Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo.
Ich bin 57 Jahre alt und habe so ca. seit 20 Jahren das Problem mit dem Alkohol. Seit ca. einem Jahr bin ich trocken und will es auch bleiben, also versuche ich mir jede Hilfe zu holen die man so bekommen kann. Und die mir zusagt. Ich bin durch Zufall bei YouTube über diese Seite gestolpert und hoffe darauf, dass mir hier auch mal gelegentlich weitergeholfen werden kann.
Ich habe letztes Jahr zu Hause kalt entzogen und danach eine ambulante Reha von drei Monaten gemacht, die mir sehr weitergeholfen hat. Leider hänge ich im Moment etwas im "Herbstblues" fest, soll heißen, eine Depri-Phase fängt gerade an (oder dauert noch an ?).
Trotz meiner Alkoholsucht ist privat und beruflich noch alles in Ordnung, zum Glück.
@georg64 Herzlich willkommen bei uns! In Bezug auf deinen Herbstblues: Vielleicht könnten da ein paar NEMs Abhilfe schaffen, z. B. Tyrosin und/oder Phenylalanin und ein paar B-Vitamine - würde ich jedenfalls versuchen 😊
Und 5-HTP hilft bei mir noch ganz gut, falls du das nicht verträgst, könnte auch Tryptophan den Serotoninspiegel anheben, aber letztlich ist Gaby hier ja die perfekte Ansprechperson, @Gaby bitte korrigier mich oder lösch meinen Post, falls ich Unsinn verzapfe 😉
@georg64 Herzlich willkommen und viel Erfolg! Was den Herbstblues betrifft: Im Buch steht einiges dazu, dass das auch mal durch das fehlende "Sonnenvitamin" Vitamin D ausgelöst werden kann. Hast Du das regelmäßig jedes Jahr?
Herzlich Willkommen und schön, dass Du da bist und Deine Abstinenz pflegst!
Von Depri-Phasen könnte ich viel erzählen. Ich weiß, dass diese Phasen auch gerne an der Nüchternheit rütteln, daher ist es wichtig, dass Du Werkzeuge an der Hand hast um stabil nüchtern zu bleiben. Mir hilft es viel rauszugehen in die Natur und Podcasts zu hören zu Themen, die mich interessieren.
Viel Erfolg weiterhing auf Deinem freien Weg ohne das Gift!
Hallo.
Danke für die lieben Antworten und den Zuspruch, das hilf mir auch schon weiter.
Im Moment geht es mit dem Deprimiert-Gefühl, aber leider habe ich das wirklich jedes Jahr. Und nicht nur im Herbst. Es ist immer Phasenweise da, wiederkehrende depressive Stimmung. Da fiel der Griff zur Flasche recht leicht, weil man sowieso schon angeschlagen ist. Ist doch klar, denke ich. Und zum Anfang der Corona-Zeit ist es dann völlig ausgeartet.
Außerdem hatte ich vor mehreren Jahren einen schweren Arbeitsunfall Anfang Dezember, das hat mir mein Weihnachtsfest sozusagen "entwertet". Ist also alles etwas zu viel gewesen, dann noch Streß auf Arbeit, und Zack: Das Urzeit-Suchtmonster hat zugeschlagen.
Ich habe mich da 'rausgekämpft, im Moment bin ich auf den Alkohol bezogen recht stabil. Aber "Vorsicht" sage ich mir, die Rückfallquote ist sehr hoch. Manchmal trau' ich mir selber nicht so richtig, da schaut bestimmt immer noch das Monster aus der Höhle und wartet auf die richtige Gelegenheit.
So fühlt es sich jedenfalls an.
Nachdem ich 2 Mal nach 2 nüchternen Jahren wieder länger rückfällig geworden bin, kann ich Dir nur recht geben: Wachsamkeit ist ein guter Ratgeber!
Depressionen sind so vielfältig und auch hier gibt es so viele Unterschiede von Mensch zu Mensch. Sicher kann ich sagen, dass Alkohol eine Depression verschlechtert. Immer.
Herzlich willkommen! Ich kenne depressive Zeiten leider auch und habe immer wieder ein Antidepressivum eingenommen, wenn es nicht anders ging. Derzeit hilft meditieren, es gibt tolle geführte Meditationen auf Youtube, ich liebe die von Peter beer aber das Angebot ist gross. Sport ist auch sehr wichtig und alle NEM fürs Gemüt. Im Winter kann vit d und Lichtlampe helfen. Die regt die zirbeldrüse an und steigert so das Gemüt, zumindest berichten einige positiv darüber.
Gibt es etwas das dich bedrückt, dir auf der Seele lastet ? Dann kann es helfen darüber zu sprechen oder Tagebuch zu schreiben, dem was da in dir ist Ausdruck zu verleihen und es nicht mit dir alleine herum zu tragen.
Ich wünsche dir alles Gute und möglichst viele Momente der Freude und Leichtigkeit
Nina





