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59 Beiträge
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bernd-guzek
(@bernd-guzek)
Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 9
Topic starter  

"Mein Name ist Bernd und ich bin Angehöriger ...." ... wie sich ja durch das Buch unschwer erschließen lässt. Mehr zur Biografie findet sich hier, einfach mutig auf "" klicken und runterscrollen.

Wer seid Ihr?



   
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gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4364
 

@harley

Eigentlich jammert Trosinette nur rum, auf intellektuell sehr hohem und sprachlich durchaus amüsantem Niveau. Ist aber auch typisch für Alkoholiker. Dazu schreibe ich ihm später noch was. Muss erstmal kochen 🙂



   
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(@trosinette)
Mitglied
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 550
 

@gaby_guzek

Dein Termin bei Herrn Terdues ist am 10.8 umd 13.00 Uhr. 

Ah ja. Ein kleiner Schritt für Gaby und ein Meilenstein für Herrn Schneider. Die Wege des Herrn sind unergründlich und jetzt gibt es für mich kein Zurück mehr. Den Termin habe ich notiert und ich werde den Termin wahrnehmen,  dass ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Herrn Terdues kündigt mich dann sicherlich gleich bei der AA-Gruppe an die sich bei mir um die Ecke jeden Freitag trifft und vermittelt mir ein Therapie.

Sofern man nicht einen Versicherungsvertreter vor der Nase hat, kann es eben auch durchaus von Vorteil sein, wenn man nie gelernt hat nein zu sagen.

Dabei fällt mir noch ein, dass sich mein Saufdruck immer dann besonders hervortut, wenn ich etwas bewerkstelligt habe, vor dem ich mich mehr oder weniger unterschwellig gefürchtet habe - meist im Zusammenhang mit zwischenmenschlichen Begegnungen. Einen Termin beim Steuerberater schiebe ich auch schon seit 1 1/2 vor mir her. 

Mit freundlichen Grüßen
Schneider



   
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gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4364
 

@trosinette

Dein Beitrag ist natürlich witzig, sprachlich und intellektuell ansprechend. Am Ende ist es aber immer noch das, was für Alkoholiker so typisch ist. Gejammere.

Die anderen sind Schuld ("ich bin zu gut für diese Welt, habe immer nur gesoffen, wegen der anderen") und die Verantwortung für Dich selbst willst Du auch nicht übernehmen (andere machen für Dich die Termine).

Du hast jetzt original zwei Möglichkeiten: Du kriegst den Hintern hoch, beschließt, den Rest des Lebens anders zu verbringen, als intellektuell auf höchstem Niveau zu kontemplieren, warum Du ja unbedingt saufen musst, gehst zur Suchtberatungsstelle (den Termin habe ich deshalb ausgemacht, weil ich Dich damit herausfordere, ich will sehen, ob das alles doch am Ende nur Gelaber ist mit dem "ich gehe dann auch") und gehst die nächsten konkreten Schritte an. Und zwar selber. Was zu tun ist, weißt Du und sagt Dir auch noch mal Herr Terdues.

Oder aber, der Leidensdruck ist noch nicht groß genug, der Verlust der Lebensqualität noch nicht ausreichend. Dann hast Du eben noch nicht ausgetrunken.

Ich wünsche gute Entscheidungen und einen Ruck!



   
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gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4364
 
Verfasst von: @thomas-mueller

Andererseits, ich möchte nicht "Trocken" werden, ich trinke seit über 40 Jahren in großen Mengen Bier, aber auf Null? UNDENKBAR! Lieber verabschiede ich mich von dieser Kack-Welt ?

Das ist dann ein Problem. Wenn Du nicht aufhören willst, wie soll es dann funktionieren, wer soll denn aufhören zu saufen, außer Dir? Kontrolliert trinken ist eine Schimäre, sie funktioniert nicht.

Entweder, Du änderst was - oder warte halt auf noch deutlichere Signale Deine Körpers, etwa eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (diese Schmerzen haben schon so manchen Alkoholiker zur Raison gebracht, man gönnt sie seinem ärgsten Feind nicht) oder rutsche weiter ab in die Depression ("Kack Welt" oder "alles macht nur noch mit Bier Spaß" sind doch sehr klare Ansagen).

Ich kann Dir nur eines von mir berichten: Das Leben wird ohne Alkohol (und zwar ganz ohne!) viel schöner und glücklicher. Dass es anders ist und Dir der Schlüssel zum Glück fehlt, wenn Du nicht mehr trinkst, das flüstert Dir nur das Suchtgedächtnis ein. Das ist Unsinn.

Auch Dir würde ich mal ganz dringend einen Termin bei der Suchtberatung ans Herz legen wollen. Und beim Arzt. Denn über eine so lange Zeit solcher Konsum hinterlässt an der Leber doch schon mal seine Spuren.

Du stehst noch sehr am Anfang, aber das muss nichts heißen. Im Moment bist Du noch im "Wasch mich aber mach mich nicht nass"-Stadium. Geh zur Suchtberatung, sprich mit Profis

Alles Gute!



   
2
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(@thomas-mueller)
Mitglied
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 6
 

@gaby_guzek

Danke 🙂



   
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(@karmen_)
Mitglied
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 38
 

@gaby_guzek - damit wäre alles gesagt.

Mit unseren zahnärztlichen Patienten machen wir es übrigens genau so - wir rufen die chirurgischen Kollegen an und machen für unsere Pappenheimer die Termine aus. (Ja, ich bin Zahnäztin :-))

Du kannst leider das eine mit dem anderen nicht vergleichen, denn der Chirurg braucht nur Deine Einverständnis, Deine Anwesenheit und Deinen Mund.

Der Entzug braucht DICH voll und ganz.
Damit ist auch Deine Entscheidung, Dein Commitment, Dein Versprechen Dir gegenüber gemeint.

Das kann Deine Frau nicht für Dich herbeitelefonieren. Und nebenbei gesagt, sollte sie das auch auf keinen Fall machen. Damit würde sie sich nämlich in eine Helfer-Position begeben.
Das ist No-Go-Area.



   
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 5128
 

Hallo, ich bin GelbeForum-Leser, keine Schreibberechtigung dort.
Gaby, mir haben deine Inhalte, das Probekapitel, spontan gleich sehr gut gefallen, das scheint alles genau auf den Punkt, kein blabla, und der Ansatz, daß Alkoholismus auch eine starke körperliche Komponente, Mangelversorgung mit bestimmten Substanzen, haben könnte, scheint mir interessant und plausibel.

Meine Situation ist vermutlich atypisch... zumindest auf den ersten Blick: ich habe nicht das geringste Alkohol-Thema. Dennoch... aus irgendeinem Grund bin ich ziemlich angezogen von dem Thema Alkoholismus, oder Sucht. Ich bin vielleicht Alkoholiker, oder Süchtiger, in dem Sinne als es mir viel Spaß machen würde, exzessiv zu konsumieren, Alkohol, Drogen (Entertainment, Essen, Nikotin, Sex, ...), vor allem Süßigkeiten, aber ich mach´s eben vorsichtshalber nicht.

Ich schreibe, weil ich vielleicht grade auf eine Einsicht gestoßen bin: mir scheint jetzt, daß das, was die AA immer haben, stimmt: also... man sucht Erfüllung. Den Kick, den Dopamin-Kick, die Befriedigung. Aber Erfüllung und Befriedigung stellt sich letztlich nur ein, indem man von... nenn´s Gott, nenn es den Großen Geist, den Großen Manitu, das Große Unbekannte... wenn man davon erfüllt ist.
Bin letztens auf das Thema Geisterbeschwörung gestoßen... ja... im Zusammenhang damit... kam ich dann letztlich auf diese Betrachtungen.

Das ist gewißlich eine wieder mal Kränkung des Souveräns... aber ich bin zu dem Schluß gekommen, daß die uns (mir) gemäße Haltung die der... Kapitulation ist: ich vermag nichts, ich bin hilflos, was geschieht, geschieht durch das Wirken des Großen Geistes.
Interessante Vokabeln: Kapitulation... rock-bottom... das ist auch ein Zustand, der vom Süchtigen gesucht wird, angestrebt wird... unweigerlich läuft alles, was er tut, auf diesen Punkt zu, insgeheim weiß er das die ganze Zeit, daß er diese Erfahrung sucht: was passiert, wenn ich am rock-bottom aufschlage: was bleibt dann eigentlich? Eine weitere Vokabel also (da ich von "Geisterbeschwörung" sprach): "Dämon", auch oft im Zusammenhang mit Sucht genannt.

Ok... keinerlei religiöse Propaganda... habe ich immer abgelehnt. Nur Gedanken, Eindrücke... Erfahrungen; sehr verblüffende Erfahrungen für mich als Westler, Rationalisten, aus Bereich Wissenschaft. "humbling" ein englisches Wort, das mir da in den Sinn kommt. "humbling" ja auch die typische Erfahrung des Süchtigen, wenn er an den Punkt kommt, wo er sich eingestehen muß, daß er ultimativ machtlos ist, daß nichts von dem, was er versucht, funktioniert, daß alles, was er versucht, scheitert. An dem Punkt kann man alternative Ansätze probieren.

Viele Grüße, und gute Erfolge wünscht
antonio



   
3
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gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4364
 

Willkommen, Antonio,

ich musste Dein Posting wirklich zweimal lesen. Es ist so .. anders. Wild irgendwie. Spannend. Was lese ich da heraus? Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege. In Dir schlummert Hedonismus in alle Richtungen - Du versagst ihn Dir aber. Trinkst nicht, keine Drogen und alles andere? Bist aber genau damit eben nicht glücklich? Würdest all das gerne "ausleben", untersagst es Dir aber? Und bist auf der Suche nach der Lösung glücklich zu werden, auch ohne den Dopaminkick, den Hedonismus? War das so richtig?
Viele Grüße

Gaby



   
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 5128
 

Hallo Gaby,
das ist lustig (für mich), wie das bei dir ankommt... natürlich kann man das so lesen, schätze ich: daß ich gerne in hedonistischer Weise vieles ausleben würde. Aber ich dachte, es wäre klar, was ich sagen wollte: daß diese (wenn man so will, hedonistischen) Ansätze, Befriedigung, Erfüllung, "kick" zu finden, nicht funktionieren, weil sie letztlich nicht erfüllend sind. Erfüllung, so meine neue putative Einsicht, findet man eben letztlich nur in... jetzt wieder religiös konnotierte Vokabeln... also sagen wir einfach in Hingabe an Gott.

Also bitte... nichts, gar nichts gegen Vergnügungen, im Gegenteil. Aber sie sind keine letztliche Erfüllung, und mir scheint, der Süchtige betreibt die Vergnügungen in diesem Sinne: im Versuch, dadurch letztliche Erfüllung zu erleben. Da dies nicht funktionieren kann, muß er die Dosis immer weiter steigern, bis die Selbstzerstörung dem Experiment ein natürliches Ende setzt. Dann kann er andere Erfüllung suchen, vermutlich in "Großer Manitu" oder so.

Ich versage mir ja Vergnügungen nicht, hab sie nur nie bis ins äußerste Extrem getrieben; aber die Frage war wohl genau so da: ja wohin soll das führen, werde ich letztliche Befriedigung finden, wenn ich´s noch extremer mache... daher wohl Interesse am Suchtthema, was für Erfahrungen machen denn also die, die´s ins Extrem treiben (interessanterweise machen die ja anscheinend genau die Erfahrung, die ich sage: rock-bottom, dann was Spirituelles).

Insofern dachte ich, mein posting wäre soweit nachvollziehbar gewesen. Danke der Nachfrage, ich hoffe, es ist jetzt verständlicher? Gerne ggf. auf Nachfrage mehr...
Vielleicht in Kurzform: der Mensch sucht Erfüllung, findet nach manchen Irrwegen, daß im Materiellen keine letztliche Erfüllung liegt, und wendet sich einem spirituellen Ansatz zu... ich glaub, das wollte ich sagen. Man kann die Irrwege ja auch als Gedankenexperiment, oder per Beobachtung anderer, machen statt der wirklichen Erfahrungen, in diesem Sinne hab ich eben kein Alkohol-Thema, fühle mich aber der Thematik nahe, die Thematik lautet vielleicht: wie finde ich Erfüllung. Man beobachtet doch gerne Grenzgänger und was für Erfahrungen sie, vielleicht stellvertretend für viele andere, machen. Ich trinke sozusagen stellvertretend durch Alkoholiker ha ha... (eine ganz andere Art Ko-Alkoholismus ha ha... ein Ko-Alkoholiker, der das Verhalten des Trinkers gutheißt statt das "Problem" lösen zu wollen... ich hoffe, solche Gedanken sind jetzt nicht zu unangemessen für ein solches Forum... ist nur Denken ins Freie hinein). Ah und ich schrieb das deswegen, weil die AA ja anscheinend keine gute Erfolgsquote haben, aber mir scheint der Aspekt bei denen mit dem Spirituellen jetzt doch plausibel, das ist eine neue Einsicht für mich... kann auch irgendwie irrelevant sein, wenn körperlich orientierte Ansätze, wie von dir, besser funktionieren...



   
1
AntwortZitat
gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4364
 

@trosinette

Moin! Ich wollte mal horchen, wie es so geht ... hat sich was verändernt? Termin bei der Suchtberatung?

Beste Grüße!



   
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