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Heute ist mein Tag ...
 
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Heute ist mein Tag 1

26 Beiträge
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239 Ansichten
(@natarie)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 186
Topic starter  

Liebe Forumsmitglieder,

bevor ich mich hier nun zum ersten Mal vorstelle, wünsche ich erstmal allen ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr.

Obwohl ich bereits seit 7 Monaten hier angemeldet bin und auch regelmäßig mitlese, ist dies nun nicht nur meine Vorstellung, sondern auch gleich mein Tag 1 in ein nüchternes Leben.

Dieses "verheißungsvolle" Datum habe ich mir weniger deshalb ausgesucht, weil die guten Neujahrsvorsätze erfahrungsgemäß immer so toll und langfristig funktionieren, sondern vielmehr, weil ich eine Zeit ausgewählt habe, in der ich möglichst wenigen Versuchungen ausgesetzt bin, wieder schwach zu werden. Die ganzen Feierlichkeiten sind vorbei und ich hatte die Möglichkeit, mir für den Januar sehr viel Zeit für mich und vermutlich eines der größten "Projekte" meines Lebens einzuplanen. 

In den letzten 7 Monaten habe ich mich auf diesen Tag so gut es ging vorbereitet. Habe fast täglich Podcasts zum Thema gehört, viele Bücher gelesen, (natürlich auch die Suchtlüge und Alkohol ade), habe angefangen, meine Entwicklung in die Alkoholabhängigkeit aufzuschreiben und jetzt das Online-Programm gebucht und heute gestartet.

Ich stelle mich hier als Natarie vor und trinke seit über 30 Jahren. 

Meinen ersten kleinen Rausch hatte ich bereits im Alter von 9 Jahren. Danach kamen in der Jugend einige Erfahrungen auf diversen Partys. Das Übliche. Zwischen 25 und 30 Jahren wurden die Abstände der Trinkgelegenheiten dann immer kürzer und zu den ziemlich exzessiven Trinkgelagen auf Partys gesellte sich dann zusätzlich jeden Tag eine Flasche Wein. Zum Entspannen natürlich. Dass ich eine Alkoholabhängigkeit entwickelt habe, bemerkte ich dann im Alter von ca. 30 Jahren und versuchte, mit dem Programm "kontrolliertes Trinken" meinen Konsum wieder auf ein "normales Level" zu reduzieren.

Dass das nicht geklappt hat, brauche ich an dieser Stelle, oh Wunder, nicht zu erwähnen.

Aber vielleicht hat das tägliche Trinktagbuch immerhin dazu beigetragen, dass mein Konsum über die Jahre nicht mehr geworden ist, sondern sich bei etwa einer Flasche Weißwein mit vielen Eiswürfeln gestreckt, pro Tag eingependelt hat.

Dann gab es vor Corona sogar mal 2 Jahre, in denen ich nicht mehr täglich, sondern nur noch 3-4 mal pro Woche getrunken hatte. Das war für meine Verhältnisse schon eine Leistung.Dann kam Corona und der Konsum pendelte sich wieder auf dem alten Niveau ein.

Trotzdem spürte ich in den letzten Jahren eine immer stärkere Abneigung gegen den Alkohol. Es fühlte sich an, wie ein innerer Widerstand und trotzdem konnte ich nicht widerstehen. Um diesen Teufelskreis endlich zu durchbrechen, fing ich dann an, viel zu recherchieren, Podcasts, Videos und Bücher zum Thema zu inhalieren und war von dem Konzept von Alkohol Ade direkt begeistert. Ich beschäftige mich schon sehr lange mit Nahrungsergänzungsmitteln und die humorvolle, wissenschaftlich fundierte und verständliche Art und Weise wie Gaby und Bernd das Thema rüberbringen hat mich sofort angesprochen.

Und so sitze ich hier an diesem Neujahrsmorgen, startklar mit allen NEM`S , einem "Notfallplan" für Cravings, das Programm gebucht, die Bücher der Guzeks im Handy und jetzt bin ich bereit, zuversichtlich und sehr motiviert für einen guten Start in ein alkoholfreies neues Leben in Freiheit.

Ganz liebe Grüße

 

Natarie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



   
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(@socks)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 105
 

@natarie herzlich  willkommen hier im Forum!!! Du bist bestens vorbereitet und hast den Blick voll nach vorn und klingst sehr entschlossen,endlich mit diesem Nervengift Schluss zu machen!!! Sehr gut!!👍🏼👍🏼👍🏼💪🏼💪🏼💪🏼 Ich wünsche dir gutes Gelingen,bin sicher, daß es klappt!!💪🏼💪🏼


Dieser Beitrag wurde geändert Vor 1 Jahr durch socks

   
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(@natarie)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 186
Topic starter  

@soberdaysie Hallo Soberdaisie,ja, schreiben ist momentan für mich total wichtig, um mich selbst zu reflektieren aber auch um mal alles von der Seele zu schreiben, was mir auf den Schultern lastet. Auch und vor allem Vergangenes. Außerdem lese ich gerne und  bewege mich viel. Ich mache fast täglich 30-40 min. Sport und gehe gern spazieren.

  • Ach ja, und ich koche gerne. Aber das ist erinnerungsmässig stark mit Alkohol verknüpft. Muss ich mich rantasten aber essen muss man ja sowieso. 😉


   
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(@natarie)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 186
Topic starter  

@lea123 Vielen Dank für das herzliche Willkommen. Ich freue mich auch über regen Austausch. 😊



   
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(@natarie)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 186
Topic starter  

@socks Ja, genau so ist es. Ich hab mich gut vorbereitet und bin sehr entschlossen,  endlich wieder frei zu sein. Aber trotzdem habe ich auch Angst, zu scheitern.

Ich denke, mit Hilfe des Forums und des Programms stehen die Chancen aber recht gut.☺️



   
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(@socks)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 105
 

@natarie  auf jeden Fall!!!🍀🍀🍀🍀😊



   
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(@natarie)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 186
Topic starter  

@tani0815 

Vielen Dank!🤗



   
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(@isabel)
Mitglied
Nüchtern: 6 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 605
 

Herzlich willkommen hier! Mein Start in ein nüchternes Leben fiel auch auf einen 1. Januar, das ist inzwischen 5 Jahre her. Auch wenn man sich als "Neuling" so einen langen Zeitraum ohne Alkohol nicht vorstellen mag und kann: es geht, sogar bei vielen, wenn sie sich denn wirklich dazu entschlossen haben, recht leicht und es macht das Leben umso vieles besser.

Ich wünsche dir viel Erfolg und drücke dir die Daumen.

Liebe Grüße

Isabel



   
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harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2660
 

@natarie Herzlich willkommen und viel Erfolg! Es geht, und es lohnt sich, das Leben wird ohne das Nervengift deutlich besser!!!



   
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(@natarie)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 186
Topic starter  

@isabel Wow, 5 Jahre - das ist super und aus meiner jetzigen Sicht wirklich eine lange Zeit. Aber genau da will ich hin.

Habe heute Tag 2 auch wieder gut und ohne Verlangen nach Alk überstanden. Es ist zwar total ungewohnt aber ich bin gut drauf. Freue mich irgendwie über jede alkoholfreie Stunde! 😀



   
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(@natarie)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 186
Topic starter  

Guten Morgen in die Runde,

 

gestern war mein Tag 8 und ich möchte heute mein erstes kleines Glücksgefühl mit Euch teilen.

Ich hatte mich für gestern Nachmittag mit einer Freundin zum Neujahrstee verabredet. Ich hatte ihr bereits am Telefon erzählt, dass ich momentan nichts trinke, weil ich eine Detox-Kur mache. Dass ich ein Alkoholproblem habe und deshalb ganz aufgehört habe, erwähnte ich am Telefon nicht, weil sie sehr redselig ist und ich nicht möchte, dass Hinz und Kunz davon erfährt.

Am Abend zuvor bekam ich dann eine Whatsapp von einer anderen, gemeinsamen Freundin, die sich dann gestern auch zu uns gesellen wollte. Da schrillten bei mir sofort die Alarmglocken, denn ich weiß dass diese andere Freundin wirklich IMMER schon Nachmittags Sekt trinkt. 

Also war ich in der Zwickmühle. Kurzfristig absagen, nachdem sie sich zu uns gesellen wollte, hätte so ausgesehen, als würde ich nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen.

Gestern Morgen bin ich schon total nervös aufgewacht und hatte Panik, dass mich die Situation extrem triggern könnte, wenn die beiden da sitzen und Sekt trinken. Und das schon nach meiner ersten trinkfreien Woche. Hilfe!

Also machte ich mir erstmal Gedanken, wie die Situation verlaufen könnte, spürte in mich hinein, welche Gefühle und Körperempfindungen dabei auftraten und bearbeitete das Ganze mit EFT. (Klopftechnik.)

Danach gab`s dann noch Atemübungen, progressive Muskelentspannung und eine kleine Hypnose.

So bin ich dann mental gewappnet und mit Chilibonbons, Gummi-Flitsch-Armband und Notfallplan im Handy bewaffnet mit wehenden Fahnen zu dem Treffen gefahren, als würde ich in den Krieg ziehen. Im Auto mußte ich über mich selbst grinsen. Was für ein Aufwand, um mich für 2 Stunden mit 2 Freundinnen zu treffen!

Wir begrüßten uns herzlich, tranken Tee und Kaffee, hatten gute Gespräche und dann kam der Moment. Die Freundin, die immer Sekt trinkt, bestellte 2 Gläser und fragte mich gleich 3 mal, ob ich denn nicht doch eine Ausnahme machen wolle.

Da ich sowieso mit dem Auto da war, fiel es mir natürlich nicht schwer, eine plausible Erklärung für´s Nichttrinken zu haben. 

Aber auch innerlich war ich total ruhig. Mich triggerte NICHTS. NULL. Sie tranken ihren Sekt, ich meinen Tee und ein Wasser und ich war total in mir ruhend und happy, dass ich da saß, wie in einer unsichtbaren Schutzblase. Vermutlich spielen hier auch die NEM´s eine große Rolle.

Als wir uns verabschiedeten und ich mit dem Auto nachhause fuhr, war ich sowas von glücklich, dass ich die Musik erstmal krachend laut aufdrehte und am liebsten getanzt hätte. Und das Gefühl hielt den ganzen Abend an.

Ich weiß natürlich auch, dass nachmittags nie meine Uhrzeit zu trinken war und auch die Umgebung spielt eine Rolle. Zwischen 18.00h und 19.00h Uhr und zuhause. Das ist mein Haupttrigger. Dieser Situation bin ich seit Programmstart jeden Tag ausgesetzt. Vielleicht überschreibe damit mein Suchtgedächtnis langfristig neu. Ich hoffe es!

 

Fröhliche Grüße an alle, Natarie



   
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