Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo an alle!
Ich bin 52, habe vier Kinder von 24,23,20 und 17 und eine Enkeltochter von 2. In meiner Jugend und bis ich das erste Mal Mama geworden bin habe ich täglich getrunken und hatte auch eine Kneipe. Dann habe ich 15 Jahre keinen Tropfen Alkohol getrunken. Fehlte auch nicht. Dann ließ ich mich scheiden und zog wieder mit den Kindern in die Nähe meiner Eltern. Die starben ein Jahr später fast gleichzeitig und das wars.Das ist jetzt fünf Jahre her und ich schaffe es einfach nicht. Zu Anfang wenig Alkohol doch die Abstände wurden natürlich kürzer. Ich hatte mehrere schlimme Abstürze. Meine Kinder kannten das nicht von mir und waren ziemlich geschockt. Ich schob das auf die Umstände und mittlerweile glauben sie nicht mehr daran dass ich wirklich aufhören will. Ich trinke nicht jeden Tag, aber einmal angefangen dann bis zum totalen Down. Die beiden Kinder die noch zuhause wohnen bekommen das mit , wie ich Musik anmache und tanze.und ich sage ihnen sie sollen mich machen lassen, sie bräuchten mich ja eh nicht mehr und lauter so ein scheiss.. Mein schlechtes Gewissen bringt mich am nächsten Tag schier um den Verstand. Tagelang bin ich schlapp und depressiv. Zu Anfang redeten wir noch viel darüber, aber mittlerweile ist es wohl so dass mir niemand mehr glaubt.
Vor zwei Jahren begann ich eine Psychotherapie, besorge mir Literatur zu dem Thema und habe eine Ambulante Suchttherapie gemacht. Ich dachte immer das hat was mit meiner Kindheit zu tun weil meine Mutter auch Alkoholikerin war. Sie trank jeden Tag mind. eine Flasche Branntwein. Dieses Buch aber, das mir zufällig in die Hände fiel, gibt mir Hoffnung. Ich beschäftige mich seit die Kinder da sind viel mit Ernährung und wg. meiner Sucht mit der Biochemie des Gehirns, immer schon dachte ich insgeheim, dass die Ärzte uns etwas verschweigen...Alkoholismus ist als Krankheit anerkannt. Warum sagen sie uns denn dann nicht wie sie zu heilen ist?? Sie forschen sooo viel!! Alles Geld mache. Die teuren Kuren usw. Ich habe wirklich schon viele Bücher gelesen und Vorträge gehört..aber dieses Buch ist das erste woran ich wirklich glaube.Ich hoffe mein Gefühl täuscht mich nicht und für uns alle wird alles wieder gut. Es wird ein langer schwerer Weg doch es ist Licht am Ende des Tunnels.
Danke dass ihr da seid
@herzblut hallo herzblut, mir erging es genauso. Ich denke, viele ärzte wissen über diese krankheit zu wenig.
Ich bin auch von diesem buch begeisert, darin finde ich endlich die richtige erklärung. Ich habe mich immer wieder gefragt, warum ich? Das buch hilft mir vieles zu verstehen, sind die probleme doch idrntisch mit meinen. Es bestärkt mich diesen weg zu gehen.
Lg sabs
@herzblut tja, wir dürfen uns darüber im Klaren sein, dass mit jeder Krankheit auch Geld gemacht wird. Oft steht die tatsächliche Heilung nicht im Vordergrund.
Hier nehme ich Ärzte als auch Heilpraktiker nicht aus.
Und ich halte von beiden viel.
Das Eine ist durch das andere entstanden und beide profitieren von einander. Es wäre klasse, wenn beide auch von einander lernen wollten - und bereits hier trennt sich die Realität von dem Wunschgedanken. Also das Begreifen. DAbei wird auch bei der Werbung das GEhirn manipuliert, das erscheint mir witzigerweise logischer.
Von schlapp bis ausgepowert bis endlich sich die Batterie beginnt zu laden...
"Bitte drücken sie enter und starten sie den Aktivierungsprozess - Batterie lädt..."
Du bist dabei. 🙂
@herzblut
Herzlich Willkommen noch mal auch hier, nett, dass Du Dich in einem eigenen Thread vorstellst. Finde ich viel besser.
Schön, dass Du unsere Truppe hier verstärkst 😀
Liebe Grüße
Gaby
Herzlich willkommen hier. Mir persönlich haben die NEM sehr gut getan und ich nehme sie immer noch. Für mich schließt eine Psychotherapie, die Einnahme von Nährstoffen oder der Gang zum Psychiater sich nicht aus. Es sind Ansätze, die sich ergänzen und unterstützen. Wenn es emotionale Baustellen gibt oder Veränderungen in der Lebenssiruation notwendig sind dann reichen Nährstoffe alleine nicht. Wenn man aber nur redet und versteht und liest und dem Körper wesentliches fehlt kommt man nicht weiter. Ich habe lange versucht alles über den Kopf zu lösen und war fast schockiert wieviel einfacher es ist, wenn ich mich endlich als ganzes besser, vitaler fühle und meine Hirnchemie ins Lot kommt. Dennoch gibt es Schwierigkeiten, die ich in einer ambulanten Therapie welche mir von der Suchthilfe bewilligt wurde, ansprechen und bearbeiten möchte. Ich gehe es also auf mehreren Ebenen an, um mir ein möglichst stabiles Netz zu bauen und notfalls wen vor Ort zu haben, mit dem ich sprechen kann .
Wichtig scheint mir, soviel Unterstützung wie nötig anzunehmen und auch zu suchen.
Alles Liebe für dich.
Nina
@herzblut Hallo! Ging mir genauso mit dem Buch. War völlig von den Socken, inspiriert, verstanden gefühlt, motiviert - berührt. Und bin dabei. Psychotherapie allein bringt da aus meiner Sicht gar nichts, wenn alle Stoffwechsel so aus den Fugen geraten sind... Bleib dabei
Hallo @herzblut, willkommen hier Forum!
Deine Vorstellung berührt mich sehr. Wir sind im gleichen Alter und vermutlich auch gerade an einem Lebenswendepunkt angekommen, der es einem nicht ganz leicht macht. Die Kinde sind groß genug und bei mir auch die Eltern nicht mehr da- also rückt man in die Position der letzen Generation und wenn man dann noch Single ist,.... fühlt sich das alles emotional oft sehr traurig an.
Bei mir hab ich noch den Eindruck, dass mir die drohende Menopause noch mal mehr auf das Gemüt schlägt ...
im Grunde sind wir aber im besten Alter und könnten jetzt unser Leben selber in die Hand nehmen, und ich denke der erste/zweite Schritt ist schon getan, wieder in unsere Kraft zu kommen, wenn man sich hier angemeldet hat und "Zukunfts" Pläne hat.
Herzliche Grüße
@herzblut Hallo und herzlich willkommen!
@cairni Ich persönlich habe eher das Gefühl, dass vor allem im Psychobereich kräftig Geld gemacht wird. Die Kassenärzte können sich solche Patienten wie uns doch gar nicht leisten, die müssen doch am Fließband schaffen.
Meine persönlichen Erfahrungen im Psychobereich waren absolut negativ, das war vor allem Geschwätz von Leuten, von denen ich bei manchen das Gefühl hatte, dass die auf ihre Sozialpädagogik noch mal schnell einen Wochenendkurs sucht draufgesattelt hatten. Und abrechnen tun die auch mit der Kasse, ohne aber die ganzen Geräte wie in einer Arztpraxis anschaffen zu müssen.
Erst hier habe ich rausgefunden, wie ich das Zeug loswerde.
@cairni Ha, noch zwei Fundstellen dazu hier auf der Seite dazu ...
und
Suchtkliniken und Psychiatrie: Ein Mega-Milliardengeschäft





