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ich bin so dermassen ermüdet von dieser krankheit, dass ich oft hoffe, einschlafen zu können, und einfach nicht mehr aufwachen zu müssen.
seit 3 jahren versuche ich, mit hilfe von aussen, aus diesem teufelskreis - depression - alkohol als medikation - noch mehr depression - auszubrechen.
habe praktisch das ganze jahr 2022 in kliniken verbracht. fühlte mich im oktober bei austritt aus langzeittherapie richtig gut. kam nachhause und begann gleich wieder zu trinken.
habe dann eure site gefunden und mir gleich alle NEMs gekauft. die schmeiss ich mir seit wochen rein. sie helfen auch echt. aber auf alk-0 schaff ich es einfach nicht.
hab nächtlich und morgendlich furchtbare ängste, mein leben nie mehr auf ein nüchternes, funktionierendes level zu bringen.
bin 58 und kann leider noch nicht aufhören zu arbeiten.
habe jetzt wieder bereits 1 jahr arbeitsunfähigkeit hinter mir. und der mut, irgendwie wieder in die arbeitswelt zurückzufinden, fehlt mir oft.
ich arbeite daran, war jahrzehnte lang selbständig und konnte mein einkommen generieren. jetzt hat die angst mich im nacken, dass ich das nicht mehr schaffe
.
@trini Ich hatte deshalb gefragt, fand ich faszinierend:
Vitamin D-Mangel macht süchtig LINK
und
Erst der Psychiater entdeckte meinen schlimmen Vitamin D-Mangel LINK
und
Vitamin D – Schlüsselvitamin gegen die Sucht? LINK
Vielleicht weiß @gaby_guzek ja noch mehr.
@trini aus meiner Erfahrung: Das hat mir 2017 ein Psychiater (!) gesagt - und er hatte Recht. Man hat mir das so erklärt: Ein gängiges Antidepressivum vom Typ SSRI anzusetzen ist riskant oder sinnlos, wenn Alkohol im Spiel ist, da beides auf das Serotonin wirkt. Das heißt, dass unter Zugabe von Alkohol ein Antidepressivum nicht so wirkt wie es soll.
Das war seinerzeit beim besten Willen keine Frohbotschaft für mich; ich war richtiggehend sauer. Aber: Es hat funktioniert. Erst ohne Alkohol ging es mir stetig besser und das Antidepressivum schlug an.
Rückfallbedingt habe ich diese Erfahrung dann noch 2mal machen dürfen. Das hat mir gereicht, um zu erkennen, dass Alkohol Depressionen bei mir regelrecht fördert/verursacht. Mittlerweile bin ich dabei - ebenfalls mit ärztlicher Abstimmung - das Antidepressivum abzusetzen.
Ich schränke ein: es handelte sich um eine mittelgradige Depression, die nicht zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat.
@trini
Ich sage ja: Depressionen haben durchaus nicht immer nur einen gestörten Serotoninhaushalt als Wurzel. Da gibt es deutlich mehr als Escitalopram.
Darüber hinaus ist @harley 's Frage nach dem Vitamin D-Spiegel mehr als berechtigt. Wie steht es denn um den, gibt es einen aktuellen Wert?
Wie steht es um Eisen, B12 - und die Schilddrüse? Gibt es Werte?
Liebe Grüße
Gaby
@kkopp ja, hatten sich. aber dort war ich immer gut behütet, machte sport (machte ich allein kaum mehr), hatte coole kontakte zu mitpatienten, hatte ein tagesprogramm, regelmässige gute ernährung, sprich alles, was mensch braucht, um gesund zu werden.
kaum zuhause, war ich wieder mit meinem "scheiss" kofrontiert, wohnungsverkauf wegen scheidung, null kommunikation von seiten meines ex, umzug nach über 20 jahren familienwohnung...
das schaffteuch alles nur mit alk...
@rosine123 Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen, genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Am Anfang mag Alkohol ein gutes Antidepressiva sein, aber irgendwie kippt das System und er verstärkt die Symptome die er eigentlich bekämpfen sollte.
Hi trini! Leider kann ich keinen Ratschlag für Deine Probleme mit der Depression geben. Was ich aber auch kann, so wie die Anderen hier, ist Dich herzlich willkommen zu heißen!💐 Dir sagen das es schön ist das Du da bist und Du hier einen Ort hast, wo Du Deine Gedanken und Gefühle teilen kannst. Wo man Dir zu hört und Du Dich willkommen und ernst genommen fühlen kannst! Das kann manchmal ja auch schon ein sehr gutes Gefühl sein und ein Fünkchen Hoffnung entzünden.
Liebe Grüße ❤️
Christina
kaum zuhause, war ich wieder mit meinem "scheiss" kofrontiert, wohnungsverkauf wegen scheidung, null kommunikation von seiten meines ex, umzug nach über 20 jahren familienwohnung...
das schaffteuch alles nur mit alk...
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, @trini , würde ich behaupten, dass das auch ohne Alk geht. Ich habe den Eindruck, Dir fehlen noch Gegenstrategien zu Belastungssituationen. Die gibt es; das ist aus meiner Erfahrung heraus ein Lernprozess.
Wir begleiten Dich natürlich gerne dabei.
würde ich behaupten, dass das auch ohne Alk geht.
Lieber Kris, bleib bitte bei Dir. Du weisst zu wenig über sie. Ich finde das ein wenig sehr "mutig", so etwas zu schreiben. Es mag ja sein, dass es so ist. Es kann aber auch ganz anders sein. Und dann ist es für sie wenig hilfreich. Bleib bei Dir, sprich über Deine Erfahrung. Das allein ist schon toll.
Liebe Grüße
Gaby





