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Ich möchte mich gern vorstellen. Ich bin 61 Jahre, das 2. Mal verheiratet. Alkohol begleitet mich schon mein ganzes Leben. Eltern waren Alkoliker, mein 1. Mann und mein jetztiger Mann auch. Er ist jetzt seid 3 Monaten trocken. Angefangen mit dem Trinken hat es bei mir, als ich mit meinem 2 Mann zusammen kam. Anfangs auf Feiern. Wenn wir unterwegs waren. Mit der Zeit immer am Wochenende . Vor 8 Jahren habe ich mich mit einer Tankstelle selbstständig gemacht. Das hätte ich glaube ich lassen sollen, ich hatte den Alkohol ja immer griffbereit. Feierabend. Ach schnell noch ein Wein mitnehmen.Das Geschäft, die Alkoholsucht von meinem Mann hat mich extrem unter Druck gesetzt. Ich fing an täglich zu trinken.Vom Wein wechselte ich auf Liquör, jetzt zum Schluss Wodka oder Korn.da wurden sber die Mengen weniger. So ein kleiner, oder zwei. Immer wenn irgendein Stress auf mich zukommt. Jetzt trinke ich seid 5 Tagen nicht, seid dem bin ich zu Hause. Habe mir das Buch bestellt. Kommt morgen und lese hier schon ein bißchen. Meine größte Sorge ist aber wenn ich wieder Arbeite. Ich habe den Alkohol den ganzen vor meiner Nase, ich hoffe ich kann dem wiederstehen.
gern. Such mal nach EasyQuit Alkoholfrei-Trinken aufhören.
Du kannst jeden Tag stolz sein, mehr Tage nüchtern zu sein und gesünder zu werden. Du schaffst das!
Liebe Grüße
Katniss
Vielen Dank , ich werde gleich mal schauen. Ja ich habe wieder einen Tag geknackt. 😊
LG. Manu
@shira Danke für deine Vorstellung! Ich bin in ähnlicher Lage, mein Mann ist schwerer Alkoholiker, ich hab überall Flaschen herumstehen und Gläser, den GEruch - Und es geht trotzdem! Nämlich dass ICH nicht mehr trinke, seit 3 Jahren nicht. Noch haben wir uns nicht getrennt. Er findet es gut, dass ich das mache, bewundert mich sogar, meint aber, für ihn sei das nichts, er schafft das nicht, will das nicht. Okay - Wir leben nun eher neben- als miteinander (gut, es ist eine "alte" Ehe, ich bin 70, er 68), jeder neue Tag hat seine neuen Anforderungen, aber ich bin stolz, dass ich es geschafft habe, ich kann mich wieder bewegen, ich mach Physio, ich gehe viel und fahre mit dem Rad, ich bin jünger geworden, das sagen alle von rundum, ich bin wieder fröhlich, ich kann lachen und tanzen (im Gegensatz zu meinem Mann, der immer trübsinniger, depressiver, manischer, unruhiger und unglücklicher wird) - ich weiß nicht, wie das weitergeht, ich weiß nur, dass es die beste Entscheidung überhaupt war, aufzuhören.- Mit Hilfe des Konzepts, mit Hilfe des Buchs von Gaby und Bernd, mit Hilfe all der tollen Leute hier im Forum. Also: nur Mut! Man/frau schafft das auch allein. Ohne ihn. NEBEN ihm. Ihm kann ich nicht helfen, wenn er sich nicht selbst hilft. Wir werden sehen. Ich schreib immer wieder hier, also kann man die Entwicklung mit verfolgen. Aber ich rate dir: Ziehs durch und hör auf. Auch bei der Arbeit wird es dir wesentlich besser gehen. Du kriegst DICH SELBST wieder! Deinen klaren Kopf, und das ist das Wichtigste! Sei es dir wert!





