Wissenschaftlicher Durchbruch: So verursacht Alkohol Angst und Panik

Wer dauerhaft zu viel Alkohol trinkt, tendiert zu Angst und Panikattacken. Jetzt hat ein kalifornisches Forscherteam den Grund dafür gefunden. Die Ursache liegt in einem winzigen Teil unseres Gehirnes, der Amygdala. Sie regelt unter anderem Angst- und Stressgefühle.

Diese Gehirnstruktur ist sehr empfindlich. Damit dort biochemisch alles reibungslos laufen kann, darf vor allem eines nicht passieren: Es dürfen keine Entzündungsprozesse dort ablaufen. Davor schützt die Amygdala das so genannte Interleukin 10. Das ist ein Entzündungsbremser.

Alkohol greift in diesen Interleukin-Schutz ein. Die Forscher haben beobachtet, dass der Interleukinspiegel bei Alkoholabhängigen sinkt – die Entzündungslage im Gehirn und der Amygdala also steigt.

Die zweite Beobachtung der Forscher: Nur bei einem ausreichend hohen Interleukinspiegel können die Andockstellen des beruhigenden Nervenbotenstoffes GABA richtig feuern – das heißt, sie sind nur dann ausreichend empfindlich für den beruhigenden Impuls und geben diesen nur dann auch richtig weiter.

Sprich: Alkohol unterdrückt das Interleukin in der Amygdala und das zerschießt den GABA-Funkverkehr in genau der Schaltzentrale, die für Angst und Stress zuständig ist. Noch einfacher: So entstehen Dauerstress, Angst und Panik – die vermeintlich nur mit dem Griff zur Flasche zu lindern sind.

Interessanter Weise gibt es andere Studien, die davon berichten, dass entzündungshemmende Nährstoffe wie Vitamin C oder Zink auch positive Effekte bei Angst- und Panikpatienten haben. Vielleicht liegt ja genau hier der Schlüssel dazu.



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Bild von John Hain auf Pixabay

6 thoughts on “Wissenschaftlicher Durchbruch: So verursacht Alkohol Angst und Panik

    1. @hansdampf hat eine Freundin von mir auch massive Probleme mit,ich habe auch gesagt KÖNNTE UNTER UMSTÄNDEN MIT DEINEM ÜBLEN Alkoholkonsum  zusammen hängen,ihr Therapeut meinte nein ( allerdings traue ich ihr zu das sie den Konsum drastisch runtergespielt hat) über ein Jahr Panikattacken……bis heute weiss sie nicht was es wirklich war…..hat ihren Konsum nochmal gesteigert und wundert sich über ihre heftigen Depris……missionieren mache ich nicht wir haben darüber gesprochen ,sie ist der Meinung ” so viel ist es ja nicht” soviel zur Amygdala……weil wenn es ein paradebeispiel dafür gibt dann ist das sie. 😔😔😔😔

      1. @lagertha War ja eigentlich ironisch gemeint, mit dem inneren Kind. Aber ich habe eine Kollegin mit einer Angst- und Panikstörung (wohl ohne Alkohol), kann einem schon leid tun.

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