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Guten Abend, bin eine Frau von 58 Jahren. Kinderlos und Single. Mit dem Alkohol habe ich wie so viele schon als Jugendliche Kontakt gehabt. Bin eine unsichere und schüchterne Junge Frau gewesen und der Alkohol hat mir vermeintlich,wusste ich natürlich damals noch nicht Stabilität verschafft. Für mich gehörte der Wein zu meinem Leben. Aber in Momenten machte ich mir auch große Sorgen. Ich habe seit frühester Kindheit Depressionen und habe mich somit selbst therapiert. Das ging viele Jahre gut. Die letzten 5 Jahre habe ich jeden Abend eine Flasche Wein getrunken, am Wochenende mehr. Es geht mir jetzt sehr schlecht mit dem Konsum. Habe vor 49 Tagen aufgehört. Letzte Woche an 3 Tagen was getrunken, aber es hat sich einfach nur schlecht angefühlt. Ich vertrage das Zeugs nicht mehr. Hat jemand eine gute Beratungsstelle in Hamburg an der Hand? Würde mich sehr freuen. Liebe Grüße C.
@cocomoloco Herzlich willkommen. Kennst du schon das Konzept "Alkohol adé", um das es hier geht? Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg!
Hallo Cocomoloco,
Willkommen in der Community und viel Erfolg bei dem Weg in die Abstinenz.
Ich habe in Hamburg gute Erfahrungen gemacht mit dem STZ, es hat Beratungsstellen in Harburg, Hummelsbüttel und Barmbek: Link entfernt
Termine sind relativ schnell zu bekommen, zunächst gibt es ein Gespräch zum Kennenlernen und um den Bedarf abzuklären. Dann ggf weitere Sitzungen zur Vorbereitung einer ambulanten oder stationären Therapie, oder auch Tagesklinik.
Entgiftungen gibt es dort nicht, dazu muss man in eine Klinik. Aber wenn du vor 49 Tagen aus freien Stücken aufgehört hast (ohne Entzugserscheinungen ??), dann schaffst du das vielleicht nochmal. Dein Problem scheint es zu sein, dauerhaft trocken zu bleiben.
Einfacher ist es allerdings mit dem Konzept von Gaby und Bernd, das in deren großartigem Buch vorgestellt wird. Genau darum geht es hier in der Community im Großen und ganzen.
Viele Grüße, Laotse (auch Hamburg)
- @laotse hallo laotse, lieben Dank 😊 Barmbek ist in meiner Nähe. Lebe in Winterhude. Nein keine Entzugserscheinungen. Bist Du in Hamburg in einer Selbsthilfegruppe? Ich weiß noch nicht wo meine Reise hingeht, aber Alkohol trinke ich nicht mehr. Liebe Grüße
Hallo Cocomoloco,
Ich bin in keiner Selbsthilfegruppe, habe insgesamt 4 kennengelernt, in einer bin ich ein Jahr lang geblieben, weil sie ganz in der Nähe war. Die Treffen fanden 1 x pro Woche statt, mit einer festen Tagesordnung, die minutiös eingehalten wurde. Alles war sehr formal und auch unpersönlich, fand ich. Es kam gelegentlich zu einzelnen Rückfällen, die jedoch nicht thematisiert wurden. Und genau darin besteht für mich der Sinn und Zweck einer SHG, um den oder die Einzelne in einer solchen Situation aufzufangen und Halt zu geben.
Für manche Menschen ist die SHG die Clique, Ersatzfamilie, der Fixpunkt in der Woche. Aber das muss jeder selbst entscheiden, welchen Nutzen für das Leben und die Abstinenz eine Gruppe bieten kann.
Liebe Grüße, Laotse
Moin moin,
Ich bin seit dem 03.01.2022 trocken, an dem Tag wurde ich in die Entzugsklinik gebracht. Anschließend habe ich die Nahrungsergänzungsmittel nach dem 30-Tage Schema eingenommen, und es hat vom ersten Tag an geholfen 👍🏻
Nun sind knapp acht Monate noch nicht besonders viel, aber nach dem Verlauf der letzten Jahre ist es schon ganz beachtlich ☺️
Bis vor kurzem stand die Dauer der Abstinenz noch unter dem Profil, das scheint mit dem letzten Update verloren gegangen zu sein...
@laotse guten Morgen, 8Monate sind schon viel. Jeder Tag zählt. Ich würde mich gerne mit Leuten aus Hamburg auf einen Kaffee treffen. Brauche Austausch. Am liebsten auf einem Sonntag. Was hälst Du davon? Liebe Grüße C.





