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Hallo an Alle,
ich lese hier nur von Menschen, die es schon geschafft haben und ich bin noch ganz am Anfang. Ich hoffe, ich bin hier trotzdem richtig.
Wie mein Benutzername schon sagt, ich kann einfach nicht mehr. Ich fühle mich nur noch schlecht und kann es nicht glauben, dass mich dieser Dämon Alkohol so beherrscht.
Im Alltag funktioniere ich, ich mache sehr viel Sport, bin sehr aktiv, ernähre mich gesund, aber am Abend, da flüchte ich... und trinke.
Meine Angst aufzuhören besteht darin, dass ich Entzugserscheinungen bekomme, nicht schlafen kann und meinen Alltag nicht mehr geregelt bekomme. Hört sich wahrscheinlich richtig doof an, weil es ja vorher auch ging.
Habe schon einen Heroin-Entzug hinter mir (25 Jahre her) und würde das Zeug nie wieder anrühren, hatte auch nie wieder Verlangen danach. Hatte damals ambulant mit Methadon entzogen und mich langsam herunter dosiert. Dachte, ich kriege das mit dem Alkohohl auch so hin, aber ich bin gescheitert. Ein bißchen oder weniger trinken funktioniert nicht.
War auch sehr korpulent und habe 50 Kilo Gewicht abgenommen, mit Disziplin, Sport und Ernährung... und Alkohol. Wie das funktioniert hat, weiß ich selbst nicht. Aber es hat funktioniert.
Wie schaffe ich den Absprung, wie habt Ihr es geschafft?
Vorab, das Buch "Alkohol Adé" habe ich mir soeben bestellt.
Vielen Dank vorab fürs Zuhören
@soberrebel Das ist auch in etwa das, was ich trinke.
Ich versuche, mir nicht so den Kopf zu machen. Ändern kann ich es eh nicht. Da muss ich jetzt durch.
@kannnichtmehr Hallo, ich bin erst recht kurz, sprich 47Tage nüchtern. Ich hatte genau die gleichen Ängste, habe einen Plan gemacht, Buch lesen, NEM's besorgen, Alkohol weglassen. Beim Buch lesen habe ich sogar noch "gemütlich" mein Glas Wein dazu getrunken. Zwar gemäßigter wie sonst aber der Wein war dabei.
Das Buch war zuende, die NEM's alle da ( eines war falsch, hatte Niacin anstatt Niacinamide erwischt) das war nicht so lustig. Dann aber klappte alles wunderbar. Keine Entzugserscheinungen, keine schlechte Laune, rein nix wovor ich mich sooo gefürchtet hatte.
Auch ich habe mind. 1 Flasche Wein täglich getrunken und in der letzten Zeit am Wochenende auch schon ab morgens alles mögliche was mir so in die Hände fiel.
Es funktioniert tatsächlich, probiere es, zu verlieren gibt es nix.
Na klar ist nicht jeden Tag alles perfekt aber es läßt sich sehr gut ohne diese dämliche Trinkerei leben.
Du wirst das schaffen, alles Gute!
@criss Das stimmt. Zu verlieren habe ich nichts.
Ich möchte einfach nicht mehr von etwas abhängig sein, das stresst mich extrem.
Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Das macht Hoffnung.
Mir ist noch nicht so klar, auf was ich dann im Alltag achten muss. Gibt es dazu irgendwo (evtl. auch im Buch) Tipps? Kuchen, der evtl. Alkohol enthalten könnte. Wenn ich etwas essen gehe, wo ist überall Alkohol drin, was muss ich meiden?
Mache ich mir zuviele Gedanken?
Geht z.B. ein alkoholfreies Bier oder ein Sekt? Man hört immer, dass da doch Spuren von Alkohol enthalten sind.
Sorry, hab so viele Fragen...
Sorry, hab so viele Fragen...
Viele Deiner Fragen sind im Buch abgehandelt, im 3. Teil. Gaby empfiehlt, alkoholfreies Bier zu meiden. Ich meine, dass das von den Forumsteilnehmern unterschiedlich gehandhabt wird. Für mich hat sich die Frage nicht gestellt, da ich nie Bier getrunken habe und alkoholfreien Sekt oder Wein scheusslich fand.
Von wegen Kuchen, da fällt mir grad etwas Schräges ein, was mir unlängst passiert ist. Wir waren eingeladen bei einer Freundin, einer der ganz wenigen Menschen, denen ich meine Alkoholsucht ungeschönt eingestanden habe. Also nicht, dass ich ein klitzekleines Problemchen habe, sondern die elende Wahrheit. Sie selber hat ihrer Wahrnehmung nach ein kleines Problem. Wie dem auch sein, sie wusste, dass ich aufgehört habe zu trinken. Beim Dessert stösst mein Freund mich an und sagt mir, da sei Rum drin. Darauf sie: Nene, das sei nur ein kleiner Schluck, das sei unproblematisch, das dürfe ich essen. Fand ich echt merkwürdig, dass mir jemand Alkohol zumisst und erlaubt. Ich habe das Dessert natürlich nicht gegessen.
@kannnichtmehr Hallo und guten Tag, herzlich Willkommen hier.
Bin auch relativ neu, aber ich kann Dir versichern, Du bist richtig hier. Allein über die Probleme zu schreiben tut bestimmt schon gut, auch wenn es Dir vielleicht nicht so leicht fällt. Aber das ist ein erster Schritt und auch schon recht mutig von Dir.
Irgendwann wirst Du bei irgendeiner Gelegenheit auch mit anderen Menschen darüber sprechen müssen, vielleicht wird der Gang zum Hausarzt die erste Gelegenheit dazu. Sonst bekommst Du ja auch deine Blutwerte nicht. Das ist eine reine Übungssache. Man muß ja mit seinen Problemen nicht jeden behelligen, aber im Freundeskreis (bei wirklichen Freunden) kann man über so etwas eigentlich auch reden.
Ich persönlich würde in jedem Fall aber einen Arzt aufsuchen, kann ja nicht schaden, falls noch andere gesundheitliche Probleme auftauchen.
Ich habe mir obwohl ich schon ein Jahr (okay, "schon" ist vielleicht etwas optimistisch) trocken bin trotzdem das "Alkohol ade"-Buch gegönnt. Man weiß ja nie. Außerdem ist der Stoffwechsel da recht gut und verständlich erklärt.
Grüße, viel Erfolg und ich drücke die Daumen. Jetzt bloß nicht aufgeben, der erste Schritt ist doch schon gemacht.
@georg64 Danke Georg für Deine lieben Worte.
Ein Blutbild hatte ich Anfang des Jahres schon machen lassen, mein Hausarzt weiß über meinen Alkoholkonsum Bescheid, aber nicht, dass ich Alkoholiker bin. Die Leberwerte sind natürlich erhöht und das macht mir auch Sorgen. Eigentlich lege ich viel Wert auf meine Gesundheit (okeeeee, ich rauche auch... also stimmt das nur bedingt, aber eins nach dem anderen).
Das Buch ist gestern angekommen.
Jetzt komme ich gerade vom Sport und morgen muss ich ins Büro fahren, da wird es auch spät. Am Freitag möchte ich anfangen, das Buch zu lesen.
Es ist ein Karusell der Gefühle gerade. Werde aber weiter berichten.
@kannnichtmehr Hallo herzlich willkommen in unserem Club 🌞Ich bin seit 68 Tagen nüchtern und nach einem schlimmen Absturz durch Zufall im Internet auf das Programm von Gaby und Ihrem Mann gestoßen. Ich habe kalt entzogen und wie schon erwähnt 68 Tage ohne Alkohol. Also auch ein "Frischling" denn im Verhältnis zu meiner Saufkariere ist das kurz aber natürlich bin ich sehr froh und dankbar das ich das bis jetzt gepackt habe. Das Nems Konzept hat mir von Anfang an geholfen und hilft mir immer noch. Ich habe kaum einen Suchtdruck (3 mal) bisher! Nach Suchtklinik, Therapie in der Suchtberatung ist es für mich das Erste Konzept was mir hilft. Ich habe auch nicht groß darüber nachgedacht als ich das Programm 30 Tage ohne Alkohol gebucht hatte, es war wieder ein Strohhalm an den ich mich geklammert habe denn ich war auf dem. WEG alles was mir wichtig war kaputt zu machen. Familie, Neuer Job... Nur noch Stress und Streit in meinem Umfeld, der Tag der alles geändert hat, war das ich meinen neuen Job anfangen sollte und Tage vorher ein Telefonat mit meinem Chef hatte und vor dem Gespräch nur 2 Gläser Wein trinken wollte, es war natürlich mehr und an dem Tag habe ich mich so betrunken das ich nicht mehr richtig laufen konnte und mein Sohn mich total betrunken zu Hause empfangen hat und ich mir 3 Stunden die Seele aus dem Leib geweint habe. Ab dem nächsten Tag habe ich mir geschworen diesen Kreislauf zu durchbrechen und Das Alkohol Ade gefunden und gebucht. Ich möchte nieee wieder mich in so erbärmlichen Situationen erleben. Mir geht es gut, ich sehe besser aus, bin ausgeglichen und höre jeden Tag Beiträge auf YouTube. Ich wünsche Dir einen guten Start, denk nicht zuviel, einfach machen und anfangen, es sei denn es geht Dir noch nicht schlecht genug. Herzliche Sonnengruesse und einen guten Start in den neuen Tag.
@leni22 Herzlich willkommen und weiterhin viel Erfolg! Bin vor knapp 2,5 Jahren mit dem Konzept ausgestiegen und habe noch keinen Tag bereut.





