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Hallo ich bin Co !
trinke und rauche nicht - habe mich aber in einem Menschen verliebt der sich zu Tode säuft ! natürlich hat er sich nicht so bei mir vorgestellt - sondern hat sich geschickt verkauft - alle meine Leidenschaften - gab er auch als seine Hobbys aus . Bis ich nach Monaten drauf kam was seine Leidenschaft ist …
wir hatten wirklich eine schöne Kennenlern Zeit . Aber wenn er nicht bei mir war - in seiner Wohnung - nach der Arbeit - da klang er so komisch - lallte wirres Zeug - das mich schon stutzig machte . Er konnte sich am nächsten morgen nicht mehr erinnern was er mir am Vorabend sagte .
Wenn ich ihn darauf ansprach log er das sich die Balken bogen.
Bis zum Tiefpunkt voriges Jahr - und da kam das wahre Alkoholproblem ans Tageslicht . Er hatte wieder mal ein Wochenende mit Alkohol und depri Phasen , die natürlich auch mit Selbsmordgedanken einhergehen . Ich sagte ihm am Telefon das es so nicht weitergehen konnte . Was für ihn Grund genug war weiter zu saufen .
Stunden später läutet das Handy- das Krankenhaus - Ihr Freund hatte einen Unfall mit dem Fahrrad - nicht ansprechbar - Kopf und Schulter Verletzungen !
Er hatte im hochstelligen Promillebereich einen Unfall und war nicht ansprechbar !!!!
ich dachte ja das es nun endlich mal klick machte - denn es war ja auch eine Strafe zu bezahlen - betrunken mit dem Fahrrad ist auch strafbar !
aber nein - geändert hat es nix - unzählige Termine bei Phsychologen und Mentaltrainer nahm er nicht wahr . Ich wollte immer nur helfen - seiner sucht endlich den Arschtritt zu geben - aber leider ….
Klick hat es inzwischen bei mir gemacht ! Ich will das neue Jahr nicht so weiter leben … eine Beziehung muss fließen- wenn sie ein Kampf ist dann lass sie ziehen…
ich versteh nicht warum ich nicht helfen kann - aber ich kann mich nicht aufopfern - ich bin Mama und berufstätig - und dieser scheiss Alkohol bestimmt unser Zusammenleben.
Liebe Grüße eure Co
weil niemand versteht das ich ihn nicht hängen lassen kann … ich warte ja immer bis das Fass überläuft - aber meine Toleranz Grenze hat anscheinend keine Grenze
Du bist so was von co-abhängig, liebe Cotina. Aber das weißt Du sicherlich mittlerweile. Im Prinzip ist Co-Abhängigkeit auch eine Art Sucht. Darf ich Dir vorschlagen, vielleicht hier professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen? Es gibt sowohl reale Selbsthilfegruppen für Angehörige als auch hast Du ja beispielsweise für Deinen Freund bereits Termine bei Psychotherapeuten und/oder einem Mentaltrainer ausgemacht. Da gehörst DU hin!
Wenn Du Dein eigenes Problem nicht angehst, endet das ganz böse. Und bitte: Denk an Deine Kinder. Die leiden auch unter der Situation, wenn sie "ihn" noch nie betrunken erlebt haben. Er dürfte ihnen sogar ziemlich wurscht sein. Aber sie haben ganz, ganz feine Antennen dafür, wie es Dir geht. Und das verheimlichst Du nicht, mach Dir nichts vor.
Kümmere Dich um DICH, bitte!
Liebe Grüße
Gaby
@mermaid danke 😂 das is so liab das du mich wach rütteln willst …
danke für den Tipp mit der 💩 😂
Umarmung zurück 🫶
@cotina übrigens hat meine beste Freundin mich vor ein paar Monaten gefragt, warum ich manchmal einfach einen Schritt zu Seite mache und ich habs ihr erklärt. Zuerst hatte sie einen Lachflash, dann hat sie drüber nachgedacht und dann hat sie angefangen, auf die Seite zu treten 😅
Ja Gaby danke - ich war schon dort und gehe wieder hin ! Danke
@cotina du wartest also, bis das Fass überläuft. Wirklich? Willst du das? Sehr gefährlich, denn du weißt ja nicht, wann wie wo wohin das Faß überläuft ... und es stimmt auch nicht, dass "niemand versteht", denn hier sind eine Menge Leute, die GENAU DAS, was du erlebst, sehr gut verstehen. Es teilweise selbst erlebt haben. Ich gehör dazu. Und ich habs gemacht. Auf AUS gestellt. Sehr spät. Fast zu spät. Und ich weiß, dass man glaubt, man stirbt. Die Liebe kann man nicht auf AUS stellen, das stimmt. Aber man kann trotzdem gehen. Trotz Liebe. WEGEN Liebe (der zu sich selbst nämlich, Selbstachtung). Ich hatte damals eine gute und kluge Therapeutin/Freundin, die mir sagte: "Es gibt ein Leben nach dem ...(Name einsetzen)" - Ich schüttelte den Kopf und konnte es nicht glauben, glaubte es nicht und war sehr böse auf sie, fühlte mich unverstanden. Und dann war es so. Es GAB ein Leben nach - und ein tausendmal besseres. - Keine Frage, dass es hart ist. Aber wenn du bei ihm bleibst, drehst du die Räder immer mehr und mehr leer durch und du bleibst in der Sch ... hängen ... ich schließ mich also Gaby und den anderen an: - Lauf! Rette dich. IHN rettest du nicht, so nicht, indem du bleibst und ihm weiter "hilfst", sicher nicht.
Ich hätte mal zwei Fragen für Dich. Die musst Du nicht mal hier "öffentlich" beantworten. Es sind wirklich auch nur Fragen, die Dich vielleicht ein wenig ins Nachdenken bringen können, sollte ich (auch nur teilweise) richtig liegen.
a) Kann es vielleicht sein, dass es nicht ganz stimmt, was Du über seine Mutter schreibst? Dass sie sich nicht für ihren Sohn interessiert? Sondern dass es vielmehr so ist, dass sie sich abgrenzt. Dass sie das tut, was Du dringend tun müsstest? Weil sie vielleicht selber bis zum Kaputtgehen in die Situation verwickelt war? Es ist selten, dass Mütter sich einen Dreck scheren. Meist steckt bei Alkoholikern da was ganz anderes hinter. Wenn das eventuell stimmen könnte, sollte Dir das eine dringende Warnung sein. Dahingehend, dass ihm nicht zu helfen ist, es hat offenbar dann schon mal jemand versucht. Wie gesagt, ich spekuliere.
b) Kann es sein, dass Du in Wirklichkeit nicht (nur) ihn liebst - sondern vielmehr das Gefühl, gebraucht zu werden? Das ist nämlich häufig der Kern der Co-Abhängigkeit und das "drogenhafte" daran. Die Sucht, gebraucht zu werden. Denn auch das verschafft einem einen Glücks-Kick.
Denn wenn ich mir so durchlese, was der Euch (Dir) schon alles so geboten hat, wäre eigentlich die normale Reaktion (gerade nach einer doch relativ kurzen Beziehungszeit) den Typ einfach an die frische Luft zu setzen. Und dass Ihr wegen des Alks nicht mal - wie normale Paare - ein paar Tage auswärts verbringen könnt oder ins Kino, äh, hallo? Wie gesagt, wenn da nicht noch was anderes hinter stecken würde, würde jede andere ihm ziemlich zügig zeigen, wo der Maurer das Loch gelassen hat.
Sind alles nur Gedanken, Spekulationen. Und ich kann völlig falsch liegen.
Liebe Grüße
Gaby
niemand versteht das ich ihn nicht hängen lassen kann … ich warte ja immer bis das Fass überläuft - aber meine Toleranz Grenze hat anscheinend keine Grenze 😩
@cotina Mich erinnert das stark eine andere Art von Abhängigkeit, das Helfersyndrom. Bei dem hat die helfende Person auch das Gefühl, einen Hilfsbedürftigen in keinem Fall allein zu lassen, gar ihn zu verlassen. Die helfende Person zieht aus dieser Abhängigkeit das sehr starke Gefühl, gebraucht zu werden. Das aber tut sie im übermaß.
Ich habe das professionell erleben dürfen. Resultat war, dass weder dem Helfenden noch dem Hilfsbedürtigen damit gedient ist.
liebe Gabi - sorry - ich hatte keine Kraft zu antworten .
Nein - seine mutter - will mit alledem nix zu tun haben - sie haben ganz ein komisches Verhältnis.kaum Kontakt . Wenn wir ab und zu bei ihr waren wurde nur von den alten Zeiten geredet . Ich denke sie weiß gar nicht was mit ihrem Sohn eigentlich los ist .
Ich kenne mich bei meinem Gefühlschaos selbst nicht mehr aus .
Seit lieb gegrüßt 🍀 danke für alles





