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Ich bin ein Alkoholkranker Mensch, der über 17 Jahre "Trocken" ist. Ich war "Spiegeltrinker", der sich gelegentlich bis zum Koma "besoffen" hat. Auch nach 30 Jahren "Saufen" gab es keine Geistigen, Körperlichen und Seelischen Schäden. Ich konnte deshalb den "Kalten Entzug" wählen: eine ärztliche Begleitung war nicht nötig. Die Magen-/Darmstörunden und die Essstörungen haben 3 Jahre lang nach dem Entzug angehalten. Ich brauchte mein Soziales Umfeld nicht ändern, denn Ich bin "Bekennend" mit meiner "Sucht" umgegangen. Nach vielen Gesprächen mit anderen Betroffenen im Laufe der Jahre habe Ich mich mit meinem Weg aus der Sucht bestätigt gefühlt. Nicht jeder Mensch muss "Alkoholkrank" werden. "Man" weiß Heute, dass auch die Gene eine Rolle spielen. Als Genesungsbegleiter habe Ich kurzzeitig stofflich abhängige Personen begleitet. Ich habe immer wieder erlebt, dass einige Menschen nach einem Entzug "Rückfällig" wurden. Vor über 11 Jahren habe Ich das Rauchen aufgegeben. Mit illegalen Drogen hatte Ich "nie etwas am Hut". Ich bin froh "clean" zu sein. Sicherlich hat meine "Arbeit" als Genesungsbegleiter dazu beigetragen.
@h19o57r Herzlich willkommen im Forum! Oh Mann, das sind so Geschichten, die einem die Sprache verschlagen haben. Gute, dass Du die Kurve bekommen hast. Von Deinen Erfahrungen kann das Forum nur profitieren, und vielleicht können wir ja auch etwas zurückgeben.
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@lagertha, @natarie, @baileys23 @ulli1962, @bergwacht, @mina
@harley Ich bin seit 2008 als Ehrenamtlicher Unabhängiger EX-IN Genesungsbegleiter tätig. Ich habe gelernt, dass die Begegnung auf Augenhöhe den Betroffenen in der Regel weiterhilft. Ich begleite inzwischen alle Menschen - wenn die "Chemie" stimmt.
Ich habe den Entzug vom Alkohol als "Arbeit für mich" begriffen. Ich weiß, dass Ich vieles nicht Essen und Trinken darf, weil es mich ans "Saufen" erinnert. Auch bei Medikamenten gegen Schmerzen muss Ich vorsichtig sein.
@h19o57r Hallo und herzlich willkommen im Forum,
meinen allergrößten Respekt für deinen Weg und die vielen Jahre Abstinenz. Das ist wirklich beeindruckend.
Manchmal spielt im Leben sicher auch ein Stück Glück mit hinein – gerade, wenn die Sucht weniger sichtbare Spuren hinterlässt. Ich selbst habe da andere Erfahrungen gemacht. Aber unterm Strich ist das gar nicht das Entscheidende. Wichtiger ist, dass wir beide die Seiten gewechselt haben.
Ich freue mich sehr, dass du hier bist, und hoffe, noch viel von deinen Erfahrungen lesen zu dürfen.
Viele Grüße
Um mich von der Alkoholsucht zu befreien war wohl meine letzte Ernstzunehmende Seelische Krise 2004/2005 entscheidend. Ich habe während der Zeit bewusst rein geistig bei mir aufgeräumt und das "Gefühl" der Einsamkeit Erfolgreich "abgeschaltet". Wer "König Alkohol" von Jack London gelesen hat weiß was Ich meine. Ich habe bei vielen Dingen meine Einstellung geändert. Das hat es mir erleichtert mit dem "Saufen" und dem Rauchen aufzuhören.





