Zum Inhalt springen

Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.


Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!

Anzeige für Coachingprogramm mit Gaby Guzek

Von Engelchen und T...
 
Benachrichtigungen
Alle löschen

Von Engelchen und Teufelchen

561 Beiträge
37 Mitglieder
692 Reactions
15.1 K Ansichten
(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
Topic starter  

Hallo zusammen! Nach ein paar Tagen als stiller Mitleser möchte ich nun auch gerne meine „ Geschichte“ mit euch teilen. Kleiner Spoiler – es könnte ein kleiner Roman werden.

Ich bin vor kurzem 35 geworden, habe keine Kinder im klassischen Sinne (meine 3 Katzen sind eben diese für mich), einen festen Partner (ich bin ein Mann) seit 15 Jahren und einen festen Job seit circa 12 Jahren.

Ich hatte eine zusammenfassend akzeptable Kindheit, in der nie etwas wirklich schlimmes passiert ist und auch die Homosexualität hat nie dazu geführt, dass ich irgendeine Art Ausgrenzung weder in der Familie noch meiner unmittelbaren Umgebung erlebt habe. Ein Outing als Teenager ist zwar nicht das leichteste der Welt; aber das wäre jetzt eher Stoff für einen anderen Blog 😉

Dennoch leide ich seit frühester Jugend an Depressionen; wie so viele von uns. Sie kamen, waren immer da und werden auch für immer bleiben. Öfter habe ich bereits über mögliche Behandlung nachgedacht. Dennoch habe ich abschließend meine Entscheidung getroffen, diese ständigen Begleiter – ich nenne sie liebevoll Engelchen und Teufelchen; es gibt mich nur mit den beiden – mit mir selbst auszumachen. Ich denke auch (als nicht studierter Psychologe), dass ich Gott sei dank keine schwere Form habe. Ich kann jeden Morgen mein Bett verlassen und bin auch nicht suizidal; aber manchmal sind da eben diese bösen und traurigen Gedanken und in diesen Zeiten geht es mir eben auch nicht gut. mal dauert dieser Zustand ein paar Stunden, manchmal ein paar Tage. Irgendwann geht es mir aber immer wieder gut.

Warum erzähle ich das?

Diese mentale Situation ist der Grund für meine Abhängigkeit. Gezielt habe ich mit ca 18 Jahren täglich Bier oder stärkeres aus dem elterlichen Vorrat genommen um Abend für Abend die traurigen Gedanken zu betäuben, was wunderbar funktioniert hat und bis heute anhält (auf den aktuellen Zustand der Abstinenz / meines Trinkverhaltens komme ich später).

Vom Prinzip her bin ich ein Trinker wie es die meisten hier auch sind. Der Tag beginnt mit einem Kater und einem geschwollen Gesicht. Dann muss erst mal Kaffee her. Der Arbeitstag beginnt, ist mal stressiger, mal weniger – umso stressiger, umso früher kommt der Gedanke an den vermeintlich so wohlverdienten Alkohol (in meinem Fall Sekt oder Weißwein). Der Feierabend ist da, je nach Uhrzeit und ob man alleine zuhause ist, wird das erste Glas gefüllt und plötzlich ist es nach 2 Sekunden wieder leer. Das dauert dann so lange – in meinem Fall zumindest- bis das selbe mit der zweiten Flasche geschehen ist. Das sehe ich dann aber am nächsten Tag meistens erst. Und so verläuft jeder einzelne Tag bis auf kleine Unterschiede. Bei Ausflügen im Urlaub zb darf das ganze auch gerne schonmal mittags losgehen, dann auch gerne länger denn ich habe ja den ganzen Tag Zeit um einen gewissen Pegel zu erreichen. Ansonsten bin ich allerdings tatsächlich ein ausschließlich abends Trinker.

Dass dies eine ausgewachsene Sucht ist, das wissen Engelchen und Teufelchen seit Jahren ganz genau. Der Gedanke auszuhören; der hat schon oft an der Tür geklopft; aber dem Idioten mache ich doch nicht auf, haha.

Nun ja – bis jetzt. Kaum nicht hin geschaut, hat der Idiot seinen Weg nach drinnen jetzt gefunden.

Jetzt folgt die Erklärung, wie ich meinen Weg hierher gefunden habe. Nämlich auf eine ursprünglich sehr unfreiwillige Weise. Genau heute vor einem Monat bin ich im Zuge einer Trunkenheitsfahrt in eine allgemeine Verkehrskontrolle geraten. 1,67 waren nach einem Fest mit Freunden im Blut, es wird eine Gerichtsverhandlung geben da es sich bei diesem Wert um eine Straftat handelt.

Ziemlich dumm gelaufen, dachte ich anfangs. Glaubt mir, so ein Monat kann lange sein, wenn das Damoklesschwert mpu mit einjähriger Pflichtabstinenz über einem schwebt und man herausfindet, wie lange man dem menschlichen Körper chronischen Alkoholmissbrauch auf verschiedenste Weisen nachweisen kann.

Nun zu meinem Stand der Abstinenz. Seit diesem Ereignis habe ich meinen Konsum zunächst 3 Tage immer wieder halbiert. 5 Tage totale Abstinenz sind gefolgt. Ein Zeitraum von 2 Wochen ist gefolgt mit meinem Geburtstag, der meines Partners und der alljährlichen Weihnachtsfeier (in diesem Zeitraum habe ich täglich getrunken zw 2 Gläsern und einer Flasche Sekt). Dann waren wieder 2 Tage Abstinenz dran und ein Tag trinken; nicht ein Tag des Komasaufens sind seitdem passiert, was mich bereits sehr stolz gemacht hat.

Nach diesem letzten Tag mit Alkohol (02.12) ist allerdings etwas seltsames passiert: Engelchen und Teufelchen haben einen Pakt geschlossen: mindestens bis Weihnachten kein Alkohol mit Verlängerung bis Silvester wenn wir die Feiertage durchhalten. Eine Wut hat sich an diesem Tag in mir breit gemacht, das habe ich noch selten erlebt. Diesem Scheiß Gegner (Teufel kann ich ihn ja nicht nennen, der sitzt auf der linken Schulter) werde ich es zeigen, nicht mit mir!!!!

Und so zählen wir die Tage bzw eher die Nächte seitdem und sehnen uns, dass jeder Tag gut vorübergeht. Es ist Tag 5 bzw Nacht 4 die mir bevorsteht. Die besagte Wut ist leider fast vollständig verflogen, ich erinnere mich aber noch an sie, was mich recht gut durchhalten lässt.

Ich weiß nicht, wohin mich der Weg führen wird, aber ich versuche mich nicht abbringen oder verleiten zu lassen. Zu sehr habe ich mich an einen klaren Verstand und (fast) ruhige Hände gewöhnt – wer hätte gedacht dass das ruhige Halten einer Kaffeetasse so befriedigend sein kann!

Im Ernst, es tut gut die Kontrolle über den eigenen Körper seit langer Zeit mal wieder zu fühlen…

Der kleine Roman ist hier erst mal zu Ende. Natürlich war dieser trotzdem nur eine kurze Zusammenfassung von ca 16 Jahren Sucht mit nur einem Monat der „Klarheit“.

Liebe Grüße



   
12
AntwortZitat
(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
Topic starter  

Final Countdown! In 2 Tagen werde ich seit 100 Tagen nüchtern sein. Hätte mir das mal jemand vor 100 Tagen erzählt, ich hätte mich an meinem Glas Sekt um die Uhrzeit beim Lachen ziemlich verschluckt- safe.

Naja, solche bevorstehenden Anlässe machen ja gerne mal nachdenklich. So habe ich inklusive eben innerhalb der letzten Tage meinen hier dokumentierten Verlauf 3 Mal durchforstet, um ihn auf Veränderungen zu prüfen und stelle fest:

1. Ich bin sehr froh, das Meiste festgehalten zu haben. Ich hätte sogar noch mehr schreiben sollen. Die Zeit vergeht einfach so schnell und vieles gerät in Vergessenheit, was nicht so einprägsam war.

2. Eine ungefragte Bestätigung an @gaby_guzek und @admin: in der Anfangszeit habe ich mich irgendwann auf die Suche nach der Abtrittserklärung meines geistigen Eigentums begeben. Ich kannte das nicht, dass man die eigens verfassten Worte nur sehr kurz bearbeiten/ löschen kann. Was mich damals verwirrt (und ehrlich gesagt sogar ein bisschen verärgert) hat, schätze ich jetzt umso mehr. So bin ich z.B. ein großer Fan von korrekter Grammatik, mag Satzzeichen jeglicher Art und hasse Schreibfehler. Ich dachte eigentlich, dass sich da kein Fehlerteufel in mein erstes Posting geschlichen hätte. Pustekuchen. Mein Hirn war so geschunden, dass meinen Augen sowas gar nicht mehr richtig auffiel. Wenn da jetzt Fehler unterlaufen, dann nur, weil ich kaum noch gegenprüfe(n muss).

Also ihr 2: gut durchdacht, danke dafür 😁

3. Das - mit Verlaub - hässliche Bild eines in Kunstharz gegossenen Zigarettenstummels wird mein Gedächtnis nie wieder verlassen. @trosinette danke dafür 😅

Du bist für mich einer der interessantesten Charaktere hier mit einer einzigartigen Lebensphilosophie. Meine Lust auf Bier ist zwar schwindend gering, aber mit dir würde ich gerne mal ein alkoholfreies trinken gehen!

4. Das mit der Geduld wird auch in 100 Jahren nix mehr mit mir. Wenn ich etwas will, dann gefälligst jetzt. Sofort. Ohne Widerrede. "Vorfreude ist die schönste Freude " - den habe ich noch nie verstanden.

5. Das Rumgeeiere hat ein Ende. Trocken gelegt bin ich weder lauter noch leiser. Da bin ich ziemlich froh drum.

Trotzdem stelle ich fest, dass irgendwas in meinem Kopf nicht ganz so läuft, wie bei "normalen" Menschen - glaube ich zumindest. Eine kleine (aber bewusste) Hypochondrie, locker 90% der Symptome von ADS und eben dieses automatisierte Spiegeln von Fremdemotionen scheinen keine Attribute eines normalen Hirnprozesses zu sein.

ABER: das tut alles nicht weh und stößt höchstens immer mal wieder bei meinen Mitmenschen auf ziemliche Verwirrung.

6. Schokoeis ist und bleibt die beste Ersatzdroge!!!

PS: Wenn alles gut geht, darf ich im Oktober meine mpu machen. Wenn nicht, dann im Januar.

Liebe Grüße 

Der Alex.



   
3
AntwortZitat
gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4364
 

Das würde ich mal als Erfolgsgeschichte betiteln, oder?

Ach, ich freu mich. Es macht einfach Sinn, was wir hier tun.

Liebe Grüße

Gaby



   
3
AntwortZitat
admin
(@admin)
Famed Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 1675
 

@alex7 Zu Punkt 2: Ist ein Eiertanz. Sinn war es eigentlich vor allem zu verhindern, dass jemand plötzlich etwas komplett anderes reinredigiert als im Ausgangsposting. Die Tippies sind dann ungewollter Beifang. Aber ich habe schon einige zusammen mit den Autoren zusammen wegredigiert 😎



   
1
AntwortZitat
(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
Topic starter  

100 Tage nüchtern: ✔️



   
2
AntwortZitat
(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 5128
 

@alex7 Glückwunsch! 🎉



   
1
AntwortZitat
imogenry
(@imogenry)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 214
 

@alex7 Herzlichen Glückwunsch zu den 100 Tagen und den gewonnenen Erkenntnissen. 🌼 Du kannst wirklich stolz auf Dich sein.

Trotzdem stelle ich fest, dass irgendwas in meinem Kopf nicht ganz so läuft, wie bei "normalen" Menschen - glaube ich zumindest. Eine kleine (aber bewusste) Hypochondrie, locker 90% der Symptome von ADS und eben dieses automatisierte Spiegeln von Fremdemotionen scheinen keine Attribute eines normalen Hirnprozesses zu sein.

Dieses Gefühl dass im Kopf etwas anders läuft, kenne ich von mir selbst auch ganz gut. Was Emotionen von anderen angeht bin ich auch ziemlich durchlässig. Ich weiß nicht ob ich das gleiche erlebe, was Du mit Spiegeln meinst. Was ich kenne ist, dass intensive Stimmungen anderer Menschen schnell auf mich überspringen, als hätte ich keine Haut die mich abschirmt. Ab einem gewissen Maß an Einflüssen kann ich dann immer schlechter trennen, welche Stimmungen zu mir gehören und welche zu anderen Menschen. Im Zug setze ich mich manchmal um, weil mir die Ausstrahlung eines anderen Fahrgasts zu viel wird, ohne dass derjenige mich anguckt oder etwas zu mir sagt. Mit der Zeit habe ich Wege gefunden, auch unter Menschen etwas besser bei mir zu bleiben. Aber vor allem weiß ich inzwischen, dass ich einfach viel mehr Rückzug und Ruhe brauche als ich mir früher zugestanden habe, um Eindrücke zu verarbeiten und wieder zu mir zu kommen.

Was mich angeht habe ich einen Teil Erklärungen dafür wie ich ticke mal in einem Buch über Hochsensibilität gefunden, mit den Beschreibungen dazu habe ich eine recht hohe Schnittmenge. Vereinfacht gesagt beschreibt dieser Begriff eine andere Art wie das Nervensystem Reize und Informationen aufnimmt und verarbeitet. Ich habe gefühlt keinen Filter vor meiner Wahrnehmung und bin dadurch schneller überreizt und brauche mehr Zeit um das Erlebte zu verarbeiten. An diesem Punkt wo ich überfordert bin, kann meine Stimmung sehr plötzlich kippen, da habe ich auch schon häufiger Menschen mit verwirrt, weil sie nicht nachvollziehen konnten was jetzt gerade genau los war. Ich habe das auch mittlerweile akzeptiert und denke, das darf so sein.

Am Ende des Tages ist ja die Frage, stört oder beeinträchtigt es Dich, was Du da beschreibst, und hast Du das Bedürfnis dem mehr auf den Grund zu gehen, dem Kind irgendeinen Namen zu geben oder Unterstützung dabei zu suchen mit dem wie Du Dich und die Welt erlebst umzugehen. Wenn dann wirst Du sicher Deine Wege finden mit der Zeit. Und wenn nicht, dann auch. Ich habe den Eindruck, dass Du da ein ganz gutes Gespür für Dich selber hast. Mit diesem Gefühl irgendwie anders zu ticken bist Du auf jeden Fall nicht allein, das ist es eigentlich was ich schreiben wollte. 

Ich finde es wirklich schön, Deinen Weg mitzuverfolgen. Wie Du so Dinge an Dir erkennst und benennst und Deine Bedürfnisse daraus ableitest wie hier im Forum mal eine Pause zu machen oder Dir Deinen abendlichen Rückzug zu verschaffen. Ich glaube, dass diese Selbstfürsorge und Verantwortung für sich zu übernehmen auch ein ganz entscheidender Beitrag ist zu einem zufriedenen nüchternen Leben.

Liebe Grüße und alles Gute weiterhin,
Imogenry



   
2
AntwortZitat
mermaid
(@mermaid)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1231
 

@alex7 suuuupeeerrrr! Ich freu mich grad so...

So schön und erfrischend,  wie du deinen Weg gehst und dokumentierst. Trotz klitzekleiner Fehlerchen. Aber da bin ich bei dir.. mich stört das bei mir auch. 

Mach weiter so! 

Lots of love von der Mermaid 🧜‍♀️ 



   
1
AntwortZitat
(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
Topic starter  

@imogenry damit hast du meine Gefühlswelt ziemlich genau auf den Punkt getroffen. Ungefiltert gehen die Emotionen anderer direkt in mich über. Dabei ist es egal ob es sich dabei um Freude, Wut oder Trauer handelt. Wenn ich mich nicht selbst bewusst frage, wie ich gerade aktuell fühle, übernehme ich diesen Zustand. Das ist mir vorgestern in einer sehr schlimmen Situation plötzlich bewusst geworden. Ich fuhr mit dem Bus nach Hause, eine ältere Dame (ich schätze bereits in ihren 80ern) war im Begriff auszusteigen. Plötzlich ein Tumult; sie war gestürzt. Ich saß recht weit entfernt und es wurde mir erst bewusst, als sich bereits 5 Fahrgäste um sie kümmerten. Sie hatte sich gott sei dank nichts schlimmes getan; trotzdem stieg eine der Fahrgäste aus um sie nach Hause zu begleiten (es gibt sie noch, die guten Menschen). Der Bus fuhr weiter und ich denke plötzlich an den Tod, dass das Leben endlos ist und somit ziemlich sinnlos.

Bam. 

Als mir bewusst wurde, was da gerade in meinem Kopf passiert ist, war es, als wäre ich just aus einem Sekundenschlaf aufgewacht. Ich mag mein Leben, sehr sogar! Solche bizarren Gedankengänge - das sind nicht meine! Aber irgendwie ja schon, wessen denn sonst 🤷

Wenn ich dabei bleibe, mich Tag für Tag zu fragen, was jetzt meine Gefühle und was die der anderen sind, dann kann ich damit leben. Aber diese permanenten Aussetzer in Gesprächen, die Kilometer die mache, weil ich mal wieder etwas vergessen habe, die Stimmungsschwankungen... das wäre schon schön, wenn das nicht mehr so wäre. Naja. Zur Hausärztin werde ich definitiv in den nächsten 2 Wochen mal gehen. Mal schauen, was sie mir rät - ich werde berichten!

Ich bin dir sehr dankbar für deine Schilderungen und die lieben Worte, das habe ich heute gebraucht. Die Arbeit war heute echt stressig. Deine Nachricht zu lesen und eine Antwort zu verfassen hat mich auf andere Gedanken gebracht. Die sind heute nämlich wirklich stark um ein kaltes Glas irgendwas (Hauptsache mit Alkohol) gekreist. Auch die Portion Gaba konnte das heute nicht verhindern.

Ganz liebe Grüße zurück und nochmal danke!



   
1
AntwortZitat
(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
Topic starter  

@mermaid ich danke dir! 🙂

Liebe Grüße 🐓



   
1
AntwortZitat
gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4364
 

Verfasst von: @alex7

Die sind heute nämlich wirklich stark um ein kaltes Glas irgendwas (Hauptsache mit Alkohol) gekreist. Auch die Portion Gaba konnte das heute nicht verhindern.

Dann mein Lieber, wird es Zeit für ein paar Gedanken dazu, was Du vor allem in Deinem (wahrscheinlich) Arbeitsalltag ändern musst. Die NEMS sind keine Zaubermittel, denk dran. Wenn es zuviel wird, tritt auf die Bremse.

Zum Thema ADS möchte ich Dir noch einen Tipp geben. Meine erwachsene Tochter ist frisch diagnostiziert. Was ihr am Anfang unglaublich geholfen hat, sind online-Treffen von ebenfalls Betroffenen. Da besteht kaum ein Unterschied zu diesem Forum hier: Die größte Erleichterung ist erstmal das Gefühl "die Geschichte kenn ich doch, das bin doch ich, ich bin nicht allein." Und hier wie da sitzen da einfach Profis. Da selbst betroffen. Die werden Dir auch sagen, ob es wirklich ADS ist oder vielleicht doch was anderes, meist ja verwandtes. 

Wenn Du möchtest, frage ich sie mal.

Liebe Grüße

Gaby



   
2
AntwortZitat
Seite 15 / 57
Close Popup

Wir müssen Dir kurz auf den Keks gehen

Auch Alkohol adé braucht Cookies. Wir aktivieren aber nur technisch absolut notwendige Cookies, damit Dein Besuch dieser Seite möglichst nicht durch Dritte verfolgt werden kann.

Einige wenige brauchen wir aber - z.B. um diesen Hinweis anzuzeigen, damit Du Dich nicht für jede Seite erneut anmelden oder dieses Popup nicht bei jeder Seite neu sehen musst.

Sowie Du aber einen externen Link oder ein Video anklickst, können von den Betreibern dieser Seiten Cookies gesetzt werden, die wir nicht beeinflussen können. Mehr auf unserer Datenschutzseite.

Close Popup
Privacy Settings saved!
Wir aktivieren nur absolut notwendige Cookies

Auch Alkohol adé braucht Cookies Wir aktivieren nur technisch absolut notwendige Cookies, damit Ihr Besuch dieser Seite möglichst nicht durch Dritte verfolgt werden kann. Einige wenige brauchen wir aber - z.B. um diesen Hinweis anzuzeigen, damit Sie sich nicht für jede Seite erneut anmelden oder dieses Popup nicht bei jeder Seite neu sehen müssen. Sowie Sie aber einen externen Link oder ein Video anklicken, können von den Betreibern dieser Seiten Cookies gesetzt werden, die wir nicht beeinflussen können. Mehr auf unserer Datenschutzseite

Standard-Kategorie

Technisch notwendige Cookies
Folgende technisch notwendige Cookies können gesetzt werden – fast alle haben mit den Datenschutzbestimmungen zu tun: wordpress_gdpr_allowed_services: Speichert, welche zusätzlichen Cookie-Dienste akzeptiert wurden. wordpress_gdpr_cookies_allowed: Speichert, ob zusätzliche Cookies neben den notwendigen akzeptiert wurden. wordpress_gdpr_cookies_declined: Speichert, welche zusätzlichen Cookie-Dienste nicht akzeptiert wurden. wordpress_gdpr_first_time: Wenn der Nutzer keine Entscheidung trifft, sondern weiter auf der Website navigiert, werden alle Cookies aktiviert und das Cookie speichert , ob die aktuelle Seite mit der zuerst besuchten Seite übereinstimmt. wordpress_gdpr_first_time_url: Speichert die URL des ersten Besuches der Webseite.
  • PHPSESSID
  • cookielawinfo-checkbox-non-necessary
  • cookielawinfo-checkbox-necessary
  • viewed_cookie_policy
  • wordpress_test_cookie

Technisch nicht notwendige Cookies
_koko_analytics_pages_viewed Dieses Cookie wird gesetzt vom datenschutzkompatiblen Plugin (Teil der Software) Koko Analytics.  Koko Analytics ist ein datenschutzfreundliches Analyse-Plugin für WordPress. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben. In der von uns benutzten Standardeinstellung werden durch Koko Analytics folgende Daten erhoben: * Besucher (Visitors) * Seitenaufrufe (Pageviews) * Referrers (Herkunftsseiten) Koko nutzt keine externen Dienste, so dass Daten über Ihre Besucher niemals an Drittunternehmen weitergegeben werden. Darüber hinaus werden keine besucherspezifischen Daten erfasst, und die Besucher können die Nachverfolgung leicht unterbinden, indem sie in ihren Browsereinstellungen "Do Not Track" aktivieren.

Alle Cookies ablehnen
Save
Alle Cookies akzeptieren