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Hi zusammen , bin neu hier in dem Forum und würde mich gerne vorstellen , ich heiße Ben ,ich bin 32 Jahre alt , trinke seit dem ich 13 bin . Hatte schon längere Abstinenzzeiten aber auch sehr schwere Rückfälle . Ich war 1,5 Jahre nüchtern , aber hatte vor ein paar Wochen jetzt den bisher schwersten Rückfall. 8 Tage durchgehend getrunken , nicht mehr zur Arbeit , nichts mehr gemacht . 1 Flasche hochprozentigen pro Tag mindestens , bin jetzt seitdem wieder Abstinent aber die Schuldgefühle zerfressen mich , ich schließe mich ein will mit niemandem reden und ja. Hab in diesen 8 Tagen wieder viel Mist gemacht , aber hoffe ich komme daraus stärker zurück .
danke für die Aufnahme
Willkommen, Ben.
Dass du dich hier meldest, obwohl du dich am liebsten einschließt – das ist bereits mehr als du denkst.
1,5 Jahre. Das war real. Das war echt. Ein Rückfall löscht das nicht aus, auch wenn er sich so anfühlt. Ich weiß, dass sich das gerade unmöglich anhört – aber diese 18 Monate gehören dir, die kann dir niemand nehmen.
Die Schuldgefühle kenne ich. Sie fressen einen auf, das stimmt. Und gleichzeitig lügen sie manchmal auch – sie erzählen dir, dass du hoffnungslos bist, dass du es nie schaffst, dass du es nicht verdienst, wieder aufzustehen. Das ist nicht die Wahrheit. Das ist die Sucht, die redet.
Eine Frage, ganz direkt: Hast du gerade medizinische Unterstützung? Nach so einem schweren Rückfall mit hochprozentigem Alkohol kann der Körper in echte Not geraten – das sollte jemand im Blick haben, nicht nur du allein.
Hast Du Gabys Buch gelesen? Mir hat es massiv dabei geholfen, mit dem Nervengift aufzuhören.
Auch wenn im Moment um Ostern herum weniger los ist hier: Wir sind hier.
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@lagertha, @natarie, @baileys23 @ulli1962, @bergwacht, @mina
Hallo Ben,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Ich schließe mich Harleys Worten an. 1,5 Jahre Abstinenz kann Dir keiner mehr wegnehmen und das Konzept Alkohol Ade und dieses Forum können Dich prima unterstützen. Glaub an Dich und lass Dich nicht von Deinen Schuldgefühlen runterziehen.
LG, Natarie
@harley vielen Dank für die aufbauenden Worte.
Ich habe kein medizinische Unterstützung im Moment , ich merke halt schon das ich damit dem Körper wirklich weh tu. Ich hab aber einen Arzttermin gemacht für nächste Woche und mich für die Suchtberatung auf die Warteliste setzen lassen . Ich werde mir das Buch aufjedenfall mal durchlesen .
frohe Ostern
@alexdp Aus meiner Sicht:
Arzttermin: unbedingt wichtig
Suchtberatung: Ging bei mir gleich zweimal daneben, muss aber nicht sein, kommt sicherlich drauf an, wer da sitzt.
Buch: "Alkohol adé" und Gabys Coachingprogramm haben mich persönlich rausgeholt.
Allerdings war ich auch klarer Entspannungstrinker, ob das auf Dich zutrifft weiß ich eher nicht.
@alexdp Hallo Ben, ich hoffe es geht Dir einigermassen. So wie Harley wūrde auch ich Dir empfehlen Dir ārztliche Unterstūtzung zu holen um Komplikationen vorzubeugen. Du weisst wie es sein kann abstinent zu leben, Du hast es ja schon einmal geschafft. Momentan ziehst Du Dich auf’s Ãusserste zurück aus Scham weil du Mist gebaut hast. Scham und Schuldgefühle sind keine guten Ratgeber, ganz im Gegenteil. Du hast einen Artzttermin und bist auf der Warteliste für eine Suchttherapie. Es ist gut, dass Du so schnell reagierst und von diesem Irrweg abbiegen willst. Wie ging es Dir über die Osterfeiertage? Auch ich war zehn Jahre in diesem Sog gefangen bis ich den Ausgang fand unter anderem hat mir der Austausch hier auf dem Forum oft geholfen. Erstens konnte ich dadurch meine Gedanken sortieren und es war immer jemand online, um mir einen Tip zu geben oder zu motivieren. Du bist nicht allein! Freue mich mehr von Dir zu lesen. Liebe Grüsse🙋♀️🐌🙋♀️Mina





