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Hi alle zusammen,
ich bin jetzt an Tag 70 meiner Nüchternheit, und es geht mir soviel besser als davor.
Was mich z.Z. sehr beschäftigt ist die Auseinandersetzung mit meiner Kindheit. Ist das für irgendjemanden hier auch so ein Thema?
Liebe Grüße
Ladida
Ich glaube nicht dass es gut ist zu viel nach hinten zu schauen. Wenn Muster erkannt sind, trinkende Eltern! Feststellung NICHT GUT!
FAZIT. Anders machen
fragen warum trinke ICH
warum nehme ich benzoes obwohl ich alles weiss ?
Ich habe eine Angststörung, schon als Kind gehabt, da waren meine Eltern die besten Eltern der Welt, keine Trinker. Das fing an als ich 15 war, Pubertier und nur mit mir beschäftigt. Deren Tragödie war schlimm, aber ich bin dann zügig auch räumlich weg in mein Leben. Liebeskummer überzogen grosses Drama, immer viel zu lang, Flugangst aber ich fliege jetzt auch ohne Pikkolo! Höhenangst sehr heftig, Leiter reicht! Leiter kriege ich hin, den Rest mit sehr viel Disziplin. Angst vor Alter, Gebrechlichkeit, konsumierenden Erkrankungen, Tod! Das Leben ist zu schön es herzugeben! Nicht verhandelbar!!! Lange Strecken lebe ich erfolgreich, tough und dann reissen Ereignisse ein tiefes Loch! Tod meines Vaters, Trennung nach 25 Jahren, mein geliebtes Haus verlassen. Veränderung ich hasse es. Ich liebe Sicherheit, Beständigkeit, Geborgenheit. Sicherheit ist Illusion! Diese Gedanken befeuern mein Grübeln. Gedankenkreisen. Probleme kann ich nicht für eine Zeit verdrängen und schöne Dinge tun um Energie zu tanken für Problemlösung.
Dann eine Prise Selbstmitleid und schon gibts ein Gläschen das hilft. Habe immer nur Sekt getrunken, dessen Geschmack ich mag. Nie etwas anderes!
Jetzt habe ich begriffen NIE MEHR! Ich bin ein Suchttyp!
Die benzoes nehmen die Angst, aber sie betäuben.
Dieser Höllentrip hier ist das beste Resilienztraining was es gibt. Wer das schafft, schafft alles.
Aber ich arbeite mit der Psychotherapeutin am Suchtcharakter! Der muss im Zaum gehalten werden. Resilienz ist angesagt!
was sagt ihr dazu?





