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Hallo,
Bin J43 Jahre alt inzwischen 4fach Mutter und ungewollt Hausfrau. Durch zusprechen vom Jugendamt erhielt mein Mann seine Kinder und ich die Rolle der Hausfrau. Damit komm ich anscheinend nicht wirklich zurecht. Noch weniger seit wir bei seinen Eltern eingezogen sind und ich nur kritisiert werde was Thema putzen angeht. Nun ja, jetzt ist es so dass ich vor einigen Wochen wohl ein Nervenzusammenbruch erlitt , ich fuhr Auto mit Alkohol und ließ meine Kinder vorher aussteigen ,damit sie nach Hause laufen konnten. Alles weitere ist wie weggeblasen. Ich weiss ergo nix mehr. Daher wende ich mich hierher und hoffe auf Austausch.
Viele Grüße
Jana
Noch mal meine Frage: Wie ist Dein Plan, vom Alkohol wegzukommen? Wie sich das für mich liest, brauchst Du Hilfe. Nicht nur wegen der Sucht sondern auch sonst. Wie sieht Deine Strategie aus? Schon Ideen?
Liebe Grüße
Gaby
@gaby_guzek gute Frage. Bisher weiss ich es noch nicht richtig. Eines ist gewiss. Eine Suchtberatung muss ich aufsuchen, das ist eine Auflage vom Jugendamt. Am liebsten hätten sie auch meine leberwerte. Dürfen sie das verlangen ist die nächste Frage. Was würdest du mir raten als nächsten Schritt?
die große Frage ist (und dazu hast Du hier noch nichts geschrieben): Willst Du aufhören? Von Dir aus? Hast Du verstanden, wie der Alkohol Dich kaputt gemacht und Dir schon Deine Kinder genommen hat? Du das Leben Deiner Kinder hochgradig gefährdet hast? Wenn Du noch nicht so weit bist, aus vollstem Herzen zu sagen: "Ich will nicht mehr" ist jeglicher Rat eigentlich Schall und Rauch.
Willst Du?
Du schreibst hier nicht für uns. Du brauchst hier auch niemandem etwas versprechen. Wir wissen ja nicht mal, wer Du bist und das ist auch gut. Kläre diesen Punkt für Dich. Dann können wir alle Dir hier sicherlich auch helfen. Mit Ideen und Unterstützung.
Liebe Grüße
Gaby
Doch ,ich will ! Habe es durch diese Aktion von der Schule mit Jugendamt sehr wohl verstanden. Daxhte nur, komme schon allein weg aber das ist wohl eher ein Drugschluss und falsch. Ich brauche Unterstützung und Hilfe und bin froh dieses forum hier gefunden zu haben. Vielleicht klappt es so ja besser und sogar schneller.
Herzlich willkommen Jana, hast du denn das Buch von Gaby gelesen? Das hilft so wahnsinnig gut, zu verstehen, was Alkohol mit einem macht und wie man dieses Problem lösen kann. Ist keine Pflichtlektüre.. bitte nicht falsch verstehen, aber es ist so unendlich hilfreich.
Alles Gute für dich und viel Kraft
Die Mermaid 🧜♀️
Dem kann ich nur zustimmen, es öffnet dir so sehr die Augen und du verstehst. Ich glaube unser Kopf muss ja immer alles erst begreifen, damit sich etwas verinnerlichen kann. Mir hilft es ungemein.
Wünsche dir auch ganz viel Kraft und Erfolg
Liebe Grüße
Tanja
Also Buch hab ich bisher nicht gelesen, werde ich vielleicht mal müssen, wenn hier viele von schwärmen. Update: Jugendamt war diese Woche bei mir daheim. Schlug mir vor, wieder arbeiten zu gehen . Das kann ich aber erst machen wenn ich wieder aufgebaut bin. LG
@tigerle ja, das buch wirst du wohl lesen müssen. nicht, weil hier so viele davon schwärmen, sondern weil du ganz dringend erfahren musst, was bei dir los ist in deinem körper und deinem gehirn. und wie du dich aufbauen kannst - ohne NEMs und allein mit "Wollen" geht das nicht. Also lies mal und sprich mit uns. alles gute!
Du musst es natürlich nur lesen, wenn Du aufhören willst zu trinken.
Damit solche Scherereien aufhören, wie mit dem Jugendamt oder so.
Könnte damit zusammenhängen... wenn Du bereit bist, es zu sehen.
Also: Buch nur lesen, wenn Du aufhören möchtest.
Willkommen hier. Nütze das Jugendamt als Unterstützung. Sie haben kein Interesse, dir die kindee wegzunehmen, sondern sie wollen, dass es zuhause klappt. Ich habe selbst lange am Jugendamt gearbeitet. Zeige ihnen, dass du Hilfe annimmst und deine kinder beschützt. Das ist deine Aufgabe, dazu musst du nicht perfekt sein aber das Problem Einsehen und Lösungen finden. Dein Mann ist offenbar auch Alkoholiker und rückfällig geworden, wenn er mit den Eltern trinkt. Rede auch mit ihm, wenn er die Obsorge hat ist auch er in der Verantwortung, dich zu unterstützen und den Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.
Neben 4 Kindern noch die Schwiegereltern zu pflegen ist sicher eine enorme Überlastung.sucht euch Unterstützung, mobile Pfegedienste oder eine geeignete Einrichtung, wo sie betreut sind. Es hat niemand was davon wenn wegen Alkohil und Dauerstreit eure Beziehung scheitert und die Kinder eine angetrunkene, verzweifelte Mutter haben.
Da sind viele Baustellen bei dir. Ich schicke dir eine Portion Kraft und Zuversicht. Die Entschlossenheit muss in dir reifen. Diese Autofahrt hätte daneben gehen können . Das war ein Warnschuss des Lebens !
Nina





