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Hallo
Mein Name ist Ramona, 33 Jahre alt und hatte immer drei bis viermal in der Woche bis zum geht nicht mehr getrunken. Vor 2 Jahren hatte ich das Rauchen aufgegeben, danach kam das mit Alkohol. Habe immer nach Feierabend getrunken und bei Freunden. Irgendwann landete ich mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus und war vom Kopf her eigentlich nicht eingeschränkt. Der Arzt meinte damals, bei so viel Promille müsste ich eigentlich lallen oder durcheinander sein. Aber das war ich nicht und der Arzt sagte, dass man das echt merke, dass ich regelmäßig trank. Habe dann auch paar Wochen Pause gemacht und dann wieder angefangen. Das Problem ist auch, dass ich viel mit trinken übertreibe und keine Pause machte. Meine leibliche Mutter hatte alkohol getrunken, wo sie mit mir schwanger war. Ob es daran liegt, das ich an der Sucht neige? Ich habe den ersten Schritt gemacht und habe mein Hausarzt erzählt, dass ich öfters trinke und ich damit aufhören will. Gehe auch regelmäßig zur Suchtberatung und bald mache ich eine ambulante Therapie. Ich bin nun seit 15 Tagen alkohfrei und hoffe, dass es so bleibt. Sorry wegen den langen Text, aber das wollte ich mal loswerden.
Auf gute 24 h
Jetzt steht der langweiligste Wochenende an. Habe aber was zum Ablenken mit genommen. Wollte das Buch Sebastian Fitzek das Kalendermädchen lesen und mein Tablet habe ich auch mit. Habe paar Konzentrationsspiele runter geladen , damit kann ich mich auch beschäftigen. Es ist gut, wenn ich beschäftigt bin und nicht auf dumme Gedanken komme. Gleich Abendbrot und danach wars für heute. Habe zurzeit keinen Gedanken und Verlangen nach Alkohol. Auf gute 24 h
Du machst das echt super, weiter so! Ich wünsche dir ein schönes Wochenende 🌸
Klasse! Wirklich, du machst es echt super! Sei stolz auf dich. Wir Alle müssen diesen Weg gehen, weil wir den Sch...Alkohol los werden wollen. Die Wege sind für Jeden von uns einzigartig. Hätte ich Gabi nicht im Netz gefunden, ihre Bücher, dieses wundervolle Forum und die NEMs, ich glaube nicht, dass ich es bis hier her allein geschafft hätte. Heute stand ich im Edeka vor "meinem" ehemaligen Weinregal. Kein Verlangen, aber Wut und Traurigkeit, dass ich dieser Droge so viel Macht über mein Leben gegeben habe. Wahrscheinlich haben sich einige Kunden gewundert, als ich dem Regal den Mittelfinger zeigte und knurrte:"du kannst mich mal."
Das war irgendwie heute wieder so ein Mini Meilenstein. War ein schwerer Tag, viel Stress und Ärger und trotzdem konnte ich ohne Schmacht vorm Weinregal stehen. Wut, finde ich, ist erlaubt. Und ein Schoko Sahnepudding, Danach aufs Trampolin, Restwut verhüpfen und jetzt liege ich in der Badewanne mit einer Rosenbadebombe😁🥰.
Genieß dein faules Wochenende. Ich lese gerade Nora Roberts, ich weiß, nicht besonders anspruchsvoll, aber spannend😁🥰
Kein Verlangen, aber Wut und Traurigkeit, dass ich dieser Droge so viel Macht über mein Leben gegeben habe.
So geht es mir auch immer wieder mal. Ich betrauere die nutzlos vertrunkene Zeit, die Peinlichkeiten und ungenutzten Chancen. Auch die Umstände, die mich in diesen unsäglichen Kreislauf getrieben haben und denen ich offensichtlich wenig entgegenzusetzen hatte.
Ich glaube hier kann der Prozess der Selbstannahme, des Selbstverzeihens und Vergebens beginnen. Wir können in eine Art Kapitulation gehen und lernen "das was ist und war" zu erkennen und anzunehmen.
Damit entsteht ein Wendepunkt, an dem wir die Haltung unserem Leben und Schicksal gegenüber wahrhaft ändern können. Von der Opferrolle in die Macherrolle wechseln, uns ausprobieren, neu entdecken und reifen können.
Für mich ist dies der Punkt, an dem Freiheit entsteht... und Zuversicht!
@bantumi ja bin auch stolz auf mich. Du kannst es auch sein. Nicht jeder kann einfach beim Weinregal stehen. Aber du hast es geschafft ohne was davon zu kaufen. Respekt.
Ich vermeide diese Abteilungen erstmal.
Hatte letzte Nacht einen komischen Traum gehabt, was auch mit Alkohol zu tun hatte. War ein komisches Gefühl heute morgen wo ich aufgestanden bin. Aber es verflog auch schnell. Habe nachher einen Spaziergang mit Begleitung. Nächste Woche darf ich nur Begleitung raus und danach alleine. Sonst habe keinen Verlangen oder sonstiges. Werde mich ein wenig entspannen und bisschen lesen.
@monabefreite007 Liebe Mona, ich hatte auch mal so einen merkwürdigen Traum. In dem hatte ich getrunken und der war so real, dass ich am nächsten Morgen mit Panik wach geworden bin und in meinem Versteck nachgeschaut habe und einen Alkoholtest gemacht habe. War alles negativ und da war ich echt erleichtert. Seit ich meine Schlaf Hypnose mache, Träume ich nicht mehr, oder kann mich zumindest nicht daran erinnern.Das ist für mich wahnsinnig erholsam.Wenn ich die nicht mache schlafe ich zwar auch, aber Träume und meine Gedanken kreisen.
Wüsche Dir ein erholsames Wochenende.
Du machst das echt klasse 👍.
Liebe Grüße
Lea
Hey oh, denke dass es normal ist, davon zu träumen. Bei mir ist das wieder verflogen. Danke schön. Ich möchte und will auch keinen Alkohol mehr. Es macht einem kaputt. Du machst es auch ganz toll.
Ich glaube, der Körper und auch die Seele müssen Einiges aufarbeiten. Ich träume sowas auch manchmal. Ich drücke dich 🤗





