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Hallo, ich bin seit heute neu hier, und möchte mich kurz vorstellen:
Ich bin 59 Jahre, Frührentnerin (wegen anderer Erkrankungen hauptsächlich), durchlebe gerade meine 2. Scheidung, und habe einen 33jährigen Sohn, den ich alleine grossgezogen habe, und dem es Gott sei Dank sehr gut geht.
Das ist nicht selbstverständlich, weil er auch immer wieder mitbekommen hat, dass seine Mutter regelmäßig abends ihr Erleichterungstrinken praktiziert hat. Im Prinzip jeden Tag, bis auf einige mir selbst auferlegten Trinkpausen, in denen es mir immer grottenschlecht ging:-( Es fehlte einfach etwas sehr wichtiges...
4 Entgiftungen und eine sog. Langzeittherapie, die aber nur 7 Wochen ging, später, sitze ich nun hier, bin jetzt wieder seit 3 Monaten trocken ( Ich hatte es vor 2 Jahren schonmal 9 Monate geschafft, und dann hatte mein Mann, der im Prinzip rund um die Uhr trank, plötzlich eine Neue, und ich bin wieder eingesackt.
Das nur am Rande.
Von der Stimmung her geht es mir derzeit recht gut, genieße langsam wieder mein friedliches singedasein, und sorge gut für mich selbst, denke ich mal...
Mein Umfeld meinte, dass ich mich sehr zum positiven verändert hätte, auch äußerlich, habe ziemlich viel abgenommen, und die Gesichtskonturen (wo waren sie nur?);-) sind wieder zurückgekehrt, eine tolle Begleiterscheinung, wie ich finde.
Allerdings habe ich jetzt ein Riesenproblem: Meine chronische Darmentzündung /Divertikulitis) ist wieder voll zurückgekommen, und ich kann die Schmerzen usw. nicht mehr einfach "wegtrinken", das hat eigentlich immer prima funktioniert, ggrrmmmpppffff.
Das gefährdet jetzt natürlich meine Abstinenz, weil es jeden Tag ein neuer Kampf ist, mit furchtbaren Krämpfen, Durchfällen, usw., was meine Lebensqualität enorm einschränkt, kann nicht einfach mal spontan aus dem Haus, z.B.
Hat da vielleicht jemand einen Tip für mich?
GLG, Josefin.
Hi Josefin,
Wie geht es deinem Darm? Wenn du noch Bedarf hast, kann ich dir gern ein paar Sachen empfehlen. Ich kenne mich ganz gut mit dem Thema aus.
@schneewittchen Danke der Nachfrage. Ehrlich gesagt, gar nicht gut. Trage nachts jetzt Windeln, muß ich noch mehr sagen? (:-
Das Ganze belastet mich ungemein. Habe auch gar keine Freude mehr am Essen, was ja auch für die Abstinenz nicht gut ist.
Leider kann ich dadurch auch das Gaba nicht so einnehmen, wie ich es gerne hätte. Saust sofort durch:-(
Ohje, das klingt ja echt super unangenehm.Was bei chronischen Entzündungen ganz gut helfen kann sind Antioxidantien. Das ist z.b. ein gutes Produkt: https://www.biogena.com/de-DE/produkte/sirt-formula-reg.html?xtxsearchselecthit=1
Auch Omega 3 kann sehr hilfreich sein bei Entzündungen.
Und die Darmflora aufbauen ist super wichtig. Neben einem guten Probiotika brauchst du auch Prebiotika. Also quasi Futter für die Bakterien. Das geht über viel Gemüse oder über eine Ergänzung. Das ist dann z.b. Akazienfaser.
Die Divertikel wirst du leider nicht mehr loswerden nur mit Glück die Entzündung. Hast du schon Mal über eine OP nachgedacht?
@schneewittchen 2012 hatte ich, nach monatelanger vergeblicher Antibiose die große OP. Das gesamte Sigma wurde entfernt. Es war die schlimmste OP, die ich jemals hatte, incl. einer Woche Intensivstation.
Danach war es erstmal besser, aber es sagt einem ja keiner, dass der ganze Mist nach ein paar Jahren zurückkommt. Ich würde das niemals mehr machen!
Bin ja schon froh, dass ich kein Stoma bekommen habe, davon war nämlich auch die Rede.
Die Proukte gucke ich mir gerne mal an, vielen Dank.
Momentan schlucke ich massenweise Immodium und Perenterol, damit ich überhaupt mal kurz das Haus verlassen kann.
Alkohol war da ein wichtiges "Therapeutikum", das mir jetzt fehlt, es hat die Schmerzen und Krämpfe einfach "weggespült", jetzt muß ich mich denen andauernd stellen, das ist auch ein Tanz auf der Rasierklinge:-(
Vielen lieben Dank,
Deine Josefin.





