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Meine offizielle Vorstellung

8 Beiträge
7 Mitglieder
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244 Ansichten
(@gretle)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 6
Topic starter  

Hallo zusammen,

also ich bin nicht ganz neu, habe mich aber nicht an der richtigen Stelle vorgestellt, weil ich mich in dieses Programm noch einarbeite...

Also nüchtern bin ich seit 25.6.2022, weil ich einfach die Schnauze voll hatte. Seit 50 Jahren immer wieder getrunken, mal mehr mal weniger. Zuletzt kontrolliert 0,33 Bier oder 0,5 oder 0,2 - 0,4 Wein. Zeitweise täglich, seit 1 Jahr habe ich mich bemüht zu reduzieren auf 3 - 4 mal die Woche. Hat mal geklappt, mal nicht.

Vor meinem Ausstieg, also am 24.6., hatte ich mal wieder ein kleines Bier und 0,4 Rotwein. Dann bekam ich so einen Druck, dass ich die ganze Flasche hätte leeren wollen. WAS ICH NICHT GETAN HABE! Aber dieser S-Ruck hat mich erschreckt. Jetzt ist Schluß - habe ich mir gedacht. Und so war es dann auch. Was mich sehr stark motiviert hat war, dass ich mich körperlich in den letzten Jahren - trotz Sport und gesunder Ernährung (vegetarisch, zu 80% pflanzlich) immer schwächer gefühlt habe. Kraftlos. Das Buch (meine neue Bibel) Alkohol ade, habe ich mir gekauft und gelesen. Dann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Ich habe plötzlich verstanden, warum ich mich so schlecht fühle, oft deprimiert und ängstlich war, dass eben der Alkoohl mir Nährstoffe entzieht. Das gab mir den Rest!

Die ersten Tage waren etwas blöd. Abends hatte ich ein Tief. Die NEMs stehen mir noch nicht ganz zur Verfügung, aber einen Teil setze ich schon ein. Abends trinke ich statt Wein BUTTERMILCH. Schmeckt auch sauer... Ich sehe total die Verbesserungen:

1. morgens bin ich, nach besserem Schlaf, zufrieden, dass ich abends nichts getrunken habe.

2. Ich spüre mittlerweile mehr Kraft im Körper. Es fühlt sich harmonischer an.

3. Seit 19.7. nehme ich am Couching-programm teil. Ist super spannend für mich.

4. Mein Mann macht mit (der hat aber immer weniger getrunken wie ich)

Mit 65 Jahren habe ich mir vorgenommen, nüchtern und bei klarem Geist von Augenblick zu Augenblich, Atemzug um Atemzug, mein Leben zu erleben. Bin im Ruhestand und habe keinen Stress mehr... 😉

Merke gerade, dass ich ein bisschen euphorisch werde. Das tut so gut. Wie eine neue Geburt.

So, jetzt komme ich zum Schluss. Punkt.

Bis zum nächsten mal

Gretle



   
10
AntwortZitat
harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2661
 

@gretle Na, dann auch von mir ein "offizielles" Willkommen – ich wünsche Dir viel Erfolg. Es geht, und es lohnt sich!



   
AntwortZitat
toscanelly
(@toscanelly)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 36
 

@gretle 

Ein herzliches Willkommen auch von mir. Du wirst sehen, diese Klarheit, die sich automatisch einstellt, führt dazu, das Leben auf einmal ganz anders zu "erleben". Du wirst es genießen. Und euphorisch sein, ist gut. Das sind die Glückshormone. Das Coaching-Programm wird dafür sorgen, dass Du trotzdem mit den Füßen auf dem Boden bleibst. 

Alles Gute und liebe Grüße, Toscanelly 



   
AntwortZitat
(@isabel)
Mitglied
Nüchtern: 6 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 605
 

Als fast Gleichaltrige (64) heiße ich dich auch ganz herzlich willkommen. Das ist ein guter Weg, den du einschlägst und ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg. Wie schön, dass dein Mann mitmacht. Das hört sich alles gut an.

Ich bin seit 2 1/2 Jahren nüchtern und kann dir versprechen: es lohnt sich!

 

Liebe Grüße

Isabel



   
AntwortZitat
(@ladida)
Mitglied
Nüchtern: 4 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 429
 

Herzlich willkommen! Ich erkenne mich sehr in dem wieder, was du schreibst. Super, dass du dich schon jetzt so gut fühlst. Und für mich war es tatsächlich so, dass es immer noch besser wurde, selbst jetzt noch. Also freu dich auf das, was da noch kommt! Stress ist viel leichter zu bewältigen, Ängste schwinden usw. Dass du Buttermilch trinkst, finde ich sehr lustig, ich habe eine Freundin, die seit 15 Jahren nicht mehr trinkt, aber für Buttermilch durch die Hölle gehen würde… wir scherzen immer, ob das ihre Suchtverlagerung ist…



   
AntwortZitat
rumpelheinzchen
(@rumpelheinzchen)
Mitglied
Nüchtern: 4 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 437
 
Verfasst von: @gretle

Dann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Ich habe plötzlich verstanden, warum ich mich so schlecht fühle, oft deprimiert und ängstlich war, dass eben der Alkoohl mir Nährstoffe entzieht.

ein herzliches Willkommen auch von mir.

Es ist schon erstaunlich was Alkohol -selbst wenn man ihn nur in homöopathischen Dosen zu sich nimmt- für Auswirkungen zeitigen kann.

Freu dich, dass bei dir die neuen Veränderungen schon so früh und positiv eintreten. Als alter und älterer Hase kann ich dir versprechen: da kommt sogar noch mehr.

Rumpel



   
2
AntwortZitat
(@gretle)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 6
Topic starter  

Herzlichen Dank für Eure aufbauende Begrüßung. Wie gut das tut 🌺 ❤️ 

Ihr seid richtige Mutmacher! Werde mich jetzt meinen Hausaufgaben widmen...

Melde mich dann wieder.

Schönen Tag noch

Margret



   
AntwortZitat
tapi
 tapi
(@tapi)
Mitglied
Nüchtern: 4 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 39
 

@gretle eigentlich könnte das meine Geschichte sein. Die Menge, die Dauer und einiges andere, genauso geht es mir. Auch das reduzieren der Trinkmenge, genauso wie bei mir. Funktioniert mal und dann auch wieder nicht!

Mir geht es im Moment so, früh bin ich glücklich mit einem klaren Kopf aufzuwachen, dem Alkohol am Vorabend widerstanden zu haben. So fühle ich mich über den ganzen Tag wohl. Aber dann abends arbeitet es in mir. Da werde ich teilweise depressiv, habe an nichts freute und wünsche mir eigentlich nur das der Abend schnell vergeht und ich ins Bett gehen kann, um somit dem Druck entgehen zu können. Glücklicherweise kann ich relativ gut schlafen.

Ich besuche eine Selbsthilfegruppe und das hilft mir. Die "erfahrenen" aus der Selbsthilfegruppe, die schon mehrere Jahre abstinent leben machen mir Mut. Sie meinen, das war bei denen auch am Anfang so, aber mit der Zeit verschwinden diese Gefühle. 

Ich habe Hoffnung. Man sagt ja, wenn man einen neue Sache 3 Wochen lang konsequent umsetzt, dann gewöhnt sich der Körper daran und sieht es nicht mehr als neu und ungewohnt an. Dann gehört das dazu und ist eben so.

Also würde ich sagen, wir ziehen es durch 😉 😉 😎 .

Liebe Grüße Thomas



   
AntwortZitat
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