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Sehr geehrte Forumsmitglieder,
ich lese nun schon einige Zeit mit und möchte mich jetzt vorstellen. Ich bin Zahnarzt mit eigener Praxis. Leider muss ich sagen, dass ich wieder rückfällig geworden bin. Ich hatte es mehr als ein Vierteljahr geschafft, aber jetzt war der Alkohol stärker.
Meine Sorge ist, dass meine Sucht irgendwie öffentlich werden würde. Meine Mitarbeiterinnen oder Patienten haben sicherlich noch nichts bemerkt, auch mein Praxispartner nicht (der - so glaube ich - selber zu viel trinkt. Ich habe ihn auch schon darauf angesprochen). Das wäre furchtbar, wenn das bekannt würde.
Ich bin sehr ratlos im Moment. Vielleicht hat jemand ja einen Tipp für mich, wie ich wieder vom Trinken weg komme.
Ich trinke im Moment vor allem Abends und am Wochenende, in der Praxis nicht (obwohl ich manchmal schon daran denke). Allerdings habe ich Sorge, dass man beispielsweise morgens mir noch was anmerkt.
So viel für heute. Ich bin für jede Idee wirklich dankbar.
Am WOchenende reinhauen: Langeweile? Gesellschaft?
Am WOchenende reinhauen: Langeweile? Gesellschaft?
Langeweile habe ich im Grund nicht. Meine ToDo Liste ist lang und ich habe reichlich Hobbys und Interessen. Problematisch ist eher, mich auch aufzuraffen die ToDo-Liste abzuarbeiten und den Hobbys und Interessen konsequent nachzugehen.
An Gesellschaft fehlt es mir auch nicht. Ich war nie in meinem Leben allein, was vielleicht unwissentlich ein Problem für mich ist.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider
Wen Dich der Alkohol in die Gänge bringt, könnte das am zusätzlichen Dopamin liegen, das dann ausgeschüttet wird. Ist ja nicht nur für die Belohnung zuständig, sondern auch für Motivation.
Idee: Wie wäre es mit einer Extraportion Phenylalanin und Tyrosin? Zusammen mit ein paar Co-Faktoren, die der Körper braucht, daraus Dopamin zu bauen?
Lust auf ein kleines Experiment?
Viele Grüße
Gaby
@trosinette Na ja, an Gesellschaft fehlt es mir auch nicht. Nur stimuliert mich diese Gesellschaft leider zum Trinken, das hat sich so eingeschliffen.
Hallo,
Lust auf ein kleines Experiment?
weiß noch nicht...
Auf jeden Fall nicht ohne meinen Dopaminspiegel (Haushalt?) vorher untersuchen zu lassen.
Gruß Matthias
Hallo,
Nur stimuliert mich diese Gesellschaft leider zum Trinken, das hat sich so eingeschliffen.
Bei mir kommt die Stimulation letzten Endes aus mir selbst heraus. So zumindest mein theoretischer Standpunkt. Ich will und kann mich auch nicht ausschließlich mit Abstinenzlern umgeben.
Mein gesellschaftliches Umfeld ist nicht übermäßig alkoholgeschwängert. Ich bin immer der Schlimmste. Man würde mir auch nicht auf die Nerven gehen, wenn ich nur Selter trinken würde und meine Frau und unsere Kinder stimulieren mich sowieso eher zum nicht trinken.
Gruß Matthias
dafür gibt es keine zuverlässigen Labortests, die Messung ist immer eine Momentaufnahme. Wenn, dann im 24h-Urin (sammeln, es wird ein Durchschnittswert bestimmt). Wieviel allerdings davon im Gehirn tatsächlich immer tätig ist, kann man nicht bestimmen.
Ich will und kann mich auch nicht ausschließlich mit Abstinenzlern umgeben.
Geht mir genauso, eine Truppe, die sich ständig auf die Schultern klopft, dass es ohne doch viel schöner ist ... als wenn sie sich das ständig neu beweisen müssten.
Man würde mir auch nicht auf die Nerven gehen, wenn ich nur Selter trinken würde
Das ist bei mir leider anders, da besteht ganz klar Druck, doch mitzumachen.
Im Prinzip nichts anderes, als im zweiten Monat im Protokoll steht (also Grundabdeckung der Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente plus Phenylalanin und Tyrosin). Bei beiden letzteren ggf. die Dosis nach langsamerem Anfang weiter nach oben schieben.





