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Vielleicht beginnst Du am besten mit diesem Mutmacher-Beitrag!
Ein Jahr ohne Alkohol oder High on Life
Wir haben noch mehr für Dich zum Einstieg zusammengestellt – Du findest es hier online:
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Ausgewählte Beiträge aus dem Forum, zum Lesen bitte anklicken
Ein Facharzt kommt nach 40 Jahren mit dem Konzept vom Alkohol los
Protokoll einer Entgiftung - ein Mitglied beschreibt ihren stationären Enzug vom Alkohol
Schon 33 Tage ohne Alkohol - der Verzicht fällt nicht schwer
Ich bin 29 Jahre alt und ich war Alkoholikerin. Ja, ich WAR.
In unserem Blog findest Du eine Reihe spannender Themen, zum Beispiel:
Immer unter Dampf? Hochleister sind besonders gefährdet, Alkoholiker zu werden.
Geht „kontrolliertes Trinken“ - ja oder nein?
Entzug: Wer muss in die Klinik, wer schafft es daheim?
Horrortrip Alkoholdelir: Geisterkatzen und Fratzen im Spiegel. Ein Betroffener erzählt.
Genau wie Alkoholmissbrauch: Angst- und Panikerkrankungen sind körperliche Erkrankungen
Wir hatten Dir die Bedienungsanleitung gleich nach der Anmeldung schon per Mail geschickt, hier kannst Du sie noch einmal ansehen
Fragen zur Technik kannst Du hier stellen - einfach auf "Thema hinzufügen" klicken
Hallo zusammen,
ich habe seit vielen Jahren vermehrt Alkohol getrunken, bedingt durch Stress und Einsamkeit. Geholfen hat es natürlich zunächst,aber zum Schluss war ich nur noch fertig und noch trauriger. Dann bin ich auf das Buch Alkohol ade gestoßen und bin dankbar, dass ich noch keine körperliche Abhängigkeit habe und somit Montag anfangen konnte.
Liebe Grüße
Thea
Hallo,
Entschuldigung, ich finde mich nicht so gut zurecht, da ich nicht weiß wie so ein Forum funktioniert. Jedenfalls habe ich mich angemeldet da ich mit meinem Alkoholkonsum schon länger nicht mehr glücklich bin und da es mich stört, dass ich nicht ohne weiteres darauf verzichten kann. Ich trauere den alten Zeiten nach in denen ich bei Gelegenheit ein Glas trank und ansonsten nicht an den Alkohol dachte. Ich weiß dass ich etwas unternehmen muss und suche Informationen die mir dabei helfen können. Ich werde bald 56 und in den letzten Jahren hat sich mein Konsum stetig gesteigert. Ich trinke am Abend, da ich ich das Gefühl liebe wenn ich etwas beschwippst bin. Im Alltag habe ich zwar noch keine Probleme, aber mir ist bewusst, dass das nicht so bleiben wird und dass die Gesundheit leidet.
Liebe Grüße,
Shari
@shari
Guten Abend,
auch ich bin neu hier und weiß nicht wo ich mich vorstellen kann, möchte aber auch nicht als stiller Beobachter hier sein. Drum versuche ich es mal auf diesem Weg.
Mir ging geht es ähnlich wie dir, Shari.
Mal ein Gläschen am Abend. Dann wurden es zwei. Irgendwann trank ich schon während des Kochens. An den Wochenenden sowieso. Der Wochenendbelohnungswein wurde zum Abendbelohnungswein schon in der Woche.
Zwei drei Tage ohne Wein war OK aber dann musste er wieder her. Und wenn ich an einem Abend wieder ein Glas getrunken hatte, so hatte ich das Gefühl, leuchtete am Abend drauf irgendwo in meinem Hinterstübchen eine rote kleine Lampe, die mir sagte: " Hey ein Glas Wein wäre gut." Und das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Mir war klar ich habe ein Alkohlproblem.
Ich musste wegen einer größeren OP mal sechs Wochen auf Alkohol verzichten, das war echt kein Problem. Nach Ablauf dieser Schonzeit wollte ich unbedingt einen Wein.
Da ich aber sechs Wochen ohne konnte, habe ich mir eingeredet, ich hätte doch kein Alkoholproblem.
In den letzten Monaten ging mir mein Alkoholkonsum (wohlgemerkt, ich trinke nur Wein oder mal Sekt) richtig auf den Keks. Dieses Dämmergefühl im Kopf, mochte ich nicht, meinem Bauch ging es selbst nach zwei Wein nicht gut. Ich hatte im Laufe einiger Jahre durch irgendetwas eine Histaminintolleranz entwickelt und bei allen Berichten die ich darüber gelesen habe, stieß ich immer wieder auf den Rat, auf Alkohol zu verzichten.
Ja , dachte ich mir das gehe ich mal an. Drei Versuche...gescheitert
Autogenes Training - unterstützt mich, um ruhiger zu werden.
Dann bin ich bei meinen Recherchen auf das Buch und die Berichte von Alkohol adé und die YouTube Auftritte von Gaby Guzek gestoßen.
Das Buch habe ich mir sofort als Kindl Ausgabe bestellt, damit ich sofort anfangen konnte zu lesen. An einem Tag hatte ich es durchgearbeitet und mir war klar, jetzt ist Schluss!! Ein Glas ist genauso blöd wie eine Zigarette.
Dann habe ich mir den 1. 12. 22 zum Termin gesetzt, Nahrungsergänzungsmittel bestellt, Autogenes Training intensiviert. Und seit dem 01.12. trinke ich keinen Wein mehr. Ich sehe mich nicht, als nicht trinkender Mensch. Ich bin grad ein Problem losgeworden und das fühlt sich tief in mir richtig gut an. Ich bin mit mir ein Team gegen den Alkohol, den braucht kein Mensch.
Ich war am letzten WE auf einer Weihnachtsfeier, es hat mir nichts ausgemacht, dass andere trinken, Hauptsache ich tue es nicht.
Ich war heute Abend mit Kollegen aus, kein Alkohol. Es kam nicht einmal der Hauch eines Wunsches oder gar ein Verlangen danach auf.
Ich denke das reicht fürs Erste
Liebe Grüße und gute Nacht sendet euch
Sternchen4
Hallo! Ich bin zwar schon seit 1,5 Jahren trocken und genauso lange in ambulanter Therapie, aber irgendwie läuft der Körper noch nicht ganz rund. Nährstoffe sind mir generell nicht fremd, diese setze ich seit etwa 8 Jahren ein. Nebenbei kann man sie wunderbar missbrauchen, damit es einem trotz 4-5 Bier am Abend noch einiger Maßen geht. Da es natürlich Bullshit war, wagte ich meinen größten Sprung. Habe Alkohol ade gesagt. Vor etwa 8 Jahren hörte ich nach 20 Jahren mit dem Rauchen auf, als Angstpatient besiegte ich vor 5 Jahren im Alleingang meine Benzo-Abhängigkeit. Später war Alkohol dran, auch wenn der Gegner hier größer war und ohne ambulante Therapie hätte ich es wohl ich geschafft. Für mich wäre die Frage, welcher Einstieg der richtige wäre. Das Belohnungssystem läuft definitiv noch nicht rund, viel zu oft verfalle ich in Muster, wo ich mir etwas kaufen muss. Sofort. Und als Hobbyfotograf geht das schon ins Geld und sorgt für finanzielle Probleme.
Zuletzt habe ich auf YT das Interview von Patric angeschaut, sofort das Buch bestellt und in 2 Tagen gelesen.
Schöne Grüße, Tomek (45j)
Ja, das stimmt.
Mein Beitrag klingt vielleicht so, als hätte ich eine lästige Fliege verscheucht. Dennoch gebe ich zu, ich war abhängig und hatte/ habe ein Alkoholproblem.
Was mich freut, mein Mann hat seine Trinkgewohnheit, die meiner genau gleich kam, auch geändert. Er versucht nur an den Wochenenden zu trinken.
Ob er nun abhängig ist, wird er selbst für sich klarmachen. Es liegt mir nicht andere zu bekehren. Er beobachtet mich und findet es gut.
Ich war's, ich wollte aus diesem Karussell heraus. Ich mochte diese benommene Gefühl im Kopf nicht.
Ablenkungen?- lange Spaziergänge in der Natur haben mir immer schon gut getan, Stressabbau, Kopf frei bekommen, Sport tut gut ich sorge dafür, dass ich Spaß habe. Gestern Abend während des Kochens wollte ich so aus der Gewohnheit fragen "Was trinken wir?" ich habe mich voll erschrocken, dann habe ich ein Lächeln an die rote Lampe in meinem Kopf geschickt und gesagt ich brauche dich nicht und visuell habe ich die Lampe ausgeknipst. Danach ging es mir gut.
Die Vitamine helfen, so denke ich, ich versuche es bestimmt nicht ohne. Die Erklärungen aus dem Buch, zu diesem Thema, sind sehr gut und auch für nicht Mediziner einleuchtend.
Ich glaube, wenn ich das Trinken (welches ich fälschlicherweise mit Gemütlichkeit verbunden habe) schmerzlich vermissen würde, dann würde es zu viel Raum von mir fordern, also verwandle ich das Vermissen nach Alkohol in stolze Freude darüber, klar im Kopf zu sein und dann fühle ich mich richtig wohl.
Also ein Tipp, schicke ein Lächeln an deinen Suchtpunkt.
LG und weiter viel Erfolg





