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...ein Dankeschön für dieses wunderbare Buch. Zumindest nach meiner Kenntnis die erste Publikation die sich -für Laien verständlich- mit den biochemischen Aspekten dieser Suchtkrankheit befasst. Der Inhalt des Buches ist Gold wert.
Über mich:
Petrosilius hat von 48 Jahren seines Lebens 30 Jahre getrunken. Im Alter von 15 fing es „harmlos“ an. Gessellschaftstrinken zum Steigern des Selbstbewusstseins, welches nicht ausgeprägt war. Langsame Steigerung bis zum Jahr 2004. Heimliches Trinken, auch morgens, erste Zusammenbrüche, Trennung, dann zu den AA. Meetings haben geholfen und mich stabilisiert. Neue Arbeit, neues Umfeld, neue Partnerin. Um 2009 wieder angefangen. Heimlich. Und immer extremer. Bis zum Juni letzten Jahres: Entzug, kalt. Erbärmlich. Arbeit und Partnerin habe ich noch. Meine Gesundheit ruiniert: Fettleber, Reflux, Chaos im Kopf. Und meine Zähne...
Aber ich bin erstmal trocken!
Gruß und Wohlergehen!
Herzlich Willkommen!
Ich danke Dir sehr - für die wunderbaren Erinnerungen der Kindheit, die Dein Nick bei mir hervorkitzelte. Der von Kartoffeln besessene Zauberer, die Fee Amaryllis :-). Danke dafür.
Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast. Ich freue mich sehr, dass Dir das Buch gefällt und hoffe, es bietet Dir auf Deinem Weg vielleicht noch mal ein paar neue Schlüssel. Denn ich finde ja, dass doch einiges leicher fällt, wenn man die Biochemie hinter dem Mist versteht.
Zum Thema Zähne: Da bist Du nicht alleine. Ein sehr empfindliches Thema für mich. Erst diesen Sommer (!!!) habe ich es geschafft, das Thema anzugehen. Es war mittlerweile auch furchtbar angst- und schambesetzt. Vor dem Zahnarzt und überhaupt.
Es half nichts, der Mist musste grundsaniert werden, ein Weisheitszahn musst raus. Ich hatte schon dreimal dafür einen Termin, jeweils platzen lassen. Vor Angst.
Als ich die Ruine das erste Mal in der Hand hatte, wusste ich, das konnte eigentlich nicht gut getan haben. Siehe da: In der Tat bekam mein Allgemeinbefinden noch mal einen kräftigen Schub. Irgendwie auch klar: Wer ständig entzündete Zähne hat, dem kann es biochemisch auch nicht gut gehen.
Nun, lange Rede kurzer Sinn: Auch damit bist Du hier ganz und gar nicht allein, wie mit dem ganzen anderen Thema eben auch. Hängt alles zusammen.
Fühl Dich hier wohl.
Viele Grüße
Gaby
@gaby_guzek Ach, die Zähne auch? Ich dachte, das sei eine schlechte Konstitution oder wie immer man es nennt.
Das ist vor allem erst einmal das völlig Vernachlässigen seiner selbst. Das nach Hinten schieben. Dann dieses "mit Fahne kann ich da nicht hin." Dann diese steigende Angst, der man ja nur meint, mit einem Schluck begegnen zu können. Was ja nicht geht. Das kommt dann gedanlich auf den großen Stapel der prokrastinierten Dinge.
Und so gehen dann die Jahre ins Land. Und die Zähne gammeln.
Kommt dazu: Wer abends blau ins Bett wankt, putzt sich die Dinger halt auch nicht ordentlich.
Das ist jetzt mal so ganz aus der Praxis, wie es läuft.
Viele Grüße
Gaby
Meine Gesundheit ruiniert: Fettleber, Reflux, Chaos im Kopf. Und meine Zähne...
PS: Gegen einige dieser Dinge kann man ja auch was tun. Wenn Du möchtest, dass ich Dir beispielsweise zur Fettleber mal ein paar Dinge aus der internationalen Literatur referiere, sag einfach Bescheid.





