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Hallo zusammen,
ich geselle mich hier in diesem Forum dazu, denn heute ist der 4. Tag an dem ich keinen Alkohol getrunken habe. Vorhin habe ich mir auch das bUch Alkohol ade bestellt.
Kurz zu mir…ich habe ungefähr jeden Tag 1 Flasche Wein getrunken, auch ab und zu 1-2 Gläser Sekt in der Badewanne. Geschätzt trinke ich inzwischen ca. 15 Jahre.
Bier habe ich selten getrunken weil es mir nicht schmeckt und hochprozentiges auch eher nur selten mal ein kleines Glas.
Wein war so mein Getränk. Hat mir immer gut geschmeckt, schick in nem schönen Glas, aber leider mit Alkohol. Wein ohne Alkohol habe ich auch versucht, aber der ist wie Traubensaft und für mich wegen Fruktoseintoleranz recht unbekömmlich.
Nun steht aber meine Gesundheit auf dem Spiel wo der Alkohol vermutlich eine große Rolle spielt.
Deshalb habe ich mich vor 4 Tagen entschieden, keinen Alkohol mehr zu trinken. Beim Stöbern was ich für meine Gesundheit Gutes tun kann bin ich auf das oben genannte Buch gestoßen und habe es mir bestellt und auch die Homepage besucht. Da bin ich dann auf dieses Forum gestoßen.
Gegenseitiger Austausch kann sicher helfen weiter Tag für Tag keinen Alkohol mehr zu trinken und der Sucht stand zu halten.
Ich habe es schon öfter geschafft mal ein paar Tage keinen Alkohol zu trinken. Auch sogar schon mehrere Wochen. Aber letztendlich bin ich immer wieder rückfällig geworden.
Nun habe ich das Ziel gar keinen Alkohol mehr zu trinken und hoffe, meine Gesundheit wieder auf Vordermann bringen zu können.
70 Tage 🤟
Und mir geht es gut. Ich kümmere mich gut um meine Gesundheit. Die wurde jahrelang mit Füßen getreten.
NEMs nehme ich immer noch, aber abgewandelt und individuell auf mich abgestimmt. Insbesondere der Darm ist bei mir im Fokus. Da ist auch die Ursache für vieles andere zu finden, wie die Intoleranzen, Allergien und auch stiller Reflux. Da arbeite ich dran dies alles in den Griff zu bekommen. Jedenfalls steht meine Gesundheit derzeit an erster Stelle. Da hoffe ich auch, dass sich mit der Zeit noch einiges verbessert.
Bin viel draußen und sorge für genug Bewegung. Auch leichte und gesunde Ernährung. Im Prinzip kann ich sagen, dass ich meinen kompletten Lebensstil geändert habe. Ich übe mich täglich in Achtsamkeit und mache Atemübungen, autogenes Training und Meditation. Zucker vermeiden, natürlich alkoholfreie Getränke. Am meisten einfach stilles Wasser. Ich meide auch Kohlensäurehaltige Getränke. Ich versuche auch genug Pausen und Ruhe im Alltag einzubauen.
Alles in allem sehe ich das als ganzheitliche Veränderungen und auch Wellness und Beauty kommen nicht zu kurz.
Wenn ich dran denke in welcher Ausgangsposition ich noch vor 69 Tagen war. Unfassbar. Traurig. Da möchte ich niemals wieder hin.
Wenn ich mich jetzt betrachte ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. 🦋🌸🌞
Mit Motivation und Power gehts langsam aber sicher in Richtung 💯 Tage 🪷😀
@soberrebel danke das kann man laut sagen 😀
10 Wochen nüchtern und 7 kg leichter 🙋♀️ das ist doch mal was Genaues 😎
Alles entwickelt sich positiv.
Heute ist ein hektischer Tag und vieles funktioniert im Job nicht. Aber ich bin ruhig und überlegt und eins nach dem anderen läuft wieder. Ohne Panik und ohne Aufstand. Das geht nur mit klaren Kopf.
Früher in der Alk-Zeit hätte ich heute die Krise gekriegt und wäre den Tränen nahe. Heute fallen mir die tollsten Lösungsideen ein. Der Tag hat’s in sich, aber nun reicht‘s auch mal mit den kleinen Widrigkeiten 🤪
Jedenfalls bin ich ausgeglichen, bin so richtig bei mir, bin fit und gut drauf.
Ich fasse es nicht. Der Weinzombie meldet sich ganz leise und unauffällig. Warum? Wir machen am Wochenende einen Trip mit dem Wohnmobil. Hab da bisschen geschaut wohin es gehen könnte. Habe gemütlich vor mich hin gestöbert und einen kleinen Campingplatz in ner Weinregion entdeckt. Da war dann ein Bild mit ner Flasche Wein und einem Glas. Das hat mich gestern gar nicht gestört. Und wir haben uns entschieden heute nach Job dahin zu fahren.
Aber heute, also jetzt auf der Arbeit, denke ich die ganze Zeit an dieses Bild. Diese Flasche mit dem Glas. Ich kann förmlich den Wein schmecken und riechen.
Es macht mich schon nachdenklich. Mir geht’s super und fühle mich pudelwohl. Und wie aus dem Nichts sind solche Gedanken da. Jetzt im Job trinke ich eh nur Wasser oder Tee. Auch am Wochenende dann auf diesem Campingplatz werde ich keinen Wein trinken. Ich war noch nie 10 Wochen nüchtern und meine Gesundheit fängt an sich zu erholen. Das setze ich nicht leichtfertig aufs Spiel. Aber die Gedanken sind da. Gaba und Traubenzucker habe ich griffbereit dabei. Ablenkung im Job ist ja auch da.
Ich lerne immer wieder, dass ich ständig darauf gefasst sein muss, dass der Weinzombie anklopft 🤯😡
@schukat Hallo Schukat! Du hast schon schlimmere Momente mit diesem Zombie vor der Tür gemeistert und er wird Dir auch während deines Kurztrips nicht’s anhaben. Lass ihn doch auf einer Autobahnraststätte stehen damit Ruhe herrscht!❌🛑 🚧. Wünsche Dir ein sonniges Wochenende⛱️. Wir bleiben am Ball! L.G. Mina🌿
@schukat Liebe Schukat! Das kenne ich auch nur zu gut. Die genussvollen Momente beim Lieblingsitaliener, am Meer, in der Weinregion, gemütliche Sonntagabende & Co. Ich glaube aber, ist ganz ganz normal. Schliesslich gibt es ja auch sehr schöne Erinnerungen mit Alk, nicht nur die grausamen Episoden, die wir uns ja zurecht hier immer wieder hervorholen. Wieso sollten diese Erinnerungen sich auf einmal nicht mehr in unser Hirn schleichen und sich auflösen?
Deshalb brauchen wir Strategien, damit wir damit umgehen können. Deine spontane Idee, eine Situation möglicherweise vorerst zu meiden, weil Du Dir nicht sicher bist, finde ich völlig angemessen. Du kannst Dich Schritt für Schritt, in Deinem Takt, einer solchen Gefahr nähern. Nachher wirst Du froh sein. Und stolz, wenn Du die Situation dann irgendwann gemeistert hast. Es wird kein grosses Drama entstanden sein, die Tage waren trotzdem genussvoll und gemütlich und die Weinberge sind auch ohne Verkostung wunderschön.
Für mich steckt in diesen kleinen, aber feinen "Weinerinnerungen" die grösste Rückfallgefahr. Inzwischen besuche ich meinen Lieblingsitaliener und auch die Cocktailbar am Meer wieder. Ein wichtiges Helferlein war mein Leben so bunt zu gestalten, dass ich in solchen Situationen keinen Verzicht spüre. Schlimmer noch, mich bemitleide, weil ich nun keinen Wein o.ä. trinken darf. Da hilft mir mal ein schickes Outfit, das nur nüchtern richtig was her macht, eine gute und genussvolle meditative Viertelstunde an einem naturschönen Ort tut es aber auch. Wir diesbezüglich haben ja alle versteckte Ressourcen, die es wieder zu animieren gilt. Ich finde aber, man muss es auch spüren! Die Auseinandersetzung mit dem Alkohol darf nicht nur auf intellektueller Ebene stattfinden. Und von diesem Gespür hast Du Dir ja schon eine Menge zurückerobert!
Du machst das schon! Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, Birgitta
@b
@mina ich habe mich wunderbar abgelenkt und habe mir Schuhe 🥿 bestellt 😂 auf jeden Fall nüchtern bleiben ist das wichtigste, koste es was es wolle… 😎ähm es kostet 2 Paar Schuhe. Kein Gedanke mehr an Wein, nur Vorfreude auf die Schuhe. 🥹☺️





