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Wenn Sie Fehlerberichte, erste Eindrücke und was wir besser machen können haben freuen wir uns darüber, jetzt schon zu hören, bevor der große Ansturm kommt.
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Danke und viele Grüße,
Bernd Guzek
Hallo zusammen, herzlich willkommen!
Wir sind wieder gewachsen und begrüßen heute @veggie, @tanja, @jacky, @paulina, @schlotterlotte, @caba, @toffl1986, @annalisa, @soberling, @netti, @tomaschek, @emmaljunga, @Franzi78 und @dostroznik
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Herzlich Willkommen!
Guten Tag, alle Miteinander & herzlichen Dank für die Begrüßung hier im Forum.
Gern stelle ich mich euch vor:
Heute ist mein zweiter Tag ohne Alkohol. Mal wieder.
Seit ich "Alkohol Adé" gelesen habe, passen meine Erfahrungen & Beobachtungen der letzten vier Jahrzehnte plötzlich zusammen. Als ob mir ein entscheidendes Puzzleteil gefehlt hätte...
Im Moment sitze ich an der Beschaffung der im Protokoll empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel. In den nächsten Tagen wird alles eintrudeln.
Bis dahin halte ich mich an die Empfehlungen im Buch, an die eines Online-Coachings, das ich in den nächsten vier Monaten parallel mache, & an meine eigenen Erfahrungen.
Was ist diesmal anders?
Dass das Problem ein physisches ist bei mir, war mir schon sehr lang klar. Seit ich ein kleines Mädchen war esse ich Süßigkeiten, um Langeweile & Unterforderung & eine immerwährende untergründige Traurigkeit & Einsamkeit weg zu machen - vor allem abends. Mit 14 habe ich dann den Alkohol entdeckt: Der hat schneller gewirkt als die Schokolade & die Gummibärchen & das Brot (ich liebe Brot!!!).
Dass ich das alles nicht vertrage, war mir auch schnell klar. Viel habe ich getan, um loszukommen von der Droge: vom Verzicht auf Zucker über Low Carb, vom Sport über Einzel- und Gruppentherapie bis zu den AA, und ich habe gefühlt alle Bücher dazu gelesen, die es auf dem Markt gibt (bis auf die in der Literaturliste hier ;-))... und weitergetrunken, aufgehört (längstens 18 Monate, in der Schwangerschaft & Stillzeit selbstverständlich ebenfalls nicht!), weitergetrunken, mal mehr, mal weniger, mal wieder nur ein Glas, dann mehr & mehr bis zum gewohnten Pegel... normal. Der Alkohol tut auch bei mir, was er soll.
Ich habe gern getrunken! Ja! Ich habe auch gern geraucht, 18 Jahre lang. Und gern Süßes gegessen. Und gern Cola Zero & Kaffee getrunken
Aber ich rauche bereits seit fast 25 Jahren nicht mehr, Süßes esse ich kaum noch, & meinen literweisen Konsum von Koffein habe ich auf 2 Espresso pro Tag reduziert. Manchmal ersetze ich einen durch eine Cola Zero. Ich lieb das Zeug!
Aber Alkohol! Zuletzt jeden Tag, immer abends nach 21 Uhr, immer allein, und immer, bis mein Pegel erreicht war. Inklusive Heißhungerattacken. Am nächsten Morgen aufstehen & Tagwerk verrichten: unlustig, gereizt, kräftezehrend, unruhig bis zum Abend...
Anders ist diesmal, dass ich mir eingestanden habe: Ich bin alkoholabhängig. Vorher habe ich tatsächlich geglaubt, nach einer zeitweiligen Abstinenz kann ich wieder anfangen, das habe ich im Griff, ich bin stark, ich schaffe ja sonst auch alles... Ist nicht so. Weiß ich jetzt erst.
Und: Der Alkohol ist für mich keine Freiheit mehr, zu trinken, wann & wieviel ich will. Er ist ein Gefängnis geworden, ein Muß, eine Geißel, ein Mühlstein an meinen Beinen. Ich will den Preis für ihn nicht mehr zahlen: die tote Zeit des Trinkens, die anstrengende Zeit der täglichen Katers, die Aggression meinen Liebsten gegenüber, meine schlechte körperliche Verfassung (Bluthochdruck, Adipositas), das viele Geldfür den Stoff - ich will wieder frei sein.
Ich will ohne Alkohol leben, ich will daran nicht mehr denken, ich will dafür weder Zeit noch Geld aufwenden in Zukunft. Ich will gesund werden, ich will Freude am Leben haben, und ich will Langeweile & Unterforderung & Traurigkeit nüchtern & aktiv als Herausforderung annehmen.
Ich möchte auch unseren drei Söhnen ein Vorbild sein. Meiner Schwester ebenfalls - überhaupt meiner Herkunftsfamilie: Wir haben alle dasselbe Problem in unterschiedlich ausgelebter Intensität...
Jetzt also auf in die Freiheit & weg vom Alkohol.
Im Guzek-Protokoll fliessen viele meiner Erfahrungen zusammen:
Ich stimme zu, zu, zu: Alkohol ist kein psychisches Problem! Psychologisch zu behandelnde Probleme habe ich zur Zeit nicht. Ich hatte mal welche, in einer Lebenskrise, und habe die mit Hilfe einer Reha & einer Therapie erfolgreich überwunden. Das dort Gelernte wende ich auch heute noch erfolgreich an.
Den Insulinspiegel niedrig halten tue ich bereits seit einem halben Jahr mit intermittierendem Fasten. Low Carb mache ich ebenfalls konsequent. Das tut mir sehr, sehr gut. Mein Mann hat 22 kg abgenommen in der Zeit & ist schlank & rank & sportlich. Mein Hänsel :-)...!
Ich bin in der achten Woche eines MBSR-Selbstlernkurses (Mindfulness Based Stress Reduction) - das Meditieren tut mir unendlich gut. Ruhe im Kopf ohne die Kombi Alkohol & TV-Serie!
Kraftsport & Laufen sind die nächsten Schritte hin zu mehr Bewegung - bevor ich so rasend dick war wie zur Zeit war ich schlank, athletisch & sportlich (Abfahrtski, Schwimmen, Radfahren, Tennis, Basketball).
***...und all das immer schön der Reihe nach. Das ist das Schwierigste für mich! Denn ich heiße "Mäuso von und zu Viel".
So sieht's bei mir aus. Und bei euch so?
Uns allen hier wünsche ich viel Erfolg!
Ein Mal die Woche berichte ich gern von meinen Erfahrungen, immer freitags - spätestens dann beantworte ich auch Fragen, sollten welche kommen. Für regelmäßige, tägliche Kommunikation hier fehlt mir die Zeit, und ich bin auch nicht so der schwatzhafte Typ.
Helfen & unterstützen tue ich aber gern. Es ist ja doch sehr schwer für uns alle!
Das meiste habe ich doch irgendwo schon einmal gehört, wo war das bloß 🙂 ... herzlich Willkommen und von ganzem Herzen viel Erfolg!
Bernd Guzek





