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Hi an Alle,
bin 43 Jahre alt und habe mit 13 Jahren angefangen zutrinken. Damals nur die Wochenenden und immer Komasaufen. Mit 18 Jahren habe ich angefangen täglich ein paar Bier zutrinken. Seitdem gibt es kaum einen Tag an dem ich nicht getrunken habe, aber wirklich betrunken bin ich selten.
Mich nervt die Abhängigkeit, das ich abends früh ko bin und schlecht schlafe. Allerdings mag ich den Geschmack und die Geselligkeit.
Ich wollte dieses Jahr einen Dry January durchziehen. Auch um etwas abzunehmen, da wenn ich etwas getrunken habe, oft völlig unkontrolliert alles in mich hineinstopfe. Zur Motivation habe ich mir vor einerWoche das Buch gekauft und mir auch die meisten beschriebenen Nährstoffe bestellt. Diese kommen vermutlich am Montag oder Dienstag.
Bisher habe ich den Monat durchgehalten. Meine Gedanken drehen sich andauernd um den Alkohol, Ich fühle mich oft leer, gestresst, nervös und bin manchmal recht aggressiv in meinen Antworten.
Ich werde versuchen möglichst lange durchzuhalten, aber für immer weiß ich nicht. Ich war lange Kettenraucher, aber mochte es nie und habe auch nie einen Vorteil im Rauchen gesehen. Es war einfach nur Sucht. Beim Alkohol sehe ich etwas anders, aber vermutlich werde ich den Alk irgendwann lassen müssen, da ich es nie schaffe nur ein Bier zutrinken.
Liebe Grüße
Chris
@chris1979 Herzlich willkommen und viel Erfolg. Du schreibst ...
und mir auch die meisten beschriebenen Nährstoffe bestellt.
Welche hast Du denn weggelassen? Für mich zB war GABA der Bringer, andere hier im Forum beschreiben andere Sachen, die ihnen geholfen haben.
Herzlich Willkommen hier und Glückwunsch zum Entschluss, den Alk (jedenfalls mal vorerst) stehen zu lassen.
Ich hoffe, das Buch hat Dir erklären können, warum Du Dich so fühlst, wie Du Dich fühlst. Das sind ja geradezu "klassische" Begleiterscheinungen nach so langem Alkoholmissbrauch.
Freuen würde ich mich, wenn auch Dir die Nährstoffe Unterstützung geben, lass doch bitte dann gerne von Dir hören, wenn Du damit angefangen hast.
Einen Vorschlag hätte ich. Meiner Meinung nach ist ein Monat sehr kurz ("Dry January"). Andererseits ist dieses "ich guck mal, wie lange ich es schaffe" geradezu eine Garantie für einen (baldigen) Rückfall.
Wie wäre es, wenn Du mit Dir vorerst mal drei Monate vereinbarst? Das ist nämlich so die Zeit, die die Hirnchemie braucht, um sich halbwegs wieder gerade zu ruckeln. Dann wird es Dir auch möglich sein zu spüren, wie wunderbar ein abstinentes Leben eigentlich ist. Und das wiederum kann Montivation sein, dann auch weiter dabei zu bleiben.
Ansonsten würde ich Dir noch ein weiteres, sehr schönes Buch ans Herz legen wollen: "Vom unerwarteten Vergnügen, nüchtern zu sein" von Catherine Gray. Das ist auch eine "Sozialtrinkerin" gewesen, sehr ähnliches Trinkmuster wie Du. Sie beschreibt ihren Weg hinaus und wie es hier ohne Alk geht. Sie ist ehemalige Cosmopolitan-Journalistin, das Buch ist auch ein Lesegenuss.
Fühl Dich wohl bei uns, schön, dass Du da bist!
Viele Grüße
Gaby
Danke für Eure schnellen Kommentare.
Ich denke ich habe alles an Nährstoffen für den 2.Monat gekauft und das meiste was es in Tabletten Form gibt, auch Gaba.
Ich habe morgen meinen 1.Arbeitstag in einem neuen Betrieb und will mich nicht mit lauter Pulver stressen. Zudem werde ich zur Einarbeitung immer jemand neben mir haben und das wäre mir unangenehm.
Den Buchtipp und das mit den 3 Monaten nehme ich gerne an. Dann hätte ich vermutlich auch mein Idealgewicht 😉
Liebe Grüße
Chris
Habe meinen Text gerade überflogen und ziemlich viele Rechtschreibfehler gefunden. Sorry dafür. Habe alles schnell ins Handy getippt. Bin übrigens auch erst 42 🙂
Sonst ein großes Lob für das Buch. Das hatte ich ganz vergessen. Für Leute die mit dem Rauchen aufhören wollen, kann ich „Für immer Nichtraucher! von Allen Carr empfehlen.
Von demselben Autor gibt es auch „Endlich ohne Alkohol“. Das Buch habe ich vor ein paar Jahren gelesen, aber es war nicht wirklich erfolgreich.
Liebe Grüße
Chris





