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Hallo an alle,
ich bin auf das Forum durch das Buch aufmerksam geworden und war echt erstaunt, schockiert und gleichzeitig voller Tatendrang. Ich bin 38; Mutter eines wundervollen Sohnes und verheiratet mit einem tollen Mann. Meine Suchtgeschichte fing mit 16 Jahren und der Bulimie an, die ich aber aus eigener Kraft 16 Jahre später besiegt habe. Alkohol gehörte schon lang eigentlich immer irgendwie dazu, es war mir nur nicht so bewusst. Erst zum feiern, dann gelegentlich und irgendwann fast täglich Wein. In der letzten Zeit ( etwa 6 Monate) stieg ich von Wein auf Schnaps um, nur abends, nur um schlafen zu können. Mir schmeckt es nicht mal ;-( ich will nicht mehr! Ich will frei sein von jeglicher Art der Sucht, morgens aufstehen und nicht total verkatert durch die Welt laufen…mit meinen Lieben Zeit verbringen ohne immer an die entzugserscheinungen zu denken..jetzt bin ich innerhalb 1 Woche von 0,5 Liter Schnaps auf 2 Gläser Wein runter. Mein Problem ist, dass ich spätestens nachmittags anfange an den Händen zu zittern und zu schwitzen. Da ich dazu noch ne kleine Angststörung habe spielt mein Kopf verrückt…meint ihr das gibt sich mit dem GABA? Seitdem ich viel weniger trinke rumpelt mein Bauch ordentlich, ist das normal? Blut wurde abgenommen, minimal erhöhte Leberwerte. Ab Montag beginnt meine Therapie bei einer Psychotherapeutin um alles mal aufzuarbeiten. Ich habe nur soooo extreme Angst vor den Entzugserscheinungen, dass ich mich nicht traue gar nix zu trinken ;-(
das war jetzt ganz schon lang aber es musste mal raus…
@jana1408 Herzlich willkommen, liebe Jana! Danke für deine Vorstellung! Wenn du Entzugserscheinungen hast, wäre vielleicht ein ärztlich begleiteter Entzug ratsam ... Gaba beruhigt tatsächlich, aber bei einer Angststörung braucht es evtl noch etwas mehr, da trau ich mich als Lie nicht, dir zu raten. Jedenfalls wünsch ich dir viel Erfolg und freu mich auf den Austausch mit dir, alles Liebe!
@rosine123
Hallo liebe Rosine 🙂
Ich habe mir heute erstmal die NEM‘s bestellt und schaue wie es damit läuft. Da ich Mutter bin und mein Sohn nàchste wiche eingeschult wird kann ich nicht einfach weg 🙁
wenn es gar nicht gehen sollte, hat meine Ärztin mir Benzo angeboten um die ersten Tage zu überstehen ohne Angst vor dem Delier oder sonstiges…ich selbst hab gar kein Bock zu trinken und auch den ganzen Tag keinen Drang…nur abends nach dem Abendbrot kommt die Nervosität und Angst…ich denke bei mir spielt ganz viel Kopf mit 😖
@jana1408 Das ist doch dann auch ärztliche Begleitung, ambulant ist doch auch nicht schlecht 😊 Gut, dass du das mit deiner Ärztin besprochen hast. Und die NEMs helfen auf jeden Fall sehr. Du schaffst das auch, ganz bestimmt! 💪🏼🧡
@jana1408 Herzlich willkommen hier, ein Tipp von mir, man kann Alkohol auch abdosieren, aber langsam, du hast es zu schnell gemacht, was die Mengen angeht, sonst kann es zu Entzugserscheinungen kommen wie du ja siehst. Ich habe 40 Jahre täglich getrunken, habe vor 2,5 Jahren mit Hilfe des Konzeptes die Trinkerei problemlos eingestellt. Ich habe auch zuerst abdosiert und dann mit dem Konzept angefangen. Bleib in Kontakt mit deinem Hausarzt, das macht in deinem Fall Sinn. Hab keine Angst, der Entzug, egal wie er ausfällt, ist schnell geschafft, ich hatte überhaupt keine Entzugserscheinungen. Mir geht es heute großartig, meine vorhandene Angststörung ist weg, Alkohol erzeugt Angststörungen. Gutes Gelingen für dich. Zur Not nimm die Benzos ein paar Tage, aber nicht länger. Viel Erfolg.
@jana1408 Herzlich willkommen und viel Erfolg! Ich bin vor nunmehr drei Jahren mit Gabys Konzept nach mehreren vergeblichen Versuchen auf der klassischen Schiene auf Anhieb vom Nervengift weggekommen.
Weil Du nach GABA fragst, wahrscheinlich kann es hier keiner mehr hören 😎 - es war für mich der absolute Bringer in der ersten Zeit. Sowie Unruhe aufkam eine GABA-Kapsel - und gut war's.
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@isabel, @sophia48, @kkopp, @mermaid, @krokodil_, @cairni
Ihr Lieben,
vielen Dank für eure Worte…das macht mir wirklich Mut und ich kann es kaum erwarten, dass die NEM‘s ankommen ☺️ ich schaffe das, nur wie ist noch offen …
vielen lieben Dank 😊
@soberrebel danke für deine aufbauenden Worte, dass macht mir wirklich Mut, dass auch ich als Angsthase es schaffen kann☺️ ja das ich Zuviel auf einmal wollte habe ich mir schon gedacht… ich lasse von mir hören…
@jana1408 erstmal herzlich willkommen hier und fühl dich wohl. Ich habe vor mittlerweile 17 Monaten mit Hilfe des Konzepts aufgehört zu trinken. Zum Runterdosieren wurde schon einiges geschrieben. Zu deiner Angst vor dem Weg, der vor dir liegt: je mehr man weiß, was auf einen zukommt, desto geringer wird die Angst. Deshalb verlinke ich dir mal meinen Weg in die Nüchternheit, den ich hier im Forum festgehalten habe. Ich hoffe, das ist ein kleiner Mutmacher für dich. ❤️ alles Gute von der Mermaid 🧜♀️
Hallo und herzlich Willkommen. Ich könnte mir auch vorstellen dass eine Reduktion von einem halbe Liter Schnaps auf 2 Weingläser etwas sehr abrupt war/ist.
Was sagt die Hausärztin dazu? Oder war das die Wochenmenge?
Ich selbst habe im vergangenen Jahr von einer sehr großen Alkoholmenge täglich auf Null reduziert, ebenfalls mit meiner Hausärztin. Ich hatte zu Beginn Beruhigungstabletten und Melatonin und GABA - alles nur für den Abend/die Nacht.
Wie es bei dir verläuft kann dir wohl keiner sagen, weil es so unterschiedlich ist. Ich hatte vergangenes Jahr 2-3 Wochen die ich mit den Beruhigungstabletten überstanden habe, danach wurde es immer besser.
Du kannst ja gleich am Montag die Psychotherapeutin auf deine Bedenken ansprechen - sie wird sicherlich auch gute Tipps haben.
Alles Alles Gute für dich und - ja es wird besser
LG Crazy





