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Nun möchte ich mich auch einmal vorstellen. Seit einigen Tagen bin ich hier und lese eifrig mit, doch habe ich mir noch nicht die Zeit und Muse genommen mich vorzustellen. Aber jetzt ;).
ich bin 45 Jahre alt, Mutter zwei Teenies. Hier hat es mich durch Nathalie verschlagen, in deren Facebook-Gruppe ab und an mal NEMs andiskutiert werden und ein Verweis auf Gabys Buch doch hier und da Erwähnung findet.
Bei Nathalie bin ich Anfang Dezember gelandet, hatte auch anfangs ganz gut durchgehalten (3.12.-25.12.), aber dann kam die Weinhexe am 2. Weihnachtsfeiertag aus heiterem Himmel. Das ging dann wieder mal einige Tage ohne Wein, dann wieder mit bis ich nun vor 10 Tagen mir wieder das Stopp-Schild erteilt habe und hier gestrandet bin. Ich finde den NEM-Ansatz sehr nachvollziehbar, zumal ich sowieso dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüber bin und diese auch aus diversen anderen Gründen für mich ab und an nutze/genutzt habe. Das Buch lese ich auch momentan, sofern ich nicht zu müde dafür bin (was leider aktuell die absolute Katastrophe ist neben Arbeit, Kindern…) und Muse dafür habe.
Insgesamt achte ich sehr auf meine Ernährung und alleine aus diesen Erwägungen passt Alkohol eigentlich nicht in mein Leben. Aber es wurde auch einfach zu viel. Als Jugendliche und junge Erwachsene fand ich Alkohol total widerlich und abstoßend (oder das Verhalten derer, die es tranken ;)), erst mit fast 30 trank ich ab und an mal ein Glas mit meinem Mann zusammen. In den letzten Jahren wurde es immer mehr; abends „schön gemütlich“ während wir uns nett unterhielten. Das jedoch nun gefühlt täglich und mit steigender Menge, so dass es mir auch morgens wirklich nicht mehr gut ging. Teilweise fand ich das Fahren zur Arbeit quälend und immer häufiger auch die ersten Arbeitsstunden. Das möchte ich nicht mehr.
Mein Mann ist etwas betrübt darüber, aber damit muss er wohl nun zurecht kommen. Er trinkt jeden Tag seinen Wein, wenn auch nun etwas weniger an Menge.
Am meisten macht mir die Müdigkeit zu schaffen. Eigentlich bin ich ein sehr fokussierter Mensch, der sich auch lange konzentrieren kann. Das geht zwar momentan auch, solange ich beschäftigt bin, aber zu Hause bin ich permanent „kaputt „. Auch habe ich das Gefühl, ich bräuchte einfach mal Zeit und Ruhe für mich um mit dem ganzen Thema „rund“ zu kommen, aber das geht schlecht mit Kindern, Arbeit und Co. Also muss das irgendwie „nebenbei“ werden.
Ich habe auch über die Auslöser nachgedacht, wie es war, als ich inkonsequent am 26.12. und an einigen Januartagen wurde. Mehrmals war es so, dass es eigentlich für mich gefühlt gar keine Anzeichen gab. Es war einfach ein gemütliches Essen, mein Mann machte Rotwein auf und ich hörte mich sagen: „Heute nehme ich auch ein Glas.“ Naja, ist ja klar- ein Glas…Das seltsame daran war, dass ich eigentlich gar nicht so gerne Rotwein mag, ich mochte lieber Weißwein. Es war einfach dieser Anblick… Ganz verstehe ich das nicht.
So, nun ist der Text lang genug geworden.
Ich freue mich hier zu sein und hoffe, auf meinen nüchternen Weg, den ich vor Jahren hatte, wieder zurück zu kehren.
Katrin
@radieschen Herzlich willkommen und viel Erfolg. Rückfälle sind zum Lernen da ...
Liebe Katrin,
herzlich Willkommen hier, schön, dass auch Du den Weg hierher gefunden hast. Und: Glückwunsch zum neuen Anlauf.
Für mich hört sich das sehr danach an, als würde was an Deinem Schlaf nicht passen, kann das sein? Oder springst Du morgens erfrischt und erquickt aus dem Bett? Eher nicht, oder?
Der Schlüssel für so vieles und auch erfolgreiche, zufriedene Trockenheit liegt (auch, sehr) im Schlaf. Vielleicht bist Du bei dem Kapitel noch nicht, kommt im Buch auch noch.
Du wirst bestimmt vieles besser verstehen, wenn Du durch bist. Kinder und Job schlauchen, das kenne ich sehr gut (siehe das Vorwort zum Buch).
Vielleicht helfen Dir ja auch ein paar Nährstoffe auf die Füße.
Lass Dir Zeit, lies Dich gut ein und fühl Dich vor allem wohl hier
Viele Grüße
Gaby
Liebe Gaby,
danke für deine liebe Begrüßung. Tja, mit dem Schlaf: ich „messe“ ja meine Phasen nicht, daher weiß ich gar nicht, ob es richtig läuft.
Ich schlafe eigentlich gut ein und auch durch, so 7-8h. Als ich noch Alkohol trank, hatte ich auch dieses Aufwachen zwischen 2-3 Uhr mit Herzklopfen. Das ist alles weg. Trotzdem fühle ich mich morgens müde.
Die passenden NEMs bin ich noch am Austüfteln- soweit bin ich im Buch noch nicht.
Liebe Grüße!
@radieschen ich kenne das mit der müdigkeit und schlafe derzeit seeeeehr viel. und ich versuche viel draussen zu sein, auch abends. mache spaziergänge. beides hilft sehr. und ich will auch für mich sein, was mir gut tut. weiter viel kraft… du schaffst das.
Dankeschön fürs Mutmachen. Leider bin ich arbeitsmässig momentan total dolle eingespannt und so wird das nicht wirklich was mit den Spaziergängen 🙈. Aber nächste Woche scheint es etwas entspannter zu werden und bis dahin halte ich durch und freue mich schon darauf. Ich habe auch in einem anderen Post von dir gelesen, dass deine Müdigkeit besser geworden ist. Das freut mich 😃 und gibt mir Zuversicht ;).
Liebe Grüße!
@radieschen schöner Name 🙂
interessanter Weise war ich auch überzeugt, mich gesund zu ernähren und auch mir war bewusst, dass der Alkohol nicht dazu passt.
durch Alkohol ade fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass meine ach so gesunde Ernährung gar nicht bei mir ankam!!!
lies ruhig, vielleicht erlebst Du auch einen aha- Erlebnis!
und mit den Nems und volle VW kraft voraus kann es mit dem intensiven Wunsch es zu schaffen gut gelingen…
lies konsequent und in Ruhe
viel Spaß und schön dass Du da bist!
Vielen Dank für die nette Begrüßung.
Der Name war so eine spontane Eingebung. So ein zartes Pflänzchen, was dann eine wunderschön kräftige Wurzel mit toller Farbe entwickelt- so wie ich es mir für meine Nüchternheit wünsche ;).
Ja, ich lese… und die ganzen Gaby-Videos hatte ich auch vor Start hier schon geschaut. Da habe ich schon mal so eine Richtung bekommen.
Meine größte Schwierigkeit sind die Abende mit meinem lieben Mann, der sehr gerne zum Wein greift. Aber auch bei ihm tut sich was. Nachdem er erst sehr enttäuscht war, dass ich ihm beim Trinken keine Gesellschaft mehr leiste ( er hat es immer als ein gemeinsames Hobby angesehen), hat er diese Woche auch seinen Konsum etwas reduziert. An zwei Abenden hat er gar nichts getrunken, das ist dann sehr angenehm für mich, nicht ständig den Weinduft in der Nase zu haben. Obwohl der mir jetzt immer öfter eher unangenehm ist.
Ich freu mich jedenfalls hier zu sein!
Viele Grüße!





