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Guten Morgen,
ich heisse Ana, lebe in der Schweiz und möchte ganz ohne Alkohol leben.
Bei uns in der Familie wurde schon immer getrunken, meine erste Begegnung mit Alkohol war bereits in der Kindheit, mal der Rotwein mit Zitro vom Grossvater, mal ein Gläschen Sekt an Geburtstagen.
Was ich erst mit 40 erkannte hatte, ist dass mein Vater Alkoholiker ist, mein Grossvater auch, aber in in unserer Kultur in Portugal ist es einfach so, dass immer getrunken wird, zum Mittagessen, zum Nachtessen, es gibt immer einen Anlass um zum Glas zu greifen.
Bei mir kam alles schleichend, habe immer nur in Gesellschaft getrunken, dann wurde ich krank, um meine Schmerzen besser zu ertragen, wollte ich einfach nur schlafen... und es funktionierte.
Alles fing vor ca. 10 Jahren an, damals trank ich noch eine Flasche Wein in der Woche, aber so wie es ist... vor 3 Jahren nahm der Konsum massiv zu, nachdem ich eine grosse Enttäuschung erlebte, ich trank manchmal 4 Flaschen Sekt pro Tag, wollte mich nur wegknallen und den seelischen Schmerz betäuben, jetzt merke ich dass es mich nur daran gehindert hat, das Ganze zu verarbeiten.
Letztes Jahr las ich das Buch im Sommer, seitdem hat der Konsum stark abgenommen, habe angefangen mich zu beobachten, ich war so bescheuert, alles war ein Anlass um zum Glas zu greifen, Kunde war unfreundlich- trinken, Schlechte Nachricht erhalten - trinken, usw. und sofort.
Mein Ziel ist es kein Alkohol zu trinken, bin startbereit.
Danke für's Lesen.
Freue mich auf den Austausch mit euch und bin davon überzeugt, dass wir es alle schaffen werden.
Wo eine Wille ist, ist auch ein Weg 🙂
LG aus der Schweiz
Ana
@mafi Herzlich willkommen im Forum! Mir sagte mal ein Portugiese in Sintra bei Lissabon: "Die Sonne gibt uns die Kraft, und der Wein nimmt sie wieder weg". Hat sicherlich etwas. Liest sich aber so, als wenn Du schon viel Gedankenarbeit gemacht hast und auf dem richtigen Weg bist.
Ich bin als Entspannungstrinker mit Gabys Konzept und dem Coachingprogramm vor nun mehr als 3,5 Jahren raus aus dem Nervengift und habe es nie bereut. Lies hier, schreib hier – so jedes Problem, von dem man dachte, dass man es nur selbst hat, hat hier schon mal jemand gehabt. Und oft auch gelöst.
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@isabel, @soberrebel, @sophia48, @mermaid, @rosine123, @krokodil_, @cairni
@mafi Liebe Ana, auch von mir: Herzlich willkommen hier.
Nachdem Du das Buch schon kennst: Wie wirst Du es mit den NEMs halten? Ich kann Dir nur dringend dazu raten. Es erleichtert den Ausstieg ungemein.
Freu mich darauf noch viel von Dir hier zu lesen.
Ach ja: Wann ist erster Tag? Heute?
Ich habe die Liste von der Gaby heruntergeladen für den ersten Monat und werde es genau so machen.
@harley Sintra und schon habe ich den Duft von Eucalyptus in der Nase .
Ha, ich habe mir viele Gedanken gemacht, als Kind co-abhängig, in 2 Partnerschaften auch co-abhängig und wenn ich jetzt nicht aufhöre, verliere ich das was ich in den letzten Jahren alleine aufgebaut habe.
Danke Dir für Deine Worte, ja ich hab es fast schon geschafft ☺️ denn ich versuche seit Monaten aufzuhören, aber nach 3-4 Tagen trinke ich wieder.
Wir hören, tschüssi
aber nach 3-4 Tagen trinke ich wieder.
Wie spielt sich das bei Dir ab? Du scheinst Deine Auslöser ja bereits sehr gut zu kennen.
@mafi Bei Sintra fällt mir immer das Kapuzinerkloster ein, in dem man durch die Türen halb kriechen muss ...
@mafi Ich bin auch neu hier . Ich möchte dir aber trotzdem was sagen und vielleicht fühlst du dich dann noch besser . Ich hatte von Kleinkind an den "Mann" nur kennengelernt mit Bier und Schnaps . Cool sein ,Mann sein und Bier trinken . Sonntags Morgens nahm Vater manchmal die Kinder mit zum Frühschoppen . Ich sah Männer mit weißen Hemden und die Krawatte gelockert , Skat kloppen und alle am Saufen und das am frühen Vormittag , in unkontrollierter Menge . An Hand der Striche auf ihren Deckel weis ich noch etwa wie viel sie so gesoffen haben . Es waren oft über 10 Striche auf ihren Deckel . Laut meines Wissens sind es oft einige in der Familie eines Alkoholikers ,die an Alkoholismus erkrankt waren oder immer noch sind . Vater Mutter Onkels usw usw. Nicht selten zieht sich das über Generationen der Familie . .Eine Frage hätte ich noch . Hast du ne Langzeittherapie gemacht ?





