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Ich bin 35 und Mutter. Ich weiß das ich ein Problem habe. Leider rede ich mir immer wieder ein das 2-3 Bier ja nicht schlimm sind. Aber dabei bleibt es oft nicht. Habe Angst zum Arzt zu gehen damit das Jugendamt nicht kommt. Ich weiß nicht in welcher Form er was melden muss.
Wie nehmt ihr das Gaba und hilft es ??
Ich will wirklich los von dem scheiss
@mawie Gaba ist leider kein Wundermittel, dass dich vom Alkohol heilt. Hast du das Buch "Alkohol adé" schon gelesen? Da wirst du viel Hilfe bekommen. Es lohnt sich echt! 🧡
@rosine123 ja, ich lese es gerade. Super toll das Buch. Aber ich steige noch nicht ganz durch wann ich wann was nehmen soll. Natürlich ist mir bewusst das der Wille die größte Rolle spielt.
@mawie Schau mal, hier hat Bertram zB eine Liste erstellt, die ganz hilfreich ist:
https://www.alkohol-ade.com/community/postid/17297/
@mawie Ich habe das GABA immer dann ab nachmittags genommen, wenn die Unruhe kam, die ich als Trinkwunsch gelernt hatte. Schon bald zusammen mit Gummibärchen, denn eigentlich schrie mein Körper vor allem "nur" nach Kalorien, hatte aber gelernt, dass es die in Form von Fusel bekommt.
Brauche schon lange weder GABA noch Gummibärchen mehr. Und beim Nervengift bin ich schon im 3. Jahr ohne, im Sommer geht's ins vierte.
@mawie lies das Buch bitte erst in Ruhe zu Ende und besorge dir alle NEMs. Im Buch findest du dann das Protokoll. Und bitte lass den 3. Teil nicht aus. Solange kann der Arzt warten.
Wenn es bei einigen Bier nicht bleibt- wieviel wird es denn dann? Das ist wichtig. Und bitte sei hier grund ehrlich. Wir sitzen alle im selben Boot. Hier bekommst du die besten Ratschläge.
Alles Gute für dich und schreib hier soviel du magst. Die Mermaid 🧜♀️
@mawie hallo Marie, die Angst vor dem Arztbesuch kann ich dir nehmen. Wenn du deinem Hausarzt vertraust, dann geh bitte hin und sage direkt was los ist. Er wird nichts an jemanden melden, zumal keine kindeswohlgefährdung vorliegt ( nehme ich jedenfalls an). Ich bin ebenfalls Mutter eines Kleinkindes.
Mein Tipp: Rede nicht um den heißen brei herum, damit kann ein Arzt nichts anfangen. Sondern: ich bin ausgebrannt, überfordert und benutze Alkohol, um diese Gefühle zu betäuben. Damit will ich aufhören und brauche eine Auszeit ( falls du berufstätig bist). An erster Stelle ist es eine riesengroße Erleichterung, wenn man das jemandem sagt, damit gesteht man das Problem ein, vor allem vor sich und dieser Stein auf dem Herzen, dieser Druck in der Brust fällt deutlich ab.
So habe ich es gemacht, dieses Jahr leider zum zweiten Mal. Ich habe von meinem Hausarzt vollste Rückendeckung, damit war ich 5 Wochen arbeitsunfähig bescheinigt. Wenn du möchtest, steht als Kennziffer für die GKV "nur" depressive Verstimmung o.ä. Das kann man besprechen. Zudem habe ich ein leichtes Antidepressiva bekommen, habe mir eingebildet, dass es tatsächlich geholfen hat in niedriger Dosierung. Vielleicht waren es nur Placebos, wer weiß...Habe sie seit ein paar Tagen wieder abgesetzt.
Mit einer Krankschreibung war es nicht getan: Ab dem Tag des Arztbesuchs habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Habe mir NEMs besorgt (hochdosiertes B1,B6, B3, B12, C, etc) und regelmäßig genommen. Habe früh mein Kind in die Kita gebracht, war danach eine Runde spazieren, Frühstück, Proteinshake mit Aminosäuren, gesundes Mittagessen und Yoga. Zeitig genug ins Bett und jeden Tag, auch am Wochenende früh aufstehen um die selbe Zeit. Routinen sind verdammt wichtig, nicht nur für Kinder. Ja, es ist verdammt hart, aus dem hamsterrad auszusteigen, zumal ich vorher förmlich auf der Couch geklebt habe, keine Kraft hatte für eben genannte Tätigkeiten. Aber eben diese schlechten Gewohnheiten abzulegen, hat in mir etwas verändert. Um meinen Mann zu zitieren: " Wer sind Sie und was haben Sie mit meiner Frau gemacht?" Zudem beneidet er im positiven Sinne meine mentale und gesundheitliche Verbesserung.
Und nun war ich diese Woche wieder arbeiten, schaffe den Haushalt, abends Yoga und schlafe wie ein Baby. Mein Kind ist auch wieder besser drauf, weil es Mama wieder besser geht, nicht mehr genervt und überfordert weil verkatert.
Ich hoffe meine Erfahrung ermutigt dich deinen Weg zu gehen. Das ist wert. Für dich. Und nur für dich.
Herzlichst,
Jana.
@mawie der Arzt meldet nichts... und die Institutionen arbeiten nicht zusammen, als das sie voneinander Infos bekommen. Keine Sorge.
Lese das Buch, das Konzept hilft (Gaba ist es nicht alleine). Setze Dir einen guten Termin und dann... viel Erfolg.
Hier im Forum sind unzählige positive Beispiele, die es langfristig geschafft haben.
Ich bin eine von ihnen.
Liebe Grüße





