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Hallo liebe Forumsmitglieder. Ich bezeichne mich selbst als Ritualalkoholiker. Ich trinke "nur" nach dem Mittagessen 3 doppelte Fernet Branca. Und Nachmittags von 16.30 uhr bis 18:30Uhr Whisky beim Musik hören und lesen. Ausser diesen Zeiten nichts, und auch nur zuhause in meinem Zimmer. Alles zusammen in einer woche komme ich aber so auf ca. 2-3 Flaschen Schnaps. meine Leberwerte sind natürlich immer weiter zum schlechten hin gestiegen.Ich habe durch zwe Schicksalsschläge innerhalb von 6 Monaten ein vollständig anderes Leben begonnen. Nach über 20 Jahren Laufsport zusammen mit meiner Frau, von 2 Runden auf dem sportplatz bis zu gemeinsamen Marathonläufen in Köln, Hamburg Berlin und New York habe wir imMai 2010 die MS Diagnose für meine Frau bekommen und ich Prostatakrebs nach einer Biopsie. heur geht meine Frau am rollator, ca 20 Minuten schafft sie noch zu gehen. ich habe nur noch die freude am Alkohol. Aufhören würde ich gerne, aber ich habe Angst das mir die Dinge die ich jetzt noch mache ohne Alkohol nicht mehr Freude bereiten. Suche hir Hilfe und würde mich über andere meinungen zu meinem Problen sehr freuen. Beim Buch Alkohol ade bin ich jetzt bei Seite 38. Ich hoffe auch hier auf den Kick zum Ausstig
seid alle herzlich gegrüsst, und bis zum nächsten mal. Der Rituale
@bergloewe Ich freue mich, Dir wiedersprechen zu können!
Gerne schaue ich Tiersendungen an. Was mir dabei aufgefallen ist zudem, was Du geschrieben hast:
Eines tages verate ich auch woher der Name kommt, der ja im Moment nicht zu mir passt. ein Berglöwe soll ja doch sehr stark sein.
Gerade Katzen sind sehr taktisch unterwegs, handeln sehr überlegen. Und wie so oft in der Tierwelt, versuchen sie Kämpfe zu vermeiden, indem sie sich groß machen (Haare aufstellen, der Schwanz geht nach oben) und angsterfüllende Geräusche machen (fauchen) = ein Volldepp, wer sich auf einen Kampf einlässt. Und wenn doch, dann gibt es richtig Haue, bis der Vollpfosten abhaut.
Du steckt mitten in diesem Kampf! Und hier geht es nicht darum, dass der Klügere nachgibt, hier geht es darum, nicht aufzugeben, sich der Situation zu stellen. Ständig seinen Gegenüber im Blick zu haben und ihm alles entgegenzusetzen, was in der eigenen Macht steht, um diesen Kampf zu gewinnen.
Und??? Du starker Berglöwe, Du hast diesen Namen mehr als überhaupt verdient!
Behalte Deinen Gegner im Auge und kämpfe!
Nicht aufgeben, dann gehst Du als Sieger hervor.
Liebe Grüße von der tierlieben Cairni
Hallo,
Wenn ich Bücher lese und vor allem bei meinem CD un DVDs aus meiner riesigen Oldies und vor allem Stones Sammlung. ich kann das alles auch ohne Alkohol hören aber der Genuss isst so flach ohne den Whisky das ich gar keine Lust mehr verspüre dieses zu tun.
@trosinette - danke! ganz richtig so! Ich habs auch sehr mit der Musik und hatte ähnliche Ängste (und Ausreden) wie Berglöwe - kann ihm nur versichern: nach einer eventuellen Flaute (die zu riskieren ist, die Schwelle/Hürde, der Sprung ins Nüchterne ist schließlich keine kleine Sache) kommt das wieder - und WIE!!! VIEL stärker und intensiver ist der Musikgenuss wieder da. Vertrau deinem Hirn und deinem Körper, die machen das, sobald du ihnen hilfst, gesund zu werden!!





