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(@kannnichtmehr)
Mitglied
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 12
Topic starter  

Hallo an Alle,

ich lese hier nur von Menschen, die es schon geschafft haben und ich bin noch ganz am Anfang. Ich hoffe, ich bin hier trotzdem richtig.

Wie mein Benutzername schon sagt, ich kann einfach nicht mehr. Ich fühle mich nur noch schlecht und kann es nicht glauben, dass mich dieser Dämon Alkohol so beherrscht.

Im Alltag funktioniere ich, ich mache sehr viel Sport, bin sehr aktiv, ernähre mich gesund, aber am Abend, da flüchte ich... und trinke.

Meine Angst aufzuhören besteht darin, dass ich Entzugserscheinungen bekomme, nicht schlafen kann und meinen Alltag nicht mehr geregelt bekomme. Hört sich wahrscheinlich richtig doof an, weil es ja vorher auch ging.

Habe schon einen Heroin-Entzug hinter mir (25 Jahre her) und würde das Zeug nie wieder anrühren, hatte auch nie wieder Verlangen danach. Hatte damals ambulant mit Methadon entzogen und mich langsam herunter dosiert. Dachte, ich kriege das mit dem Alkohohl auch so hin, aber ich bin gescheitert. Ein bißchen oder weniger trinken funktioniert nicht.

War auch sehr korpulent und habe 50 Kilo Gewicht abgenommen, mit Disziplin, Sport und Ernährung... und Alkohol. Wie das funktioniert hat, weiß ich selbst nicht. Aber es hat funktioniert.

Wie schaffe ich den Absprung, wie habt Ihr es geschafft?

Vorab, das Buch "Alkohol Adé" habe ich mir soeben bestellt.

Vielen Dank vorab fürs Zuhören

 



   
1
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 keks
(@keks)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 67
 

Liebe @kannnichtmehr, sei herzlich willkommen! Du bist hier goldrichtig, hier tummeln sich Leute, die von Alkohol die Schnauze voll haben, in allen Stadien des Abschieds von diesem Teil des Lebens. Die meisten hier haben es mit dem Konzept von Gaby und Bernd geschafft. Ich für mich kann sagen, es war viel leichter, als ich je zu hoffen wagte.

Ein Heroin-Entzug hinter Dir, mal eben 50 kg abgenommen... Mir scheint, Du bist sehr stark, wenn es wirklich um die Wurst geht. He, Du wirst es schaffen!

Wegen Deinen Sorgen, dass Du Deinen Alltag nicht mehr so wuchtest wie bisher: Kannst Du Urlaub nehmen, so dass Du etwas Zeit nur für Dich hast?

Ansonsten: Lies Dich hier ein, lies das Buch, bereite Dich gut vor. Ich drücke Dir feste die Daumen.

 



   
1
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@kannnichtmehr Herzlich willkommen, schön, dass du hier bist! Mir hat das Konzept von Alkohol adé geholfen, ich lebe seit Anfang Jahr ohne das Nervengift Alkohol und mir geht es psychisch und körperlich besser als zuvor. Ob du einen ambulanten oder stationären Entzug machen solltest, besprichst die vielleicht am besten mit einem Arzt deines Vertrauens. Ich hatte es damals einfach satt, Sklavin des Alkohols zu sein, auch wenn ich ein high functioning alkoholic war und die wenigsten was von meiner Sucht mitbekamen, da ich fast nur zu Hause im stillen Kämmerlein trank. Lies erst mal das Buch und lies hier im Forum, das wird dir helfen, und schreib, wenn dir das guttut. Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg!



   
2
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(@kannnichtmehr)
Mitglied
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 12
Topic starter  

@keks Danke für Deine lieben Worte.

Puh, dann ich bin beruhigt, dass ich hier richtig bin.

Ja, ich bin auf der einen Seite total stark und auch sehr diszipliniert, aber dieser Verzicht auf Alkohol scheint mir eine - momentan - unüberwindbare Barriere darzustellen.

Wegen Urlaub, ich habe noch 4 Tage Urlaub dieses Jahr, ich denke, das wird nicht reichen.

Bin gerade dabei, mich hier einzulesen und das Buch kommt in 2 Tagen.

Ich möchte es so gerne schaffen, aber ich finde den Anfang nicht

 



   
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(@kannnichtmehr)
Mitglied
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 12
Topic starter  

@rosine123 danke auch Dir.

Du hast so recht, Sklavin des Alkohols trifft es genau. Ich fühle mich total gekapert von diesem Gift.

Ich gehe davon aus, dass die wenigsten in meinem Umfeld wissen, dass ich Alkoholikerin bin. Sie gehen wohl eher davon aus, dass ich gerne mal einen trinke, aber das ich süchtig bin, werden sie nicht wissen.

Ist es besser, es auszusprechen und das Umfeld zu informieren? Ich weiß leider gerade gar nicht, wie ich damit umgehen soll.

Das Buch werde ich lesen.

Ich trinke auch nur heimlich zuhause, es bekommt niemand mit.

Ach ja, ich leide auch noch unter Bluthochdruck und habe gelesen, dass das auch ein Problem werden kann.

 

 



   
1
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 keks
(@keks)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 67
 
Verfasst von: @kannnichtmehr

dieser Verzicht auf Alkohol scheint mir eine - momentan - unüberwindbare Barriere darzustellen

Ja, die blöde Sucht, das Gefühl, nicht mehr leben zu können ohne diesen Mist, einen enormen Verlust zu erleiden. Alles gelogen!

Lies das Buch. Ich habe erst aufgehört mit Trinken, als ich die NEMs vollständig zusammengesammelt hatte. Das Zeugs ist sehr hilfreich.



   
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@kannnichtmehr Ich habe es nicht öffentlich bekannt gemacht, dass ich nicht mehr trinke. Da ich in der Öffentlichkeit fast gar nicht oder halt nur mal ein Bier oder so getrunken habe, wundert sich jetzt auch niemand, warum ich gar nichts Alkoholisches mehr trinke. Aber manche hier haben das auch kommuniziert, musst du für dich selbst entscheiden. 

Das Buch wird dir viele Fragen beantworten. Ich möchte dir einfach Mut machen, den Schritt gut vorbereitet zu gehen. Es lohnt sich - und es ist so genial, ohne die Fesseln des Alkohols befreit zu leben! Alles Gute ❤️



   
3
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gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4322
 
Verfasst von: @kannnichtmehr

ich habe noch 4 Tage Urlaub dieses Jahr, ich denke, das wird nicht reichen.

Doch, das reicht. Schlau kombiniert mit einem Wochenende ist das für den Einstieg in den Ausstieg erstmal genug.

Herzlich Willkommen hier übrigens, schön, dass Du bei uns bist.

Verfasst von: @kannnichtmehr

ch möchte es so gerne schaffen, aber ich finde den Anfang nicht

 

Das wirst Du. Gib Dir jetzt einfach noch ein ganz klein wenig Zeit. Wer die Schnauze so richtig voll hat, auf gut Deutsch gesagt, hat die besten Voraussetzungen! Den Anfang wirst Du finden, wirst Du Dir quasi erschaffen, wenn Du das Buch durch hast. Da steht genau drin, wie.

So lange: Fühl Dich einfach wohl hier, lies, was das Zeug hält (auch das bereitet gut vor!) und dann, wenn die Zeit da ist: Mal los.

Liebe Grüße

Gaby



   
1
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gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4322
 

@kannnichtmehr 

Ich noch mal. Im Buch findest Du auch ein paar Anhaltspunkte, ob Du den Entzug auf eigene Faust durchziehen darfst oder ob Du Unterstützung brauchst (das muss nicht zwingend eine Entgiftung in der Klinik sein, es gibt auch noch andere Möglichkeiten). Bluthochdruck ist ohnehin schon ja nicht ohne und im Entzug kann der Dir eventuell völlig entgleisen.

Also, schau mal ins Buch und dann sind wir hier gerne für all Deine Fragen da.

Liebe Grüße noch mal

Gaby



   
2
AntwortZitat
(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@kannnichtmehr Guten Morgen,  klar bist du hier richtig, wir haben ja alle mal klein angefangen. Ich habe vor 19 Monaten angefangen und es war nicht besonders schwer. Davor 40 Jahre Alkohol und Drogen , täglich.  Ich verstehe deine Ängste sehr gut, das was mich jahrelang abgehalten hat, war die Angst vor möglichen Entzugserscheinungen und das ich ohne Alkohol nicht Leben kann. Was für ein Unsinn, ein falscher Glaubenssatz der sich schnell aufgelöst hat. Mach dir einen Plan: Buch lesen, NEMs besorgen,  ein paar Tage Urlaub und  los geht es. Wenn du wirklich bereit bist und genug hast, wird es funktionieren. Sei ehrlich zu dir. Wieviel trinkst du? Ich habe es alleine gemacht und es ging sehr gut , stärkt das Selbstwertgefühl ungemein. Wenn du körperlich abhängig bist, sprich mit deinem Arzt. Viel Erfolg für dich.



   
2
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