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Guten Morgen ihr Lieben,
auch ich bin mit dem Buch jetzt durch und möchte mich vorstellen.
Mein Name ist Yvonne, ich bin 45 Jahre alt, 2 Kinder und meinen Mann.
Ich bin mit Alkohol ein wenig vorbelastet, Opa und Onkel schwere Alkoholiker. Sie sind letzendlich auch mit Alkohol gestorben.
Da ich aus dem Rheinland komme, ist und war es schon immer ein wenig feucht fröhlich und schon viele Jahre lege ich immer wieder Abstinentphasen ein, wenn ich gemerkt habe, dass mein Alkoholkonsum zur Regelmäßigkeit wird.
Wir sind eine Akademikerfamilie, trinken nicht auffallend. Also man findet uns nie schwer besoffen irgendwo in der Ecke, aber trotzdem merke ich, dass es ein Thema ist. Sowohl bei mir als auch bei meinem Mann, der aber nicht weiß, dass ich hier schreibe und auch nichts von dem Buch. Wir trinken zu viel und zu regelmäßig. Wir können nicht nicht trinken. Jeden Abend gibt es Wein. Wir bauen sogar Wein an im sehr kleinen Stil und ja, das macht Spaß und es macht glücklich seinen eigenen Wein zu trinken, weil ja doch Arbeit dahinter steckt.
Seitdem ich das Buch gelesen habe, erkenne ich aber, warum ich vielleicht im letzten Jahr weniger fröhlich, mich weniger leicht empfunden habe. Ich bin schneller gereizt, meine Familie badet es aus. Ich empfinde keine richtige Freude mehr bei Dingen, die ich gerne mache. Schlafen ist genau wie beschrieben
Ich weiß noch nicht genau, wie anfangen. Ich habe jetzt 2 Tage keinen Wein konsumiert, habe aber natürlich zu den üblichen Zeiten daran gedacht. Bin extra früh ins Bett, um das nicht aushalten zu müssen.
Ich möchte mir noch die NEMs bestellen und bin echt gespannt auf eine Wirkung.
Ich habe Angst meinen Mann einzubinden in das Thema, er verzichtet tatsächlich eh gerade auf Alkohol wegen einer Diät. Ich weiß nicht, ob er sieht, dass wir aber ein grubdsätzliches Problem haben. Er hat die "Nebenwirkungen" des Alkohols noch viel ausgeprägter, aber ihn als Alkoholiker zu bezeichnen, wäre wie ein Schimpfwort.
Allerdings ist er wissenschaftlich sehr im Bereich von NEM interessiert, so dass ich ihn mit dem Buch vielleicht erreichen kann. Ich möchte ihn nur nicht vor den Koof stoßen. Klingt das verständlich? Wir reden eigentlich immer sehr viel miteinander und sehr offen, nur nicht mehr in Bezug auf Alkohol (vielleicht weil wir beide merken, dass da was nicht rund läuft?!).
Jedenfalls fühle ich mich sehr wohl hier beim Lesen und bewundere euch sehr.
Liebe Grüße
Yvonne
Herzlich willkommen, liebe @zera ! Klingt sehr strukturiert, was du erzählst, und ich bin sicher dass du, wahrscheinlich ihr beide, es durchziehen könnt ohne größere Probleme. Ich habs nach dem Konzept von alk.adé geschafft, wie so viele hier im Forum, und mir hilft noch immer das tägliche Lesen der Mails ... es ist mehr als 3 Jahre her, dass ich es geschafft habe, aus der Sackgasse zu finden, und ich war davor mehr als 40 Jahre abhängig von Alk ... also: alles Gute!
@zera Darf ich fragen, wie es dir inzwischen geht, liebe Yvonne? Auf jeden Fall wünsche ich dir einen guten Start in die neue Woche!
Liebe @rosine123
ich will nicht so laut schreien, aber tatsächlich geht es uns sehr gut. Ich schreibe uns, denn durch mein abstinent bleiben, war mein Mann beeindruckt und er macht es mir einfach nach. Wir waren sogar essen und haben keinen Wein getrunken. Einfach so. Ohne es vorher abzusprechen.
Er meinte, er schlafe viel besser und hat das von sich aus auf die Abstinenz geschoben. Dann fing ich an mit NEMs und das ich da was gelesen habe und ja ... jetzt liest er abends ein bisschen.
Tatsächlich fällt mir es überhaupt nicht schwer zu verzichten. Ich bin selber total überrascht.
Naja. Wie gesagt, ich traue meinem - unseren - Frieden nicht so ganz. Ich bin irgendwie auf der Hut.
Aber zur Zeit fühle ich mich gut und tatsächlich oft müde. Ich habe das Privileg, mich mittags kurz hinzulegen und so komme ich ganz gut durch.
Danke, dass du nachfragst.
Schönen Tag
@zera Das ist doch ein tolles Ergebnis... Respekt ist meiner Meinung nach besonders zum Anfang ein guter Einstieg. Wenn Du dabei bleibst, weitere positive Erfahrungen sammelst wird daraus vielleicht Vertrauen in Dich selbst und in die neue Situation. Klingt doch super, oder?
@zera Schön, von dir zu lesen, und dann auch noch so gute Nachrichten! Ich finde man sollte die guten Zeiten genießen und sich über sie freuen, aber es hat auch noch nie geschadet, etwas auf der Hut zu sein 😉. Weiterhin alles Gute für euch!





