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Nach einem Totalabsturz am Wochenende bin seit gestern im www unterwegs, um Hilfe und Beistand zu finden. Andere Betroffene, die mich vielleicht verstehen und nicht nur verurteilen. Ich schäme mich so unendlich vor meiner Familie - mein Mann, meine Kinder...
Ich bin auch noch nicht bereit, allen zu erzählen, dass ich ein großes Alkoholproblem habe. Ist das normal?
LG
Ich kann alles was du schreibst nachempfinden, auch das du dich verurteilst. Aber lass das bitte, sei liebevoll zu dir, du hast keinem anderen Menschen geschadet. Alles hat seine Zeit, und wir können nicht bestimmen, wann die Zeit wofür reif ist, wir können nur jeden Tag neu beginnen....und das als erstes mit liebevollen Gedanken und Gefühlen für uns...
@principessa Herzlich willkommen, fühl dich wohl bei uns! Zu erkennen, dass du ein Alkoholproblem hast, ist der erste Schritt, um Hilfe zu finden. Das musst du nicht allen erzählen. Mir hat das Konzept von Alkohol geholfen, ein Leben ohne Alkohol zu beginnen. Kennst du das schon? Ich kann dir das nur ans Herz legen. Außerdem hilft mir dieses Forum sehr. Wahrscheinlich würde es dir auch helfen, einen professionellen Entzug ambulant ode in einer Klinik zu machen. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und viel Erfolg!
Liebe Principessa, du bist neu hier - herzlich willkommen - aber nicht lost. Hier, in diesem Forum, findest du professionelle und emphatische Hilfe.
Deine Familie weiß Bescheid, so war es bei mir auch.
Du musst nicht allen beichten, dass du alkoholkrank bist. Werde mit diesem Konzept hier dauerhaft nüchtern, dein Mann und deine Kinder werden sich unendlich darüber freuen - und darüber hinaus erzählst du es denen, die es deiner Meinung nach wissen sollen - oder auch keinem.
Außer meinem Mann und unserem jüngsten Sohn weiß keiner, dass ich gut 40 Jahre lang alkoholkrank war.
Ich wünsche dir alles Gute und dass du es packst.
Isabel
Liebe @principessa, auch von mir ein herzliches Willkommen. Hier wird Dich niemand verurteilen, wir sitzen alle im gleichen Boot.
Ich sah und sehe keinerlei Notwendigkeit, aller Welt meinen Alkoholismus um die Ohren zu hauen. Das wissen nur ein paar wenige Menschen, die mir sehr wichtig sind und denen ich völlig vertraue. Beruflich wäre ein Outing für mich wohl ziemlich fatal, im beruflichen Umfeld weiss niemand was (glaube ich zumindest).
Mit dem Konzept von Gaby und Bernd bin ich nun seit 37 Tagen zufrieden und ohne zu leiden trocken. Lies das Buch, lies Dich hier ein, und schau, ob das auch etwas für Dich ist. Ich freue mich darauf, mehr von Dir zu lesen.
@principessa Na, erstmal herzlich willkommen! Du kannst davon ausgehen, dass so ziemlich jeder hier das aus eigener Erfahrung kennt, was Du da beschreibst ...
Beruflich wäre ein Outing für mich wohl ziemlich fatal, im beruflichen Umfeld weiss niemand was (glaube ich zumindest).
So ist es wohl für viele, für mich auch. Bewundernswert solche Mitglieder wie @cairni, die damit offen herausgehen können.
Guten Morgen @principessa und ein herzliches Willkommen in diesem Forum. Du kannst Dich hier wohl fühlen und Dein Herz erleichtern. Verurteilen wird Dich hier niemand, sondern die Forenmitglieder werden Dir mit Rat zur Seite stehen. Sich mit einem Alkoholproblem zu outen ist keinesfalls Voraussetzung, nüchtern zu werden; es geht beim besten Willen auch nicht jeden etwas an.
Vielleicht hast Du Zeit und Vertrauen, ein wenig von Deiner Geschichte zu erzählen? Mit besten Grüßen und Wünschen für einen guten Start in den Tag,
Kris
Liebe principessa, auch von mir herzlich willkommen hier. Auch ich kenne Totalabstürze, Aussetzer, Blackout, peinliche Auftritte, katerblues, Scham, schuld, Reue und den x ten erfolglosen Versuch weniger zu trinken. Mir hat dieses Forum, die Lektüre des Buches und die konsequente Einnahme der NEM s geholfen und ich bin bald 1,5 Jahre abstinent.
Lese dich hier mal in Ruhe ein und bereite den Ausstieg gut vor. Du entscheidest, mit wem du sprichst und wem gegenüber du dich öffnest. Deine Familie weiss bescheid, sie ins Boot zu holen ist sicher hilfreich. In depressiven schuldspiralen zu versinken machte es bei mir nur schlimmer. Statt dessen hat es mir geholfen, die Probleme Schritt für Schritt in überschaubaren Etappen anzugehen und nach vorne zu blicken, mir mein Wunschleben auszumalen. Mich hat diese Sehnsucht, dieses Wie möchte ich leben und Wer möchte ich sein, sehr getragen.
Ich wünsche dir das Beste, schreibe uns wie es dir geht (sofern du nicht getrunken hast und damit deine Wahrnehmung verzerrt ist)
LG Nina





