Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hi,
hier mal kurz meine Vorstellung:
Ich bin männlich, Anfang 40, gesund, schlank, sportlich. Ex-Raucher, stattdessen seit einigen Monaten E-Zigarette (auch nicht gut, aber deutlich gesünder). Lebenssituation: Freundin, die in separater Wohnung wohnt, keine Kinder, toller Job in Führungsposition.
Bin insgesamt sehr zufrieden, keinerlei Probleme, weder im Job, noch privat.
Ach so, warum war ich gleich noch mal hier? 😀
Ich trinke seit Jahren eigentlich täglich Alkohol, immer nur abends, es sei denn 2-3mal pro Jahr im Urlaub mal mittags zu Fisch ein kleines Glas (100ml) trockener leichter Weißwein. Oder mal bei einer Wanderung ein Radler auf dem Berg. Tagsüber schmeckt mir Alkohol ansonsten nicht.
Seit etwa einem Jahr trinke ich wie folgt, wie gesagt nur abends ab so 17-19 Uhr:
- Wenn alleine zu Hause und was vor am nächsten Tag (Arbeit, Ausflug, Hobbies, Family, usw.):
750-1300 ml Rotwein (13-14%). Im Schnitt ca. 1 Liter pro Tag, d.h. 112g Alkohol (bei 13,5%). - Wenn alleine zu Hause und nichts weiter vor am nächsten Tag:
1,5 – max. 2 Flaschen Rotwein (13-14%). Im Schnitt wohl ca. 1,3 Liter, d.h. 140g Alkohol (bei 13,5%). - Wenn zusammen mit Freundin abends: deutlich weniger (unterschiedlich, 2-3 Gläser, max. 0.5 Liter). Da habe ich meist weniger Lust viel zu trinken, will sie ja auch nicht benebelt erleben.
Meine Abende sind natürlich nicht nur mit Freundin oder alleine, aber ich denke das reicht als Eindruck, dass das way too much ist.
Mehrere „Dry January“-Artikel im Dezember 2021 in der Presse machten mir dann erneut bewusst, wie viel ich eigentlich trinke. Auch habe ich nie wirklich eine Trinkpause gemacht.
Daher jetzt einfach mal getestet, spontan am Sonntag geplant für 3 Tage: Von Sonntag bis gestern, also 3 Tage, nichts getrunken. Das fiel mir überraschender Weise sehr leicht. Klar, war dann schon das Gefühl, die Gewohnheit, etc. da und von innen hat immer wieder mal was gerufen "trink was", aber das kenne ich ja schon vom Rauchen aufhören und hab mich einfach abgelenkt, dann verflog es wieder. Im Kopf sicherlich auch der Gedanke, dass ich es wissen will, und dass ich das kann, gibts ja nicht.
Es war noch eine angebrochene Flasche Rotwein im Kühlschrank, sowie eine weitere im Keller, und mehrere Flaschen Gin etc. auch da. Nichts angerührt.
Ich konnte auch sehr gut schlafen. Hier sollte erwähnt sein, dass ich eh schon mehrere NEMs zu mir nehme, u.a. vor dem Schlafen 350g Magnesium, 2g Taurin, 1mg Melantonin, Vit. C., Zink, …
Merkte keinen Unterschied. Bin auch unter Alkohol nie mitten in der Nacht aufgewacht mit Herzklopfen o.ä., wie viele andere das schildern.
Dieser o.g. sehr hohe Konsum, und das jeden Tag, beunruhigt mich aber mittlerweile sehr, und dies hauptsächlich aus Sorgen um meine Gesundheit. Ich achte ansonsten sehr auf meine Gesundheit, d.h. viel Bewegung und Sport, viel Draußen, Ernährung, Pflege Freunde und Familie (auch sehr wichtig für Gesundheit!), usw. Da passt das einfach nicht zum Lifestyle, dass ich mir sukzessive und zu 100% sicher mit diesem täglich vielen Alkohol meinen Körper kaputt mache. Alles eine Frage der Zeit.
Daher ist es jetzt endlich an der Zeit, auch dieses Suchtproblem endlich anzugehen!
Daher lese ich mich gerade in das Buch ein. Vielen Dank dafür. Übrigens kam ich über Strunz‘ News darauf.
Ebenso habe ich bereits das Buch „Kontrolliertes Trinken“ von Prof. Dr. Körkel hier. Ich weiß, ich weiß, Körkels Konzept ist sehr umstritten, sowohl hier im Forum als auch in der Fachwelt. Aber ich erweitere gerne meinen Horizont und informiere mich gerne auch über andere Ansätze.
Heute habe ich übrigens wieder getrunken, das war so schon ausgemacht mit Freunden (1 Glas Sekt, 2 Gläser Weißwein).
Keine Sorge bitte, ich bin ja noch nicht vorbereitet, daher war das jetzt kein geplantes dauerhaftes "Alkohol adé" die letzten 3 Tage. Kenne ich vom Rauchen aufhören leider, ohne guter Vorbereitung keine Chance.
Ich werde jetzt erst mal die Bücher etc. gründlich lesen, mein Konsumverhalten besser beobachten, und dann entsprechend Vorbereitungen treffen.
LG
Alex
Herzlich Wilkommen und viel Erfolg 😊.Lg
@xtriuztr7 Hallo Alex, eine sehr detaillierte Alkoholbeschreibung, klingt für mich wie beruflicher BWLer, ich wünsche dir gute Entscheidungen, willkommen im Forum
@xtriuztr7 Herzlich willkommen, der erste SChritt ist doch der wichtigste... in meinen Augen...
Schön dass Du da bist.
Hast Du auch das Buch Alkohol ade`in Deinem Portfolio?
Empfehle ich sehr 😉
Herzlich Willkommen auch von mir
Bist du denn verkatert am nächsten Tag?
Wünscht du dir dauerhaft aufzuhören?
Herzlich willkommen von mir.
Das schaffst du locker.
Viel Erfolg





