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Vorstellung

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(@freckleshunter)
Mitglied
Beigetreten: Vor 11 Monaten
Beiträge: 4
Topic starter  
Guten Morgen,

ich bin 52 Jahre alt und habe ein Problem mit dem Alkohol. Ob ich Alkoholikerin bin, weiß ich eigentlich nicht so richtig, weil ich mich so gut wie nie betrinke. Ich mag das Gefühl nicht und habe auch Angst vor Kontrollverlust.
Aber: ich komme aus einer Familie in der mein Vater definitiv Alkoholiker war und es dreht sich eigentlich in meinem ganzen Leben um Alkohol und den Umgang damit.
Bei mir ist es so, dass ich täglich Wein trinke oder getrunken habe (seit gestern trinke ich nicht mehr), so ca. eine halbe Flasche, manchmal aber auch mehr.
Ich bin seit vielen Jahren an Depressionen erkrankt und habe darüber hinaus eine ganz lange Liste an anderen psychischen Diagnosen. Seit 2020 bin ich nicht mehr arbeitsfähig und in Rente.

Als Suchtkrank würde ich mich selbst insofern bezeichnen, dass ich Handysüchtig bin, früher hatte ich Binge-Eating Attacken (was heute wegen einer Magen OP nicht mehr geht) und ich neige zur Kaufsucht. Seit September 2024 habe ich die Diagnose ADHS im Erwachsenenalter und habe mich mit diesem Thema sehr intensiv befasst. In diesem Zusammenhang bin ich darauf aufmerksam geworden, dass viele Menschen mit ADHS Alkohol als Selbstmedikation nutzen und das ich bei mir, glaube ich, auch der Fall. Alkohol entspannt mich und ich nehme ihn als Belohnung für einen überstandenen Tag. Mein Mann macht sich Sorgen um uns und hat Angst, dass der Alkoholkonsum aus dem Ruder laufen könnte. Deshalb habe ich mich jetzt mehr auch mit diesem Thema beschäftigt. Ehrlicherweise habe ich Angst davor mit dem Wein aufzuhören, da ich ihn bisher nicht als Beeinträchtigung, sondern als Bereicherung gesehen habe. Außerdem habe ich Angst davor, dass eine andere Sucht aufploppt oder sich verschlimmert. Gestern Abend haben wir zum ersten Mal alkoholfreien Wein getrunken und das fand ich ganz gut. Erstens hat mir der auch geschmeckt und das abendliche Ritual war dasselbe und ich fühlte mich trotzdem etwas entspannt. Vielleicht ist das ein Weg für mich?

Außerdem habe ich gestern einen Podcast gehört (Psychologie to go) in dem es um den Teufelskreis aus Angst, Depression und Alkohol ging. Das hat mich ziemlich schockiert, denn da hieß es, dass Alkohol ein flüssiges Depressivum sei, dass dafür sorgt, dass Angst und Depression aufrecht erhalten werden. Und das ist für mich auf jeden Fall ein guter Grund mit dem Alkohol trinken aufzuhören. Ehrlicherweise war mir dieser Zusammenhang nicht so richtig bewusst.

Das war es erstmal zu mir. Ich hoffe, das reicht als Vorstellung und ich hoffe auf gute gegenseitige Unterstützung.

Viele Grüße, Freckleshunter 

 

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👏
🍀
2
AntwortZitat
mina
 mina
(@mina)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 613
 

@gaby_guzek Danke Gaby, hab wieder was dazugelernt. L.G. Mina



   
AntwortZitat
(@maja21)
Mitglied
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 5
 

@freckleshunter 

Guten Morgen. Ich bin auch ein ''sagt man Pegeltrinker''. Wenn es abends wird und ich glaube alles erledigt zu haben, trinke ich Wein. Leider verschiebt sich der Pegel mal in die eine.... selten in die andere Richtung. Seit gut 1 Monat habe ich alkoholfreien Wein für mich entdeckt. Und das klappt ganz gut. Mein Ritual bleibt, aber ich habe am nächsten Morgen keinen dicken Kopf. Nur wenn ich mit meinen Freunden zusammen komme, schaffe ich es nicht nein zu sagen oder zu gestehen ich trinke alkoholfrei. Da muss ich noch sehr an mir arbeiten. Doch die ersten kleinen Schritte sind gemacht. 



   
AntwortZitat
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