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Guten Tag, ich hoffe, es geht Euch gut; auch ich möchte mich vorstellen. Ich bin Kris, lebe in Lyon, bin 42 Jahre alt und habe eine brandgefährliche Beziehung zum Alkohol, die sich in den vergangenen Jahren stetig verschärft hat. Aufgehört habe ich schon mehrfach, aber das mit der Nachhaltigkeit ist in dieser Beziehung nicht so einfach. Ich will es wieder schaffen, weil ich die Nase voll habe. Motivation habe ich mir durch Bücher geholt, auch Gabys.
Gegen die anfangs einsetzende Nervosität werde ich zeitweilig Medikamente einsetzen.
Gaby, vielen Dank für Dein Buch - natürlich auch an Deinen Mann - und die sehr gewissenhafte Recherche.
Kris
Liebe Gemeine, Tag 1 ohne ist überstanden. Gehen wir den nächsten an. Offenbar lohnt es sich. Ein bisschen müde, aber es lässt sich aushalten. Ein schönes Wochenende Euch.
@kkopp schlaf Dich aus, Dein Körper wünscht sich Erholung... lass es dauern, so lange es dauert.
@cairni Danke,mir geht es gut. Ich bin auf der Arbeit; das bietet Struktur und Ablenkung
@kkopp Freut mich zu lesen. 😊 Mir tat es gerade am Anfang auch gut, beschäftigt zu sein und nicht nur rumzusitzen. Wünsche dir weiterhin alles Gute!
@rosine123 Gefühle kommen auch zurück. Meine Mittagspause habe ich schlafend auf einer Decke im Park verbracht, hatte sie aber auf den Ausgang einer Ameisenkolonie ausgebreitet. Es juckt noch immer 🤣
Uff, die letzte Nacht mit ohne Alkohol war seltsam. Die Träume so plastisch, dass ich sie auch noch lange nach dem Aufwachen aufschreiben könnte wie ein Drehbuch. Da wird offenbar reichlich nächtens verarbeitet. Sehen wir es positiv: Das muss wohl raus, blockieren bringt nichts. Geht ja auch gar nicht. Was sind Eure Erfahrungen? Liebe Grüße aus Frankreich
Ist normal. Nimmst Du die Folsäure extra? Folsäure beschert einem solche Träume (vor allem, wenn sie vorher gefehlt hat). So richtig mit Farben, Tönen ....
Im B-Komplex ist sie auch drin.
Passt. Bitte weitermachen!
Liebe Grüße
Gaby
@gaby_guzek Danke Gaby, Folsäure nehme ich nicht zusätzlich, B-vitamine schon. Ich denke es braucht Geduld. Wenn Rom nicht an einem Tag gebaut wurde, wird eine Abhängigkeit nicht binnen 72 abgebaut.
Guten Morgen und einen schönen Sonntag nach Deutschland. Sagt mal: Habt Ihr zu Beginn der Abstinenz auch ein Gehirn gehabt, das ständig auf Euch einplappert? Mein Oberstübchen quält mich in einer Tour mit völlig sinnlosen Fragen. Von der Sorte: "Werde ich ein anderer Mensch?" - "Warten wir doch mal ab". "Was halten andere von mir?" - "Das kann uns ggfs auch egal sein." "Wie stehe ich den Urlaub mit ohne Alkohol durch?" - "Aktuell bin ich auf Arbeit. Schauen wir mal".
Ich hoffe inständig, dass diese Dauer-Talkshow bald einen Sendeschluss findet. Das ist ja nervig.
Mir ging es ähnlich, aber nach einigen Wochen war nicht mehr nur das Dauerdenken, sondern sehr zielorientiertes Denken verstärkt, was ich dann wieder positiv fand. Ich dachte mir: Vielleicht zeigt dir das nur, dass dein Gehirn in deiner Alkohol-Zeit immer völlig betäubt und wie gelähmt war? Und jetzt wieder auf sein volles Potential zurückgreift? Daran musst du dich natürlich erst einmal gewöhnen. Wenn du aber auch nach Monaten noch das Gefühl hast, dass es nicht angenehmer wird, lass dich doch mal auf ADHS testen. ADHSler haben nämlich ein erhöhtes Risiko, an einer Substanzgebrauchsstörung zu erkranken.





