Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Guten Abend,
ich habe heute die Podcasts von "Tanzen kann man auch auf Brause" gehört und bin dadurch auf dieses Forum gestoßen.
Ich bin 60 Jahre alt und habe über 40 Jahre getrunken und dabei immer schön funktioniert. Ich hatte einen hohen Konsum. Gleichzeitig war und bin ich sehr pingelig was meine Nahrung und Kosmetika angeht, siede selber Seifen, back(t)e mein Brot und habe seit weit über 10 Jahren fleissig NEMs genommen, Moringa, Magnesium und dergleichen, auch B-Vitamine und CDL.
Im März 2024 habe ich, keine Ahnung warum, aus einem Impuls heraus all den Schnaps weggeschüttet und war dann 6 Monate nüchtern, nach weiteren 2 Monaten habe ich mit dem Rauchen aufgehört. Einfach so.
Nach den 6 Monaten habe ich meinen Job gewechselt und wie fremdgesteuert habe ich wieder angefangen zu trinken. Ich musste mich richtig überwinden, das war ekelhaft. Natürlich war ich schnell wieder voll dabei und mein Konsum steigerte sich noch, körperlich ging es mir immer schlechter und ich konnte irgendwann nicht mehr so viel wie vorher konsumieren. Immer wieder konnte ich tageweise aufhören, fing aber immer wieder an.
Ich probiere viel aus und im letzten Sommer habe ich die "Weizenwampe" gelesen und, Versuch macht kluch ^^, sofort aufgehört Getreide zu essen. Natürlich habe ich weiter supplementiert. Einen Monat später stieß ich auf eine App mit Community und konnte so endlich mit jemandem reden bzw. schreiben. Ich konnte aufhören zu trinken und das ist jetzt über 3 Monate her.
Ich möchte mein Wissen vertiefen und mein nüchtern sein verstärken und weiter stabilisieren.
Danke an dieser Stelle schon mal Frau Guzek für das Augenöffnen, da ist mir heute eine große Last vom Herzen gefallen.
Striezel alias Moni
Nein, die Frau die niemals ein Nummernschild mit ihren Initialen bekommen wird war es nicht. Das ist eine App. Da ging es um eine Frau die Probleme mit Hausarzt und Psychiater hatte, welche meinten dass ihr Konsum nicht übermässig wäre und sie sich keine Sorgen machen soll. Eine Teilnehmerin hatte auf Nährstoffe und eine andere auf dich hingewiesen. Ich hatte auch von schlechten Erfahrungen mit Psychologen in der Vergangenheit hingewiesen und es wurde mir da trotzdem dringend angeraten eine Therapie zu machen.
Da wird ganz klemmig dieses Thema vermieden.
@striezel Meiner Erfahrung mit den "Therapien", die mich vom Alkohol befreien sollten, bevor ich mit Gabys Konzept auf Anhieb vom Nervengift loskam: Da wird vor allem Geld geschnitten. Öffentliche Gelder v.a., also Steuer- und Krankenkassengelder. Jeder hat ein inneres Kind, das in der Kindheit gekränkt wurde, und wer sagt, dass er das nicht finden kann, der blockt bloß die Weisheiten des Therapeuten ...
Abgesehen davon, dass es wirklich Menschen gibt, die gute Psychologen brauchen können: Das scheint mir oft ein Marktplatz der Beliebigkeiten zu sein. Meine Erfahrung.
Das sehe ich auch so.
Nüchtern ploppen manchmal Gedanken und Einfälle hoch die ich vorher nicht hatte oder nicht greifen konnte und manche wollen betrachtet werden. Das ist ein Prozess der niemals von einer anderen Person in Gänze gesteuert und analysiert werden kann. Das kann nur ich. Jetzt schreibe ich solche Dinge auf, damit sie nicht wieder in anderen Gedanken verschwinden.
Ich habe früher, schon vor vielen Jahren, versucht mir Hilfe zu holen. Was ich da an Psychiatern und Psychologen erleben musste war furchtbar. Und die Menschen sind denen ausgeliefert bzw. liefern sich aus weil sie guten Glaubens sind und der Onkel Doktor hat ja immer Recht. Und in dieser Maschinerie geht es nicht nur um Alkohol und andere Drogen, es geht um Gesundheit, psychische und physische.





