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Einige haben mich schon willkommen geheißen. Vielen Dank 😊. Ich bin 57 Jahre und habe mit meinem übermäßigen Alkohol Konsum so mit Mitte dreißig angefangen. Meistens Abends um runter zu kommen. Es wurde immer mehr um zur gewünschten Entspannung zu gelangen. Habe dann fünfeinhalb Jahre abstinent gelebt, bis der Rückfall kam. Es dauerte ca fünf Monate bis ich wieder in meiner alten Gewohnheit angekommen war. Habe weder andere Drogen noch Medikamente genommen, hatte immer Angst abhängig zu werden, nur der Alkohol war mein ständiger Begleiter. Bin dann von Wein auf Flachmänner Wodka umgestiegen. Das gewünschte Ziel ließ sich so schneller erreichen. Also täglich 0,5 l Wodka. Mir fiel es immer schwerer meine Arbeiten zu erledigen und mir ging es körperlich immer schlechter. Also habe ich den Entschluss getroffen aufzuhören. Habe dann ganz viel im Netz gelesen und bin auf Alkohol ade und die Suchtlüge gestoßen. Diese Bücher waren sehr aufschlussreich für mich, da ich mir bei meinem ersten Entzug den Heißhunger auf Süßes nicht erklären konnte. Habe mir dann alle NEM besorgt und zeitverzögert damit angefangen. Ich habe einen Energie Schub bekommen und mir geht es viel besser. Vielen Dank an die Autoren. Ich bin unendlich dankbar hier im Forum seien zu dürfen.
Viele Grüße
@lea123 Hallo Lea, ich hab ja schon von Dir gelesen und trotzdem nochmals herzlich willkommen und danke für das Vertrauen. Es ist ja nicht so leicht, sich einzugestehen das man ein Alkoholproblem hat, wenn man noch funktioniert. Bei mir brauchte es zusätzlich noch einige Anläufe, um überhaupt mich zu trauen hier auf dem Forum zu schreiben. Währenddessen hatte mein nahes Umfeld u.a meine Söhne schon längst bemerkt, dass etwas nicht mehr stimmte.
Die NEMs haben mir beim Ausstieg sehr geholfen, Gaby’s Büchern und dem Forum verdanke ich auch einiges! Wir alle hier, sind mit dem Thema Sucht vertraut, deshalb finde ich es so schön und hilfreich, wenn wir uns gegenseitig unterstützen können auf dem Weg in ein nüchteres Leben! Liebe Grüsse🙋♀️🌲🪵 Mina
Liebe Lea, ich freu mich, dass Du da bist! Fühl Dich hier wohl und leb Dich gut ein. Auf viele gute und interessante Schreibbegegnungen!
Alles Liebe, Birgitta
@lea123 Wie ich das kenne mit dem Süßhunger. Und dann war es bloß eine "Umprägung" des Körpersignals von "gib mir Kohlehydrate" auf "sauf!".
Da ich auch Entspannungstrinker war: Passiert das nur bei diesem Trinkertyp?
@mina Guten Morgen Mina,
vielen lieben Dank 😊. Nein es ist wirklich nicht einfach, zumal das dass erste Mal für mich und wahrscheinlich auch das einzige Mal, dass ich meine Lebenslüge offen darlege. Schwächen machen einen angreifbar, also hat man keine und wenn doch dann muss man das mit sich selbst ausmachen. Habe ich schon im Kindergarten Alter beigebracht bekommen.Mein Mann hat zwar die Vermutung aber hat nie etwas gefunden und kennt auch nicht die Mengen.Er kann mit Alkohol ganz normal umgehen, trinkt mal ein Glas Wein und für ihn Ist das reine Willensstärke, da habe ich keine Lust mich zu offenbaren. An seinen Wein bin ich nie gegangen hatte immer meinen Eigenen wenn er mir etwas angeboten hat, habe ein Glas mitgetrunken.Ansonsten bin ich der perfekt funktionierende Mensch. Es tut gut endlich einmal darüber zu sprechen bzw. Schreiben.
Habe heute auch noch eine blöde Weihnachtsfeier. Vier Stunden die Glühweinstände abklappern und dann essen gehen. Mir graut es schon davor.
Liebe Grüße und einen schönen Tag wünsche ich Dir. Lea
@birgitta Liebe Brigitta, vielen lieben Dank 🙂. Ja es ist schön so lieb aufgenommen zu werden.
Wünsche Dir einen schönen Tag und liebe Grüße Lea
@harley jetzt weiß ich ja wo es herkommt, das macht es einfacher und es hört ja auch wieder auf. Erstmal die Großbaustelle beseitigen, dann kann man sich auf den Feinschliff konzentrieren.
Wünsche Dir einen schönen Tag.
@lea123 Liebe Lea, ich verstehe Dich. Wir sind alle auf dem selben Dampfer. Wir funktionieren gut und wirken sogar oft gelassen auf das berufliche oder private Umfeld. Wie Du habe ich daheim versucht die Problematik zu verheimlichen, denn ich habe bis über 50 kaum Alkohol konsumiert. Am Anfang meiner Beruhigungstrinkerin konnte ich es noch einige Zeit verbergen, bis mein jüngster Sohn, leere Flaschen im Wäschekorb fand. Dann flog der Zauber auf. Natürlich war er wütig und doch hatte ich das Glück, das ich irgendwie nicht verurteilt wurde. Meine Söhne sind im medizinischen Bereich tätig und der Mittlere Sozialarbeiter. Alle hatten schon mit dieser Krankheit zu tun und kannten deren Perplexität. Sie alle haben mich motiviert, das Konzept von Gaby Guzek zu probieren, nach Feststellung das mir konventionelle Therapien nicht zum totalen Ausstieg verhalfen. Bleib am Ball, der Austausch mit Menschen die die gleiche Problematik haben, ist heilungsfördernd und wirklich motivierend. Deinen Weihnachtsabend, wenn er wirklich unausweichbar ist wird vorübergehen. Höre nur auf Dich selbst und lass Dich nicht zum Glühwein animieren. mimt den NEM’S geht das und Morgen wirst Du stolz auf Dich sein!
Bleib stark. 🌲🪵🎅🏻 Mina
@mina Liebe Mina,danke für Deine aufmunternden Worte. Ich habe es geschafft, bin jetzt zu Hause und habe keinen einzigen Tropfen angerührt, obwohl meine Kollegen über 8 Stunden neben mir getrunken haben. Bin richtig glücklich zu Hause angekommen und es ist mir nicht einmal schwergefallen im Gegenteil ich war froh mich nicht so zu verändern. Der offizielle Teil ist geschafft und dann habe ich mich verabschiedet und bin nicht mehr privat mit meinen Kollegen weitergezogen. Schlaf gut und morgen einen wunderschönen Start in den Tag. Liebe Grüße Lea
@lea123 Bravo, gut gemacht! Das fiel mir zu Anfang richtig schwer in solchen sozialen Situationen. Prima!





