vormittag folgendes probiert. Ich war eine große Runde mit dem Hund raus und bin danach 2 Stunden mit einer Tafel Schokolade und einem guten Film wieder im Bett verschwunden. Bin eingeschlafen und jetzt um die Mittagszeit kümmere ich mich gut ausgeruht um die Bedürfnisse meines Heimes. Dass wird natürlich nicht jeden Tag so klappen, aber eventuell tun mir solche kleinen "Inseln" ganz gut.



   
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forevergreen
(@forevergreen)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 320
 

@dorothea02 Ganz sicher tut Dir das gut. Glaub mir, ich kann einschätzen, was es bedeutet, einen Hof zu haben. Mir reicht mein großes Haus, zwei Nebengebäude, 2000m2 Garten und ein Mann, der nur eingeschränkt zu gebrauchen ist. Wenigstens haben wir keine Nachbarn.

Ich glaube Dir sofort, dass es IMMER Arbeit gibt, und die verschwindet auch nicht, wenn man sie liegen läßt. Aber wenn Du Dir Zeit für Dich nimmst, investierst Du die ja in Deine Kraft. Außerdem kannst Du schon mal "Liegenlassen" üben. Du bist noch jung, mit 50 dachte ich auch noch, kein Problem, schaffe ich alles, körperliche Arbeit macht mir nichts. Mit 60 kam so eine leise Ahnung, dass man wohl den Stand vielleicht nicht auf Dauer halten kann. Und nun weiß ich, dass ich meine Kräfte einteilen muss....und kann gar nicht mehr alles perfekt schaffen Aber okay reicht eben auch.

Fühl dich verstanden. So, ich geh dann mal jäten...:)))



   
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(@dorothea02)
Mitglied
Nüchtern: 5 monate
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 62
Topic starter  

Guten Morgen, bin gerade mit bester Laune um 4:30 aufgewacht und startklar für den Tag. Ich habe wunderbar geschlafen und gestern Abend festgestellt, dass GABA auch als Nebeneffekt bei meiner Hypochondrie hilft. Hypochondrie kann man sich gefühlsmäßig vorstellen wie eine Welle....die Angst kommt wie eine Welle, ganz plötzlich und wird wenn ich dass Gedankenkarusell nicht sofort stoppe immer stärker.

Mit GABA, ist es allerdings so, dass sie eher wie ein Regentropfen agiert. Es fängt an zu "nieseln" und man spannt sofort eine Art Schirm auf. Ich spüre die Angst ist da, ist irgendwo kann aber nicht bis in meine Gedanken vordringen, wie eine Art Schranke, die blockiert.

Ebenso verhält es sich mit meinem Verlangen nach Alkohol, da ist irgendwas, es kann aber nicht raus. Ich hoffe, ich drücke mich nicht zu umständlich aus und ihr versteht was ich meine.

Ich freue mich einerseits darüber, anderseits bin ich traurig darüber, dass ich soviel Zeit meines Lebens vergeudet habe und mir sowas niemand mal gesagt hat, dass man es auch so versuchen kann, dass es nicht meine Psyche ist, sondern die Biochemie in meinem Hirn. 2 Therapien habe ich gemacht, nichts hat es geholfen. Weder hat es mein Verlangen nach Alkohol reduziert noch meine Ängste besiegt. Mir wurde sogar gesagt, dass ich es nicht richtig wollen würde, dass ich stärker dagegen kämpfen muss.Ich

Ich habe zum ersten Mal die Hoffnung, dass mein weiteres hoffentlich langes Leben besser und schöner wird.



   
3
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(@krokodil_)
Mitglied
Nüchtern: 5 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 997
 

@dorothea02 du hast die GABA-Wirkung sehr gut beschrieben, - die Wirkung ist ja verschieden, wie wir von einigen Seiten bereits vernommen haben, aber auf mich wirkt das ganz gleich wie bei dir, und das Bild vom "Nieselregen" ist super! Wunderbare Schilderung der Wirkung, danke! 😎 😍



   
2
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(@dorothea02)
Mitglied
Nüchtern: 5 monate
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 62
Topic starter  

Guten Morgen, gestern war der besch. Tag seit dem ich versuche aufzuhören. Bereits am Morgen schlug meine Hypochondrie voll zu, da half auch kein GABA mehr, bin dann zum Arzt gefahren, jeder andere wäre vermutlich von dem Ergebnis beruhigt gewesen....Ich nicht! War um die Mittagszeit zuhause und bereits auf dem Rückweg kreisten meine Gedanken um Wein. Richtig heftig. 

Ich wollte etwas zur Belohnung um meine Nerven zu beruhigen. Habe mich zwar zusammengerissen und nichts getrunken, der restliche Tag war aber im Eimer. 

Ich glaube ja, dass ich vor zig Jahren mit dem Alkohol angefangen habe, liegt an meiner Angststörung. Nur woher die kommt, weiss der Fuchs, die war irgendwann Anfang 20 plötzlich da. Und es ist nicht so, dass ich mir nur ab und an ein wenig Sorgen mache, es gab Tage da hatte ich Todesangst. Und griff vermutlich um diese abzumildern zum Alkohol.

Habe heute Nacht sehr schlecht geschlafen, bin auch wieder mit Panik aufgewacht und hoffe heute irgendwie durch den Tag zu kommen. 🙁



   
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harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2661
 

@dorothea02 Sehr ärgerlich, nachdem Du gerade noch so positiv warst. Wenn ich das Forum richtig verfolgt habe bist Du nicht die einzige hier, die das Nervengift als Flicken gegen Angst einsetzt.

Ich kann da aus eigener Erfahrung leider nicht raten (Ex-Entspannungstrinker), aber vielleicht finden sich hier andere, die ihr raten können?



   
1
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forevergreen
(@forevergreen)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 320
 

@dorothea02 ja, versuch durch den Tag zu kommen und an was anderes zu denken. Lenk Deine Gedanken auf das Ziel, frei zu sein, frei vom Zwang, trinken zu müssen und irgendwann auch frei von Angst. Kannst Du denn für Dich benennen, wovor Du solche Angst hast? Und wenn Du daran denkst, was ist das Schlimmste, was passieren kann und wie Du damit umgehst, hilft das?

Aber ich war auch mehr die Entspannungstrinkerin, vielleicht können Dir da andere besser raten. Ich glaube aber gelesen zu haben, dass bei vielen nach einer Weile Abstinenz die Ängste und Panikanfälle deutlich weniger werden. Alles Gute!



   
1
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