Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo, ich bin Doro, 42 Jahre alt und habe wohl ein Problem mit dem Thema Alkohol sowie Angststörungen. Letzte Woche bin ich auf das Buch gestoßen und zum ersten Mal habe ich davon gelesen, dass es nicht meine Schuld ist, so schwach zu sein und nicht aufhören zu können. Heute kommt ein Teil meiner bestellten Nahrungsergänzungsmittel, seit letzten Samstag habe ich nichts mehr getrunken und möchte nun sehen wohin die Reise geht. Hoffentlich in die ewige Abstinenz.
Hallo Ihr Lieben, mal ein kurzes Update von mir. Über 1 Monat ist nun längst geschafft und das nicht trinken, fällt mir sehr leicht. Ich habe viel über mich und den Alkoholkonsum, mein Problem damit und die Umstände meines Trinkens nachgedacht.
Ich glaube mittlerweile, dass meine Hypochondrie der Auslöser zum trinken war. Wenn ich getrunken habe, hatte ich ein paar Stunden keine Angst, keine Panik, die Sorgen hörten auf.....ok, sie kamen am nächsten Tag in doppelter Ladung wieder, für den Moment war aber Ruhe. Mir ist mittlerweile bewusst, dass ich nur wenn ich meine Angststörung heile, auch meine Sucht beherrschbar ist, diese scheint bei mir nämlich individuell verlegbar zu sein.
Trinke ich nicht, schreit mein Belohnungssystem nach anderen Dingen, dann geht's zum Beispiel ans sinnfreie shoppen oder ständig wechselnde neue "Hobbys" u. a.....eigentlich schreit mein ganzer Körper nach Ablenkung von der Angst, Ablenkung und Ruhe egal wie.
Im Juli, soll ich mich noch einmal für einen Therapieplatz melden, die Wartelisten, sind aber endlos lang.
Ansonsten geht's mir aber relativ gut, dass nicht trinken macht ja schon einiges aus. Zumindest bin ich jetzt zusätzlich zu meiner Angst nicht noch verkatert....ironisch betrachtet.
Euch allen einen schönen Samstag.
@dorothea02 Gratulation zu deinem Erfolg über einen Monat nüchtern zu sein. Was und wie du schon schreibst ist es wirklich empfehlenswert, eine Therapie anzusteuern. Auch wenn die Wartezeit lang ist und du dich hinten an die Schlange anstellen musst ist es eine vernünftige Option dein Grundproblem, die Angststörungen in den Griff zu bekommen und Lösungsansätze aufgezeigt zu bekommen. Bleib dran, ich drück dir die Daumen und sende dir viele gute Vibes. LG Kerstin 🤗😊
Guten Morgen ihr Hübschen. Morgen, habe ich bereits 2 Monate nüchtern verbracht. Ich muss sagen, dass ich mich gar nicht mehr soviel mit meinem Alkoholproblem beschäftigt habe, da es einfach gar nicht präsent ist.
Ich nehme mittlerweile bis auf GABA keine Nems mehr. Ich kann im Supermarkt am Weinregal vorbei gehen und es interessiert mich tatsächlich nicht. Ab und an am Abend habe ich kleine Mini-Gedanken daran, die aber sofort wieder weg sind.
So und noch eine Woche und dann fahre ich auf meine heiß ersehnte Kreuzfahrt, auch etwas was zu Alkoholzeiten nicht möglich gewesen wäre. Ich freue mich auf neue Länder, gutes Essen, neue Erfahrungen und diese nüchtern erleben zu dürfen, sind ein Geschenk. Ich habe mir ein paar neue Koffer gekauft und fange langsam mit dem packen an.
Ein nüchternes AHOI eure Doro
Hallo Ihr Lieben, so in 4 Tagen habe ich bereits 3 Monate rum. Letzten Donnerstag bin ich aus Oslo zurück nach Deutschland gekommen und ich habe während meiner Reise nicht einmal ans trinken gedacht. Ich habe nur genossen, bin beinahe jeden Tag an die 30.000 Schritte durch Skandinavien gelatscht und habe alle Sehenswürdigkeiten mitgenommen, die ich mir immer mal ansehen wollte und das nüchtern.
Und ich habe festgestellt...Ich liebe liebe liebe Reisen!! Reisen, dass war vorher ja gar nicht möglich, nicht mal dran zu denken wäre möglich gewesen. Ich liebe es so sehr, dass ich im Oktober direkt wieder weg bin, Richtung Helsinki, dann Talinn etc. Ich gucke mir jetzt endlich die Welt an.
Achso, gestern und vorgestern hatte ich Hummeln im Poppes und habe spontan in 2 Räumen renoviert, alle Tapeten abgerissen und neu gestrichen. Heute suche ich neue Möbel aus. Auch so etwas, hätte ich vor 3 Monaten nicht hinbekommen, zumindest nicht ohne Motivationsschluck.
Euch einen tollen Tag. Doro
@dorothea02 Hallo Dorothea, Was für eine schön Nachricht und welch ein Energieschub! Tapetenwechsel vom allerfeinsten! Ich liebe den Norden auch sehr. So monumental schön Landschaften. Also heimkommen und noch zwei Zimmer streichen das ist schon eine Nummer! Geh weiterhin sorgsam mit Dir um! Liebe Grüsse Mina🌻🌿☘️
@dorothea02 Das hört sich klasse an. Wow. Du bist ja ein richtiges Energiebündel. und fast 3 Monate 👍✌️
Herzlichen Glückwunsch👍🎶 Und so schön das mit einem SoberUrlaub in Skandinavien zu verbinden🤗
Guten Morgen ihr Hübschen, bald bin ich schon bei 4 Monaten angelangt, leider schleicht sich seit ein paar Tagen ein "War doch alles gar nicht so schlimm"- Gedanke ein. Besonders Abends denke ich vermehrt an "leckeren entspannenden" Weißwein.
Getrunken habe ich nichts und der Gedanke ist auch am nächsten weg, kommt aber wieder....zwar nicht stark, es ist auszuhalten, aber er ist da.
Ich würde gerne eine Schallplatte auflegen, ein Glas dabei und mich auf der Couch hinweg gleiten lassen, in den Rausch.
Dass dass absolut keine gute Idee ist, weiß ich.....nehme wieder GABA, dass hilft allerdings nur bedingt.
Hoffe dieser Zustand, geht bald wieder vorüber.....:-(
@dorothea02 da gibt’s nen guten Tipp. Die Gedanken einfach „zu Ende“ denken. Es bleibt ja net bei 2-3 Gläsern. Dann denk einfach weiter. Betrunken, benommener Kopf, schlechter Geschmack und Schlaf, der Kater am Morgen danach usw.
ich hatte solche Gedanken auch und bekam den Tipp. Habe ich in allen Varianten visualisiert und die Gedanken kamen nicht mehr.
@schukat Das mit dem "zu Ende" denken ist wirklich ein wunderbarer Trick. Und richtig feste den üblen Kater am nächsten Tag vorstellen, das verquollene Gesicht und die depressive Stimmung!
Viel Erfolg Dir, Dorothea! Ich habe auch immer mal leichte Anflüge, bei dem schönem Wetter. Gedanken an kühlen Sommerwein in lauen Nächten. Aber es geht vorbei und spätestens am nächsten Tag ist man heilefroh 😀. Ich jedenfalls....





